{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223248,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223248,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3248","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Weiterbildung der Landwirtinnen und Landwirte als Voraussetzung f\u00fcr Direktzahlungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, als Voraussetzung f\u00fcr Direktzahlungen im Landwirtschaftsgesetz eine Pflicht zur Weiterbildung festzulegen, mit einem Schwerpunkt auf dem \u00f6kologischen Wandel. Er legt die Leitlinien dieser Weiterbildung auf Bundesebene fest.</p>","ReasonText":"<p>Im Landwirtschaftssektor wird die Weiterbildung kantonal angeboten. Sie hat keinerlei verpflichtenden Charakter. Im Gegensatz dazu ist die medizinische Weiterbildung eine ethische und gesetzliche Pflicht, dank der im Hinblick auf eine tadellose Berufsaus\u00fcbung die in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen erhalten und entsprechend der medizinischen Entwicklung aktualisiert werden.</p><p>Die Landwirtschaft steht vor immer wichtigeren und komplexeren Anforderungen. Die Praktiken entwickeln sich unabl\u00e4ssig weiter, sodass sich die Landwirtinnen und Landwirte st\u00e4ndig anpassen und technische, wirtschaftliche und rechtliche Kompetenzen entwickeln m\u00fcssen. Diese Kompetenzen sind regelm\u00e4ssig auf den neusten Stand zu bringen. Ein Weiterbildungsangebot gibt es in verschiedenen Bereichen (\u00dcbergang zur biologischen Landwirtschaft, Gew\u00e4sserschutz, Informationen \u00fcber D\u00fcngemittel usw.); es ist aber nicht obligatorisch.</p><p>Solange es keine zertifizierte Weiterbildung gibt, k\u00f6nnen sich die Landwirtinnen und Landwirte auf die Fenaco beziehen. Diese Agrargenossenschaft bietet gratis eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen an, die allerdings nicht als unabh\u00e4ngig betrachtet werden k\u00f6nnen, da die gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit von Landwirtschaft und Fenaco gross ist. Insbesondere ist die D\u00fcngemittelreduktion, bei der es sich doch um ein \u00f6kologisches Erfordernis handelt, nicht Fenacos vordringlichstes Ziel.</p><p>Das heute am weitesten verbreitete Modell der intensiven Landwirtschaft stillt zwar die Bed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung. Es sieht sich aber neuen Herausforderungen zum Schutz unseres Planeten gegen\u00fcber. Die Landwirtinnen und Landwirte m\u00fcssen allm\u00e4hlich umlernen und ein Landwirtschaftsmodell entwickeln, das f\u00fcr die kommenden Generationen koh\u00e4rent und sinnvoll ist. Dazu sind die k\u00fcnftigen Bed\u00fcrfnisse gedanklich vorwegzunehmen und \u00fcber Weiterbildung die Instrumente bereitzustellen, die f\u00fcr den \u00f6kologischen Umbau notwendig sind. Die Weiterbildung aktualisiert die Kenntnisse und Kompetenzen, die w\u00e4hrend der Ausbildung erworben wurden und zu einem eidgen\u00f6ssischen Fachausweis gef\u00fchrt haben.</p><p>Darum ist eine objektive, auf Bundesebene klar festgelegte Weiterbildung einzuf\u00fchren. Nur wer sie absolviert, hat Anspruch auf Direktzahlungen. Diese Weiterbildung soll die Landwirtinnen und Landwirte in erster Linie dazu bef\u00e4higen, die \u00f6kologische Wende zu meistern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz sind hinsichtlich Produktionsrichtung, Lage, Gr\u00f6sse und Bewirtschaftungsintensit\u00e4t sehr unterschiedlich. Dementsprechend sind die Anforderungen an die Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter ebenfalls sehr heterogen. Die berufliche Grundbildung, die mit dem eidg. F\u00e4higkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen wird, tr\u00e4gt den unterschiedlichen Anforderungen Rechnung. Mit der Berufsreform, welche derzeit durch die Tr\u00e4gerschaft der landwirtschaftlichen Berufe (OdA AgriAliForm) vorangetrieben wird, soll die landwirtschaftliche Berufsbildung aktualisiert und auf die k\u00fcnftigen Herausforderungen ausgerichtet werden. Dem Anliegen der Motion\u00e4rin, die Transformation der Landwirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit zu unterst\u00fctzen, kann damit bereits mit der Reform der beruflichen Grundbildung Rechnung getragen werden.</p><p>Es existiert eine Vielzahl an \u00f6ffentlich-rechtlichen Beratungs- und Weiterbildungsangeboten, die nicht verkaufsorientiert sind und von den meisten Kantonen in ihren landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungsinstitutionen angeboten werden. Zudem besteht mit dem modular aufgebauten System der H\u00f6heren Berufsbildung zur Vorbereitung auf die Berufspr\u00fcfung (BP) sowie die h\u00f6here Fachpr\u00fcfung (HFP) ein schweizweit koordiniertes und periodisch aktualisiertes Bildungsangebot, das der Vielfalt der Betriebe und den Anspr\u00fcchen zur nachhaltigen Entwicklung Rechnung tr\u00e4gt. Die Module, beispielsweise jene in den Bereichen \u00d6kologie und Betriebswirtschaft, k\u00f6nnen auch als einzelne Weiterbildungskurse besucht werden. Der Bundesrat erachtet es als wichtig, dass die Kantone diese Angebote zusammen mit der OdA AgriAliForm erhalten, st\u00e4rken und weiterhin auf die aktuellen und zuk\u00fcnftigen Herausforderungen ausrichten.</p><p>Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass neben einer fundierten Berufsbildung auch in der Landwirtschaft eine regelm\u00e4ssige Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens wichtig ist. Allerdings erachtet er den Ansatz der Motion\u00e4rin als nicht zielf\u00fchrend, die Ausrichtung der Direktzahlungen an die Voraussetzung einer regelm\u00e4ssigen Weiterbildung mit dem Schwerpunkt \u00f6kologischer Wandel zu kn\u00fcpfen. Einerseits ist eine derartige Fokussierung auf einen Schwerpunkt kaum f\u00fcr alle Betriebe sinnvoll. Andererseits ist die Motivation zum Lernen bei einem faktischen Obligatorium nicht immer gegeben. Besser sind Anreizsysteme und die F\u00f6rderung der intrinsischen Motivation f\u00fcr die Weiterbildung. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt der Bundesrat, im Rahmen der zuk\u00fcnftigen Ausrichtung der Agrarpolitik (Bericht in Erf\u00fcllung des Postulats 20.3931 der WAK-S und des Postulats 21.3015 der WAK-N) Vorschl\u00e4ge zu erarbeiten, wie das Know-how im Landwirtschaftssektor durch eine St\u00e4rkung der st\u00e4ndigen Weiterbildung gesteigert werden kann.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Crottaz Brigitte","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1695208672000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|32|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522155133)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647475200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Bildung|Landwirtschaft"}}