{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223325,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223325,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3325","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Welche Strategien zur Integration von Ukrainerinnen und Ukrainern werden in Schweizer Schulen angewendet?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss Sch\u00e4tzungen des Bundesrates wird die Schweiz bis zum Sommer bis zu 50 000 ukrainische Fl\u00fcchtlinge aufnehmen. Derzeit sind 40 Prozent dieser Menschen j\u00fcnger als 18 Jahre. Es ist \u00e4usserst wichtig, diese jungen Leute m\u00f6glichst rasch in unseren Schulen (obligatorische Schule, Lehre) und Universit\u00e4ten zu integrieren.</p><p>Man kann grunds\u00e4tzlich davon ausgehen, dass die Integration von Fl\u00fcchtlingen auf der Ebene der h\u00f6heren Bildung (FH, Universit\u00e4ten, ETH) weniger Probleme bereitet als auf der Ebene der obligatorischen Schule und der Berufsbildung. In der Tat haben Hochschulen schon Erfahrung in der grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit, und man kennt dort die ukrainischen Curricula. Die Hochschulen sind somit eher in der Lage, organisatorische Massnahmen zu ergreifen, die ukrainischen Studierenden die Fortsetzung ihres Studiums in der Schweiz erlauben.</p><p>Anders ist die Lage in den Primar- und Sekundarschulen und im Lehrlingswesen; dort werden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die nicht Englisch sprechen und die aus einem Bildungssystem kommen, das sich von demjenigen der Schweiz unterscheidet; aufgenommen. Die grosse Zahl ukrainischer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und Studierender sowie die Tatsache, dass diese Menschen m\u00f6glicherweise traumatisiert sind, stellt das Schweizer Bildungswesen vor grosse Herausforderungen. Aus diesem Grund stellt die gr\u00fcnliberale Fraktion dem Bundesrat die folgenden Fragen:</p><p>1. Verfolgt das SBFI eine konkrete Strategie zur Unterst\u00fctzung von Ausbildungszentren, die m\u00f6glicherweise mit einer bedeutenden Zahl von Fl\u00fcchtlingen konfrontiert werden? Diese Menschen sprechen keine Landessprache; sie haben nicht mit den schweizerischen Ausbildungsg\u00e4ngen vergleichbare Curricula absolviert, und man wird eruieren m\u00fcssen, in welchen Bildungsgang und auf welchem Bildungsniveau sie integriert werden sollen.</p><p>2. Hat der Bundesrat eine Strategie zur Koordination der verschiedenen Akteure (Kantone, Organisationen der Arbeitswelt, Ausbildungszentren etc.) festgelegt?</p><p>3. Nach der Ankunft der ersten Ukrainerinnen und Ukrainer sahen sich die betreffenden Gemeinden und Schulen gezwungen, die Integration selbstst\u00e4ndig anzugehen. Sieht der Bundesrat vor, Ausbildungszentren und Kantonen bei der Integration junger Ukrainerinnen und Ukrainer mit konkreten Hilfen unter die Arme zu greifen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat teilt die Meinung der Interpellantin, dass eine rasche Integration junger Schutzsuchender aus der Ukraine in das schweizerische Bildungssystem \u00e4usserst wichtig ist. Die Zust\u00e4ndigkeit sowohl f\u00fcr die obligatorische Schule und f\u00fcr die Gymnasien als auch f\u00fcr die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung liegt bei den Kantonen. Diese k\u00f6nnen auf bew\u00e4hrte Verfahren und Massnahmen zur schulischen Integration und zur F\u00f6rderung des Spracherwerbs f\u00fcr fremdsprachige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zur\u00fcckgreifen. Ukrainische Kinder werden in der obligatorischen Schule gew\u00f6hnlich ihrem Alter entsprechend in die regul\u00e4ren Klassen integriert. Ist eine solche Integration beispielsweise aufgrund einer hohen Anzahl ukrainischer Kinder nicht m\u00f6glich, werden Sonderklassen eingerichtet. In einer ersten Phase liegt der Fokus haupts\u00e4chlich auf dem Erlernen der lokalen Landessprache. Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt teilen sich die Verantwortung f\u00fcr die Berufsbildung. Bereits vorhandene Strukturen k\u00f6nnen bis zu einem gewissen Grad ausgeweitet werden. Um jedoch eine berufliche Grundbildung zu beginnen, braucht es mindestens ein Sprachniveau B1.</p><p>2. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass Personen mit Schutzstatus S die M\u00f6glichkeit haben sollen, w\u00e4hrend ihres Aufenthalts in der Schweiz am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilzunehmen. Der Dialog mit den Kantonen, den Sozialpartnern und weiteren Akteuren ist entscheidend, um rasch L\u00f6sungen zu finden. In der Berufsbildung findet dieser Dialog im Rahmen der Tripartiten Berufsbildungskonferenz statt.</p><p>3. Grunds\u00e4tzlich sind die Kantone f\u00fcr schulische Unterst\u00fctzungsmassnahmen zust\u00e4ndig. So wurden auch bereits Bildungsangebote eingerichtet, namentlich zur Erstinformation, Beratung sowie Sprach- und Grundkompetenzf\u00f6rderung. Der Bundesrat ist den Gemeinden und den Schulen sehr dankbar f\u00fcr ihre schnelle Reaktion und ihren aussergew\u00f6hnlichen Einsatz. Um die Kantone bei ihren Aufgaben zu unterst\u00fctzen, hat der Bundesrat zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzungsmassnahmen f\u00fcr Personen mit Schutzstatus S beschlossen. Um diesen Personen die Teilnahme am sozialen und wirtschaftlichen Leben in der Schweiz zu erm\u00f6glichen, hat der Bundesrat einen finanziellen Beitrag an die Kantone von 3000 Franken pro Person gesprochen. Damit sollen insbesondere der Spracherwerb, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Finanzierung von Unterst\u00fctzungsangeboten f\u00fcr Familien und Kinder gef\u00f6rdert werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Weber C\u00e9line","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655424000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|28|32|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1690501251307)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647561600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Soziale Fragen|Bildung|Migration"}}