{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223245,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223245,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3245","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"T\u00f6ditunnel. Wann ist dieser zus\u00e4tzliche Zugang zum Schmalspurnetz realistisch?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ein Tunnel zwischen Linthal GL und Trun GR (T\u00f6ditunnel) w\u00fcrde den strukturschwachen Regionen Glarner Hinterland und Surselva und damit den Kantonen Glarus und Graub\u00fcnden Potential er\u00f6ffnen, dem Kanton Glarus eine s\u00fcdliche ganzj\u00e4hrige Erschliessung geben und einen zus\u00e4tzlichen Zugang zum schweizerischen Schmalspurnetz schaffen.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Als wie wichtig wird das schweizerische Schmalspurnetz f\u00fcr die Alpenregion beurteilt und w\u00e4re es sinnvoll, als Erg\u00e4nzung zum Grimseltunnel, \u00fcber den T\u00f6ditunnel einen zus\u00e4tzlichen Zugang zu diesem Netz zu schaffen?</p><p>2. Wie beurteilt der Bundesrat die volkswirtschaftlichen und regionalpolitischen Auswirkungen eines T\u00f6ditunnels f\u00fcr den Kanton Glarus und die Surselva?</p><p>3. Besteht die Bereitschaft, im Sinne einer gesamtheitlichen Betrachtung der Weiterentwicklung des Schmalspurnetzes, analog zum Grimseltunnel, auch einen Studienauftrag zum T\u00f6ditunnel zu erteilen?</p><p>4. W\u00e4ren mit einem T\u00f6ditunnel zus\u00e4tzliche Nutzungen m\u00f6glich (Erweiterung Hochspannungsnetz und Autoverlad)?</p><p>5. In welchem Zeithorizont w\u00e4re ein T\u00f6ditunnel fr\u00fchestens realisierbar?</p>","ReasonText":"<p>Bis zum Beschluss, die Neat auf der Gotthardlinie zu bauen, also bis in die fr\u00fchen 90er-Jahre, war als alternative Alpentransversale die T\u00f6di-Greina-Biasca Linie in der Diskussion. Auch mehrere Bundesparlamentarier aus der Ostschweiz haben sich f\u00fcr diese Linienf\u00fchrung stark gemacht. Sie ist nicht zuletzt daran gescheitert, dass andere Teile der Ostschweiz die Spl\u00fcgen-Variante propagierten. Seit dem Neat-Beschluss d\u00fcrfte die T\u00f6di-Greina-Biasca Linie als Alpentransversale in absehbarer Zeit nicht realistisch sein. So sind denn auch die Diskussionen \u00fcber diese f\u00fcr die Ostschweiz g\u00fcnstige Linienf\u00fchrung eingeschlafen.</p><p>Tatsache ist aber, dass ein T\u00f6ditunnel auch ohne Verl\u00e4ngerung durch einen Greinatunnel, also als Verbindung Linthal-Trun, grosse Implikationen auf die Surselva und auf das Glarner Hinterland, aber auch auf die Nutzung des Schmalspurnetzes, haben k\u00f6nnte. </p><p>Mit dem Grimseltunnel, der im Rahmen des STEP 2035 als Studienauftrag weiterverfolgt wird, w\u00fcrde die wichtigste L\u00fccke im Schmalspurnetz geschlossen Es best\u00fcnde dann im Alpenraum ein geschlossenes Schmalspurnetz, mit der Achse Chur-Disentis-Andermatt-Brig. Zug\u00e4nge vom Normal- ins Schmalspurnetz w\u00e4ren in Chur/Landquart, im Berner-Oberland und im Wallis vorhanden. Ein zus\u00e4tzlicher Zugang \u00fcber den Kanton Glarus k\u00f6nnte ein Potential f\u00fcr die gesamte Ostschweiz bieten, da so vom touristischen Nutzen des Schmalspurnetzes profitiert werden k\u00f6nnte.</p><p>Der (gegen\u00fcber einem T\u00f6ditunnel etwas l\u00e4ngere) Vereinatunnel, hatte auf die Regionen Graub\u00fcndens einen g\u00fcnstigen Einfluss. Die Studie \"ZuGkunft Grau-b\u00fcnden\" aus dem Jahr 2001 zeigt auf, dass der T\u00f6ditunnel durchaus w\u00fcnschbar w\u00e4re. Angesichts dessen, dass es sich sowohl bei der Surselva, als auch beim Glarner Hinterland um strukturschwache Regionen handelt, ist diese Frage von Relevanz. Hinzu kommt, dass der Kanton Glarus \u00fcber keinen ganzj\u00e4hrigen s\u00fcdlichen Ausgang mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr verf\u00fcgt und lediglich \u00fcber eine einzige Bahnlinie erschlossen ist.</p><p>Analog dem Grimseltunnel stellt sich zudem die Frage, ob allenfalls die M\u00f6glichkeit von Zusatznutzungen besteht. So k\u00f6nnte die bestehende Hochspannungsleitung (Freileitung von Tavanasa \u00fcber Elm nach Schwanden) erdverlegt werden. Diese Idee einer kombinierten Tunnelnutzung ist eher neu.</p><p>Weiter w\u00e4re abzuw\u00e4gen, ob der Tunnel mit oder ohne Autoverlad zu planen w\u00e4re. Die zus\u00e4tzliche Nutzung w\u00e4re attraktiv und w\u00fcrde eine massive Fahrtverk\u00fcrzung aus der Ostschweiz und dem Raum Z\u00fcrich in viele Tourismusgebiete bieten. Andererseits stellt sich die Frage, ob die Verkehrsinfrastruktur im Kanton Glarus auf diese Zusatzbelastung ausgelegt ist. Der Bundesrat wird gebeten, zu beiden Zusatznutzungen Stellung zu nehmen.</p><p>Es ist mit dem STEP 2040 anzustreben, dass im Kanton Glarus eine Taktverdichtung erfolgt. Dazu braucht es Infrastrukturinvestitionen. Die Linie Ziegelbr\u00fccke-Linthal ist, bedingt durch den R\u00fcckbau Ende der 90er-Jahre, nicht mehr f\u00e4hig, einen Halbstundentakt zu erm\u00f6glichen. Das bedeutet, dass ohnehin erhebliche Investitionen in die Linie notwendig werden. Das heisst aber auch, dass damit eine erhebliche Voraussetzung f\u00fcr eine Weiterf\u00fchrung der Linie in einem T\u00f6ditunnel nach Trun geschaffen w\u00fcrde. Dieser w\u00e4re als Normalspurtunnel auszugestalten, w\u00fcrde aber Anschluss an das Schmalspurnetz bieten.</p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden und mit einem langfristigen Zeithorizont stellt sich heute die Frage, ob und in welcher Zeit ein T\u00f6ditunnel realisiert werden kann. Dies w\u00e4re wohl am besten in einem Studienauftrag, analog dem Grimseltunnel, zu untersuchen. Der Bundesrat wird gebeten, Stellung zu nehmen, ob er dazu bereit ist.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit der Botschaft \u00fcber den Bau der schweizerischen Eisenbahn-Alpentransversale aus dem Jahr 1990 (BBI 1990 II 1075) hat der Bundesrat das sogenannte \"Ostalpenbahnversprechen\" politisch aufgehoben. Daf\u00fcr wurden die Einbindung der Ostschweiz ins nationale und internationale Bahnnetz verbessert und massgebliche Ausbauten in der Surselva \u00fcber den NEAT-Kredit finanziert. Der Verzicht auf die T\u00f6di-Greina-Biasca-Linie wurde damit vom Bund bereits einmal kompensiert.</p><p>1./2./4. Das schweizerische Schmalspurnetz nimmt heute f\u00fcr die Alpenregion eine zentrale Erschliessungsfunktion ein. Die Beurteilung einer Erg\u00e4nzung des Schmalspurnetzes \u00fcber den T\u00f6ditunnel wurde bisher nicht gepr\u00fcft, da seitens der involvierten Kantone kein Bedarf f\u00fcr eine Verbindung angemeldet wurde. Ebenso liegen keine Beurteilungen f\u00fcr zus\u00e4tzliche Nutzungen vor.</p><p>3. Relevant f\u00fcr die Ausl\u00f6sung von Abkl\u00e4rungen und Studien im Hinblick auf einen n\u00e4chsten Ausbauschritt ist die Eingabe entsprechender Angebotsziele durch die Kantone, die gem\u00e4ss Artikel\u00a048d des Eisenbahngesetzes f\u00fcr die regionale Angebotsplanung verantwortlich sind. Im beh\u00f6rdenverbindlichen Sachplan Verkehr \"Mobilit\u00e4t und Raum 2050\" ist auf auf lange Sicht raumplanerisch kein T\u00f6ditunnel eingetragen.</p><p>5. Voraussetzung f\u00fcr eine vertiefte Studie \u00fcber einen T\u00f6ditunnel ist, dass die betroffenen Kantone einen Bedarf f\u00fcr eine Verbindung geltend machen und dieses Bed\u00fcrfnis im Rahmen eines Angebotskonzepts in die Planung eines der n\u00e4chsten Ausbauschritte eingeben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Zopfi Mathias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1670284800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690500503633)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647475200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Verkehr"}}