{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223317,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223317,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3317","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Landwirtinnen und Landwirte und Konsumentinnen und Konsumenten bei der Erh\u00f6hung der Ern\u00e4hrungssicherheit einbinden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die SVP fordert angesichts des Krieges in der Ukraine, mit einem \"Plan Wahlen 2.0\" die landwirtschaftliche Produktion zu steigern, um so den Selbstversorgungsgrad der Schweiz mit Nahrungsmitteln zu erh\u00f6hen. Damit d\u00fcrfte vor allem die Auslandabh\u00e4ngigkeit der Schweiz durch vermehrte Importe von Futtermitteln, Kunstd\u00fcnger und Pestiziden erh\u00f6hen werden, ohne dass eine signifikante Steigerung der Ertr\u00e4ge zu erwarten w\u00e4re.</p><p>Einem Ausbau der landwirtschaftlichen Produktion sind auf unseren beschr\u00e4nkten Fl\u00e4chen enge Grenzen gesetzt. Nun auch \u00f6kologische Ausgleichsfl\u00e4chen unter den Pflug zu nehmen, h\u00e4tte nur einen minimalen Effekt auf die landwirtschaftliche Produktion. Diese Fl\u00e4chen machen gegenw\u00e4rtig 1,2 Prozent der Ackerfl\u00e4che aus, mit dem Absenkpfad Pestizide ist ein Ausbau auf 3,5 Prozent vorgesehen. Ein grosses Potenzial zur Erh\u00f6hung der Versorgungsund Ern\u00e4hrungssicherheit liegt hingegen bei den rund 43 Prozent Ackerfl\u00e4chen, die gegenw\u00e4rtig f\u00fcr den Anbau von Tierfutter verwendet werden. Eine Reduzierung des Fleischkonsums und eine vermehrt pflanzliche Produktion f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung w\u00fcrden den Selbstversorgungsgrad der Schweiz markant erh\u00f6hen.</p><p>Dessen war sich auch schon Friedrich Traugott Wahlen bewusst: Zentrale Elemente seines Plans waren darum die markante Reduktion des Tierbestandes und die F\u00f6rderung des Ackerbaus f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Unsere nat\u00fcrlichen Ressourcen werden jetzt schon \u00fcbernutzt, die Biodiversit\u00e4t schwindet und das Klima erhitzt sich weiter. Ist er auch der Meinung, dass eine Intensivierung der Produktion, noch mehr Kunstd\u00fcnger, Pestizide und N\u00e4hrstoffe, noch schwerere Maschinen, unsere B\u00f6den, Gew\u00e4sser und \u00d6kosysteme nachhaltig sch\u00e4digen und unsere Versorgungssicherheit langfristig noch mehr gef\u00e4hrden?</p><p>2. Zur Erh\u00f6hung der Versorgungs- und Ern\u00e4hrungssicherheit trugen beim Plan Wahlen alle bei, auch die</p><p>KonsumentInnen. Ist der Bund bereit, mit der Einf\u00fchrung von Instrumenten wie etwa der Kostenwahrheit oder via die Absatzf\u00f6rderung eine Basis zu schaffen, damit die Nachfrage der KonsumentInnen nach nachhaltig produzierten, pflanzlichen Nahrungsmitteln aus der Schweiz k\u00fcnftig zunehmen kann?</p><p>3. Wie will er die LandwirtInnen und die KonsumentInnen bei der Erh\u00f6hung der Ern\u00e4hrungssicherheit zus\u00e4tzlich einbinden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat sorgt daf\u00fcr, dass die Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Nahrungsmitteln kurz- und langfristig gew\u00e4hrleistet ist. Die Versorgung der Schweiz mit Nahrungsmitteln wird durch die inl\u00e4ndische Produktion, die Importe und gegebenenfalls die Pflichtlager sichergestellt. Um die Inlandproduktion mittel- und langfristig zu gew\u00e4hrleisten ist der Erhalt der fruchtbaren B\u00f6den, der Biodiversit\u00e4t und der \u00fcbrigen Produktionsgrundlagen von zentraler Bedeutung. Eine Produktionssteigerung durch einen erh\u00f6hten Einsatz von Produktionsmitteln wie D\u00fcnger und Pflanzenschutzmitteln k\u00f6nnte den Druck auf die \u00d6kosysteme und das Klima zus\u00e4tzlich erh\u00f6hen. Dies k\u00f6nnte sich negativ auf den Erhalt der Produktionsgrundlagen auswirken, was die l\u00e4ngerfristige Ern\u00e4hrungssicherheit schw\u00e4cht. Wichtig ist sowohl aus kurz-, wie auch aus langfristiger Sicht, dass die Produktionsmittel (z.B. D\u00fcnger) m\u00f6glichst effizient eingesetzt werden.</p><p>2. und 3. Am 6. April 2022 hat der Bundesrat den Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung verabschiedet. Damit will der Bundesrat die Lebensmittelverschwendung bis 2030 im Vergleich zu 2017 halbieren. Der Aktionsplan bindet die verschiedensten Akteure ein. Mit den Postulaten 20.3931 und 21.3015 \"Zuk\u00fcnftige Ausrichtung der Agrarpolitik\" hat der Bundesrat verschiedene Pr\u00fcfauftr\u00e4ge zur zuk\u00fcnftigen Agrarpolitik erhalten. So sind unter anderem Massnahmen zur Aufrechterhaltung des Selbstversorgungsgrades, zur Erweiterung der Agrarpolitik in Richtung einer ganzheitlichen Politik f\u00fcr gesunde Ern\u00e4hrung und nachhaltige Lebensmittelproduktion zu pr\u00fcfen. Der Bundesrat wird den Bericht in Erf\u00fcllung der beiden Postulate voraussichtlich bis Sommer 2022 verabschieden und sich in diesem Rahmen zu den Fragen 2 und 3 \u00e4ussern.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Baumann Kilian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1710519272000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|9|15|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523262477)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647561600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Sicherheitspolitik|Wirtschaft|Landwirtschaft"}}