{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223316,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223316,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3316","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"F\u00fcr eine hohe Versorgungssicherheit ist es zentral, die nat\u00fcrlichen Ressourcen zu erhalten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Wie der Bundesrat in seinen Antworten auf diverse parlamentarische Vorst\u00f6sse festhielt, \"spielt die Erhaltung der nat\u00fcrlichen Ressourcen und der Tragf\u00e4higkeit der \u00d6kosysteme eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der langfristigen Versorgungssicherheit\" (20.5544). So \"ist das Konzept der Versorgungssicherheit langfristig ausgelegt und umfasst die Sicherung der Grundlagen f\u00fcr die landwirtschaftliche Produktion\", wozu auch die Sicherung der Tragf\u00e4higkeit der \u00d6kosysteme geh\u00f6rt (20.3304). Allerdings liegt heute \"die Inlandproduktion in gewissen Regionen der Schweiz \u00fcber dem \u00f6kologisch tragbaren Niveau, was sich mittel- und langfristig negativ auf die Produktionskapazit\u00e4ten und damit auf die Versorgungssicherheit auswirkt\" (20.3207).</p><p>Eine weitere Intensivierung der Produktion, wie sie die SVP mit dem \"Plan Wahlen 2.0\" verlangt, f\u00fchrt mittel- und langfristig also vor allem zu einer gr\u00f6sseren Auslandabh\u00e4ngigkeit, statt zu mehr Versorgungssicherheit. Umgekehrt kann die Versorgungssicherheit langfristig offenbar sogar erh\u00f6ht werden, wenn die Tragf\u00e4higkeit der \u00d6kosysteme erhalten bleibt, die Produktion das \u00f6kologisch tragbare Niveau also nicht \u00fcberschreitet.</p><p>1. Ist der Bundesrat mit diesen Folgerungen einverstanden? Wenn ja, wie sorgt er konkret daf\u00fcr, dass die Inlandproduktion in den betroffenen Regionen der Schweiz m\u00f6glichst rasch auf ein \u00f6kologisch tragbares Niveau reduziert wird? Wenn nein, warum?</p><p>2. Wie wird er seine entsprechenden Erkenntnisse in der k\u00fcnftigen Agrarpolitik bzw. im Bericht zum Postulat 20.3931 \"Zuk\u00fcnftige Ausrichtung der Agrarpolitik\" integrieren?</p><p>3. Sieht er insbesondere eine Unterst\u00fctzung von B\u00e4uerInnen vor, die ihre zuk\u00fcnftige Produktion an die Tragf\u00e4higkeit der \u00d6kosysteme anpassen wollen? Wenn ja, wie soll sichergestellt werden, dass solche Transformationen von kompetenter, unabh\u00e4ngiger Seite begleitet, im Sinne eines Wissensmanagements dokumentiert und ausreichend finanziert werden? Wenn nein, warum?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat sorgt daf\u00fcr, dass die Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Nahrungsmitteln kurz- und langfristig gew\u00e4hrleistet ist. Die Versorgung der Schweiz mit Nahrungsmitteln wird durch die inl\u00e4ndische Produktion, die Importe und gegebenenfalls die Pflichtlager sichergestellt. Um die Inlandproduktion mittel- und langfristig zu gew\u00e4hrleisten ist der Erhalt der fruchtbaren B\u00f6den, der Biodiversit\u00e4t und der \u00fcbrigen Produktionsgrundlagen von zentraler Bedeutung. Das landwirtschaftliche Verordnungspaket zur parlamentarischen Initiative 19.475 \"Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren\" nimmt entsprechende Massnahmen auf. Es handelt sich dabei um Massnahmen zur Reduktion der Risiken von Pflanzenschutzmitteln, N\u00e4hrstoff\u00fcbersch\u00fcssen und zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t. Auf diese Weise werden der \u00f6kologische Leistungsnachweis und die Produktionssystembeitr\u00e4ge so weiterentwickelt, dass resilientere, umweltfreundlichere und diversifizierte Produktionssysteme gef\u00f6rdert werden.</p><p>2. Der Bericht zur Beantwortung der Postulate 20.3931 und 21.3015 \"Zuk\u00fcnftige Ausrichtung der Agrarpolitik\" wird sich mit den in dieser Interpellation erw\u00e4hnten Punkten befassen, namentlich im Rahmen der beiden Pr\u00fcfauftr\u00e4ge \"Massnahmen zur Aufrechterhaltung des Selbstversorgungsgrades\" und \"Erweiterung der Agrarpolitik in Richtung einer ganzheitlichen Politik f\u00fcr gesunde Ern\u00e4hrung und nachhaltige Lebensmittelproduktion\". Der Bundesrat wird diesen Bericht voraussichtlich bis Sommer 2022 verabschieden. Das Parlament wird im Anschluss daran je nach Inhalt des Berichts entscheiden, wie es mit der Agrarpolitik weitergehen wird.</p><p>3. Als eigenst\u00e4ndige Unternehmerinnen und Unternehmer k\u00f6nnen die Bewirtschaftenden jederzeit ihre Produktion auf nachhaltigere Praktiken, die die Tragf\u00e4higkeit der \u00d6kosysteme respektieren, ausrichten. Der Bund und die Kantone stellen zu ihrer Unterst\u00fctzung verschiedene Instrumente wie beispielsweise Direktzahlungsmassnahmen oder Ressourcenprogramme zur Verf\u00fcgung. Ausserdem beinhaltet das landwirtschaftliche Verordnungspaket zur parlamentarischen Initiative 19.475 zus\u00e4tzliche Instrumente, wie oben erw\u00e4hnt. Die AP22+ plant ausserdem die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung seitens Bund f\u00fcr Kompetenz- und Innovationsnetzwerke, um den Austausch und die Verwertung von neuem Wissen zu st\u00e4rken.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Baumann Kilian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1710519232000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|15|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523242783)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647561600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft"}}