{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223321,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223321,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3321","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Strommnetzstabilit\u00e4t zu geringen Kosten durch Einbindung von mittleren und kleinen Teilnehmern im Regelenergiemarkt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, mittleren und kleinen Akteuren sowohl auf Produktions- wie auch Verbraucherseite die diskriminierungsfreie und technologieneutrale Teilnahme am Regelenergiemarkt zu erm\u00f6glichen. F\u00fcr die Teilnahme gelten deutlich tiefere Untergrenzen und/oder eine k\u00fcrzere Zeitdauer als heute, wobei diese Grenzen keine Technologie diskriminieren d\u00fcrfen. Die Untergrenze kann durch Aggregation erreicht werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Anforderungen an die Flexibilit\u00e4t des Stromnetzes werden sich in den n\u00e4chsten Jahren erh\u00f6hen. Die beiden Hauptursachen sind die Dezentralisierung des Stromsystems (Photovoltaik, Elektromobilit\u00e4t) und die Nichtunterzeichnung des Abkommens \u00fcber den Elektrizit\u00e4tsmarkt zwischen der Schweiz und Europa. </p><p>Der heutige Regelenergiemarkt der Schweiz wurde f\u00fcr die Wasserkraft geschaffen und dimensioniert. Die Regelung beruht auf dem Ein- und Ausschalten von Energieproduzenten und Verbrauchern. Als kleinste Einheit muss eine Leistung von +/-1MW w\u00e4hrend 4 Stunden oder +/- 5MW w\u00e4hrend einer Woche eingespeist werden k\u00f6nnen. Mit diesen Rahmenbedingungen wird mittleren und kleinen Akteuren und Energieverbrauchern wie Batterien, E-Mobilit\u00e4t oder intelligenten Lasten die Teilnahme an diesem Markt faktisch verunm\u00f6glicht. </p><p>Die Teilnahme dieser Akteure ist f\u00fcr die Flexibilisierung jedoch unverzichtbar. Sie k\u00f6nnen im Gegensatz zu Wasserkraftwerken flexibel und quasi ohne Grenzkosten stufenweise oder stufenlos geregelt oder ein- und ausgeschaltet werden. Ausserdem zeigt sich, dass der Bau von zus\u00e4tzlichen Wasserkraftwerken mit grossen H\u00fcrden verbunden ist. Somit ist kaum mehr Flexibilit\u00e4t von der Wasserkraft zu erwarten.</p><p>Die zus\u00e4tzliche Flexibilit\u00e4t hat weitere Vorteile: Sie erh\u00f6ht die Netzstabilit\u00e4t beim Ausgleich von nicht-planbaren Lasten und erh\u00f6ht die Liquidit\u00e4t des Marktes. Zudem werden die Speicherreserven geschont.</p><p>Der Bundesrat, kann sich bei der Etablierung der neuen Marktregeln an den guten Erfahrungen im Ausland anlehnen, wie z.B. in Finnland.</p><p>In der Antwort auf das Postulat 16.3890, hat der Bundesrat gezeigt, dass es in der Schweiz ein betr\u00e4chtliches Potenzial f\u00fcr eine Ausweitung des Regelenergiemarktes auf kleinere Produzenten und Verbraucher gibt (ca +/- 750 MW), welches ausgesch\u00f6pft werden sollte. Das brachliegende Potenzial wird immer gr\u00f6sser und entspricht mindestens der aktuell ben\u00f6tigten Flexibilit\u00e4t.</p><p>Daher ist die Schaffung eines feiner gegliederten, diskriminierungsfreien Zugangs auf den Regelenergiemarkt n\u00f6tig, damit die Regelenergie preiswert und zuverl\u00e4ssig bleibt und die Netzstabilit\u00e4t langfristig garantiert werden kann.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aufgrund des Zubaus an erneuerbaren Energien kann von einem steigenden Flexibilit\u00e4tsbedarf im k\u00fcnftigen Stromsystem ausgegangen werden. Der Bundesrat hat deswegen im Entwurf zum Bundesgesetz \u00fcber einer sicheren Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, welche derzeit im Parlament beraten wird, auch eine Flexibilit\u00e4tsregulierung vorgesehen. Das Recht, die Flexibilit\u00e4ten zu nutzen, soll den jeweiligen Erzeugern, Speicherbetreibern oder Endverbraucherinnen und Endverbrauchern zustehen. Wenn Dritte, auch Verteilnetzbetreiber, die Flexibilit\u00e4ten nutzen wollen, m\u00fcssen sie sich diese grunds\u00e4tzlich vertraglich sichern. Wollen Verteilnetzbetreiber Flexibilit\u00e4t, wie bis anhin, netzdienlich nutzen, so m\u00fcssen sie den Flexibilit\u00e4tsinhabern diskriminierungsfreie Vertragskonditionen anbieten.</p><p>F\u00fcr den Regelenergiemarkt in der Schweiz ist die Swissgrid gem\u00e4ss Stromversorgungsgesetz (StromVG, SR 734.7) Art. 20 Abs. 2 Bst. b zust\u00e4ndig. Sie definiert aufgrund technischer Anforderungen, die sich auch aus dem Verbundbetrieb mit Europa ergeben, die Art und Menge der Regelenergieprodukte, um die Netzsicherheit gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Swissgrid hat bei der Ausgestaltung des Regelenergiemarktes darauf zu achten, dass dieser sich laufend an den Stand der technischen Entwicklungen anpasst; mit dem Ziel, dass er m\u00f6glichst liquide ist - was auch bedeutet, dass m\u00f6glichst viele Anbieter teilnehmen k\u00f6nnen und der Markt effizienter wird. Damit auch kleinere Flexibilit\u00e4tsanbieter am Regelenergiemarkt teilnehmen k\u00f6nnen, hat Swissgrid bereits im Jahr 2013 die M\u00f6glichkeit des Poolings eingef\u00fchrt (siehe Branchenempfehlung Strommarkt Schweiz, Anbindung von Regelpools an den Schweizer SDL-Markt). Damit ist gew\u00e4hrleistet, dass kleinere Akteure am Regelenergiemarkt teilnehmen k\u00f6nnen. Eine direkte Teilnahme ist aus technischen und logistischen Gr\u00fcnden zurzeit nicht m\u00f6glich.</p><p>Weiter werden regelm\u00e4ssig neue Anpassungen der Produkte im Regelenergiemarkt diskutiert und eingef\u00fchrt, um u.a. auch die Teilnahme kleinerer Akteure zu f\u00f6rdern. J\u00fcngstes Beispiel ist die Beteiligung der Swissgrid am Pilotprojekt Equigy, das die technischen und logistischen H\u00fcrden einer direkten Beteiligung von kleineren Akteuren untersucht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Grossen J\u00fcrg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1741703198000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1741703213170)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647561600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Energie"}}