{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223390,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223390,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3390","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"F\u00fcr Chancengleichheit und die F\u00f6rderung des akademischen Nachwuchses","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem detaillierten Bericht eine Bestandsaufnahme zu den Themen Prekarit\u00e4t, Gleichstellung und akademischer Nachwuchs (die alle zusammenh\u00e4ngen) im Mittelbau aller Schweizer Hochschulen vorzunehmen. Er pr\u00fcft insbesondere, ob eine betr\u00e4chtliche Anzahl stabiler Stellen f\u00fcr Postdoc-Forschende geschaffen werden kann, und beantwortet im Rahmen der BFI Botschaft 2025-28 in erster Linie folgende Fragen:</p><p>-Mit welchen Massnahmen kann konkret und wirksam gegen die Prekarit\u00e4t im Mittelbau der Hochschulen vorgegangen und gleichzeitig die Gleichstellung in der akademischen Nachwuchspolitik gef\u00f6rdert werden?</p><p>-Gedenkt der Bundesrat, die Empfehlungen aus mehreren Berichten, in denen eine Bestandsaufnahme zur Prekarit\u00e4t im Mittelbau der Schweizer Hochschulen vorgenommen und der Handlungsbedarf in diesem Bereich aufgezeigt wurde, zu befolgen?</p><p>-Inwieweit kann sich die Schweiz am angels\u00e4chsischen Modell orientieren, das eine andere Strukturierung der akademischen Stellen vorsieht? </p><p>-Welche Gesetzes\u00e4nderungen und anderen Massnahmen sollten auf Bundes- und Kantonsebene ins Auge gefasst werden, um die Anzahl der Stellen f\u00fcr akademisches Personal neu zu strukturieren sowie verschiedene Arten von stabilen Stellen (Tenure-Track-Professuren, Lehr- und Forschungsbeauftragte, Third Space usw.) zu schaffen und diese dauerhaft zu sichern? Bis wann k\u00f6nnten diese \u00c4nderungen und anderen Massnahmen umgesetzt werden? </p><p>-Wie k\u00f6nnten diese Stellenstabilisierungen am besten finanziert werden? Ist eine Finanzierung \u00fcber die Grundfinanzierung der Hochschulen am sinnvollsten oder g\u00e4be es andere M\u00f6glichkeiten?</p><p>-Welche Massnahmen k\u00f6nnten die Bundesbeh\u00f6rden ergreifen, um die Kantone dazu zu bewegen, sich den Bem\u00fchungen anzuschliessen und eine andere Verteilung zwischen stabilen und prek\u00e4ren Stellen vorzusehen?</p><p></p><p>Eine Minderheit der Kommission (Wasserfallen Christian, de Montmollin, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Nantermod, Tuena, Umbricht Pieren) beantragt, das Postulat abzulehnen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit der Kommission einig, was die Bedeutung des akademischen Nachwuchses und dessen Arbeitsbedingungen sowie die Chancengleichheit anbelangt. Er erinnert daran, dass dieser Bereich in die Zust\u00e4ndigkeit der Hochschulen und ihrer jeweiligen Tr\u00e4gerschaften respektive des ETH-Rates f\u00e4llt. Diese haben die Aufgabe, Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Schweizer Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft auszubilden. Sie sind auch daf\u00fcr verantwortlich, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Forschenden erlauben, ihr Potenzial im Hinblick auf eine wissenschaftliche Karriere innerhalb oder ausserhalb der Hochschulen zu entfalten. Der Bund hat sie im Rahmen seiner BFI-Botschaften stets in ihren Bem\u00fchungen unterst\u00fctzt, namentlich \u00fcber eine solide Grundfinanzierung, gezielte projektgebundene Beitr\u00e4ge und die Programme des Schweizerischen Nationalfonds (SNF).</p><p>All diese Bem\u00fchungen zeigen Wirkung. Ausgehend insbesondere von einer vertieften Analyse und Empfehlungen des Bundesrates (Bericht in Erf\u00fcllung des Postulats WBK-S; 12.3343) haben die Hochschulen in den vergangenen Jahren zahlreiche Massnahmen getroffen, um die Situation f\u00fcr ihren Nachwuchs zu verbessern. So haben alle Universit\u00e4ten Assistenzprofessuren mit \"Tenure Track\" geschaffen. Ende 2020 machten diese gem\u00e4ss swissuniversities 7,5 Prozent der gesamten Professorenschaft aus, womit sich der Anteil der in der BFI-Botschaft 2017-2020 festgelegten Zielvorgabe von 10 Prozent ann\u00e4hert. Die Universit\u00e4ten haben ausserdem die unbefristeten Stellen unterhalb der Professur erh\u00f6ht, Profile wie jenes des \"Ma\u00eetre d'enseignement et de recherche\" gesch\u00e4rft, neue \"Third Space\"-Positionen an der Schnittstelle zwischen Forschung und Verwaltung geschaffen und Massnahmen zur F\u00f6rderung der Chancengleichheit ergriffen (Aktionspl\u00e4ne, Good Practices zu Berufungen usw.). \u00dcberdies haben sie die Anstellungs- und Arbeitsbedingungen f\u00fcr Doktorierende (z. B. Mindestanstellung, Protected Time, Optimierung der Betreuung und Ausbildung) sowie f\u00fcr Postdoktorierende (wie z. B. Protected Time und maximale Anstellungsdauer) vereinheitlicht oder verbessert. Die grosse Mehrheit des Nachwuchses wird nicht eine akademische Karriere einschlagen k\u00f6nnen, sondern wird als Fachkraft f\u00fcr Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung eine bedeutende Rolle spielen. Deshalb haben die Universit\u00e4ten auch Massnahmen getroffen im Bereich der allgemeinen Laufbahnberatung, wie z. B. die Graduate Campus der Universit\u00e4ten Lausanne und Genf, und zur Entwicklung der bereichs\u00fcbergreifenden Kompetenzen. Erw\u00e4hnenswert sind auch die Programme des SNF zur F\u00f6rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit (\"Prima\", \"Ambizione\", \"Eccellenza Professorial Fellowships\").</p><p>Die Nachwuchsf\u00f6rderung muss auf allen Ebenen weitergef\u00fchrt werden. Sie ist in den Mandaten des Bundes an den ETH-Bereich und den SNF sowie im Mandat der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) an swissuniversities zur Erarbeitung der Strategischen Planungen 2025-2028 explizit aufgenommen worden. Die SHK hat die Akteure im Februar 2022 noch einmal f\u00fcr dieses Thema sensibilisiert. Im Laufe dieses Jahres wird swissuniversities einen Bericht \u00fcber die bisher getroffenen Massnahmen vorlegen und ihre Massnahmen f\u00fcr die Periode 2025-2028 pr\u00e4sentieren, die wenn m\u00f6glich mit dem SNF koordiniert werden sollen.</p><p>Entsprechend wird der Bund die Situation im Hinblick auf die Vorbereitung der BFI-Botschaft 2025-2028 gemeinsam mit den zust\u00e4ndigen Organen pr\u00fcfen.</p><p>Aus den genannten Gr\u00fcnden ist der Bundesrat der Ansicht, dass ein weiterer Bericht keinen Mehrwert bringen w\u00fcrde.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1653436800000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758184310000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|28|32|44","Category":"IV","Modified":"\/Date(1758616395567)\/","SubmissionDate":"\/Date(1651104000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5114,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Soziale Fragen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}