{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223441,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223441,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3441","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Effiziente Nutzung des Trinkwassers und daher Einsatz von energieeffizienten Anlagen und Ger\u00e4ten, die Trinkwasser verbrauchen, sowie gr\u00f6ssere Resilienz bei Trockenheit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Studie zu erarbeiten und darin:</p><p>1. das Potenzial zu beurteilen, inwieweit der Wasser- und Energieverbrauch gesenkt werden kann, indem das Trinkwasser effizient genutzt wird; </p><p>2. m\u00f6glichen Massnahmen und Vorschriften zu beurteilen und zu beschliessen, um den Trinkwasser- und Energieverbrauch von serienm\u00e4ssig hergestellten Anlagen und Ger\u00e4ten zu senken und so deren Energieeffizienz zu verbessern, dies analog zu den geltenden Bestimmungen in der Energieeffizienzverordnung (EnEV) in Bezug auf die Energieeffizienz serienm\u00e4ssig hergestellter Anlagen, Fahrzeuge und Ger\u00e4te;</p><p>3. schweizweit die Auswirkungen des Klimawandels und der daraus resultierenden Zunahme von Extremereignissen, wie lange Trockenperioden, auf die Verf\u00fcgbarkeit von Trinkwasser in den Regionen mit einem Wasserstressrisiko zu beurteilen.</p>","ReasonText":"<p>Der Trinkwasserverbrauch h\u00e4ngt einerseits von einer nat\u00fcrlichen Ressource ab, deren Verf\u00fcgbarkeit in gewissen Regionen der Schweiz zunehmend schwankt, da die Trockenperioden immer h\u00e4ufiger auftreten und l\u00e4nger andauern; andererseits ist er auch mit einem grossen Energieverbrauch verbunden. </p><p>Das Gesetz schreibt eine haush\u00e4lterische Nutzung des Trinkwassers vor (Art. 1 des Gew\u00e4sserschutzgesetzes): Dieses Gesetz bezweckt, die Gew\u00e4sser vor sch\u00e4dlichen Einwirkungen zu sch\u00fctzen; es dient namentlich der Sicherstellung und haush\u00e4lterischen Nutzung des Trink- und Brauchwassers.</p><p>Der Trinkwasserverbrauch (105 m3/Jahr pro Wohnung) geht mit einem beachtlichen Energieverbrauch einher; dieser wird aus den einzelnen Werten in kWh/m3 f\u00fcr die drei Phasen des Trinkwasserzyklusberechnet:</p><p>1. Produktion (Pumpen und Hygienisierung);</p><p>2. Nutzung (Warmwasser macht 27 Prozent des Verbrauchs eines Privathaushalts aus);</p><p>3. Abwasserreinigung (Pumpen und Aufbereitung).</p><p>Der Warmwasserverbrauch macht 40 Prozent des Energiebedarfs eines modernen Geb\u00e4udes aus (UVEK).</p><p>F\u00fcr Geschirrsp\u00fcler und Waschmaschinen legt die EnEV den maximal zul\u00e4ssigen Energieverbrauch und damit indirekt auch den Wasserverbrauch festlegt; alle anderen Anlagen und Ger\u00e4te, die Trinkwasser verbrauchen, unterliegen keinen Effizienzvorschriften.</p><p>Dank neuer Technologien besteht ein betr\u00e4chtliches Einsparpotenzial beim Trinkwasser- und beim Energieverbrauch; dies gilt sowohl f\u00fcr den Verbrauch der Privathaushalte als auch f\u00fcr den Verbrauch in Produktionsanlagen (Pumpen, Aufbereitung und Verteilungsnetz; 20-25 Prozent gehen dabei verloren und entgehen so dem Verkauf) und in Abwasserreinigungsanlagen (Pumpen und Aufbereitung). Dies hat einen grossen Einfluss auf den Energieverbrauch.</p><p>Mit der Optimierung des Trinkwasserverbrauchs werden drei Ziele erreicht:</p><p>- kleinerer Bedarf an Wasser, das wir aus der Natur gewinnen (Resilienz);</p><p>- geringerer Energieverbrauch mit der Umsetzung der Energiestrategie 2050 (Wirksamkeit);</p><p>- tiefere Betriebskosten und tiefere Kosten f\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten (Effizienz).</p><p>Mit der Verleihung des Watt d'Or 2010 an die Azienda Acqua Potabile Comunale Gordola wurde das Potenzial der Energieeffizienz im Trinkwasserbereich anerkannt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Potenzial zur Verringerung des Wasser- und Energieverbrauchs durch die effiziente Nutzung von Trinkwasser ist bereits gut bekannt. Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfachs (SVGW) erhebt den Wasserverbrauch j\u00e4hrlich und zeigt auf, dass der Wasserverbrauch in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten gesunken ist. Zu dieser Entwicklung haben sowohl wassersparende Armaturen in den Haushalten, aber auch moderne Verfahren zur Ortung von Leckagen und der Unterhalt der Wasserversorgungsnetze beigetragen. Die vom Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) erstellte Analyse des schweizerischen Energieverbrauchs nach Verwendungszwecken wird j\u00e4hrlich aktualisiert. Sie zeigt beispielsweise auf, wie viel Energie im Zusammenhang mit der Wassererw\u00e4rmung verbraucht wird oder f\u00fcr Antriebe und Prozesse (z.B. Geschirrsp\u00fcler, Waschen, Kl\u00e4ranlagen) eingesetzt wird.</p><p>Massnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs von Anlagen und Ger\u00e4ten werden bereits heute gezielt unterst\u00fctzt und dem Stand der Technik angepasst. Der Energieverbrauch f\u00e4llt besonders bei der Erw\u00e4rmung des Wassers ins Gewicht. Die Anforderungen an die wichtigsten Ger\u00e4te (Warmwasserbereiter und -speicher, Waschmaschinen, Geschirrsp\u00fcler) sind in der Energieeffizienzverordnung (EnEV; SR 730.02) geregelt. Die EnEV \u00fcbernimmt dieselben oder - gem\u00e4ss Anhang 1.15 f\u00fcr Warmwasserspeicher und -bereiter - strengere Energieeffizienzanforderungen als in der EU. F\u00fcr Sanit\u00e4rprodukte (Duschbrausen, Armaturen) gibt es die freiwillige Energieetikette der Branche. Weitere Einsparm\u00f6glichkeiten von Wasser und Energie werden regelm\u00e4ssig in Revisionen der EnEV gepr\u00fcft. Die von der EU neu diskutierten Bestimmungen zum \u00d6kodesign von Produkten werden das weitere Vorgehen in diesem Bereich zus\u00e4tzlich pr\u00e4gen.</p><p>Die Frage nach den Auswirkungen des Klimawandels auf die Verf\u00fcgbarkeit von Trinkwasser hat der Bundesrat mit dem Bericht \"Wasserversorgungssicherheit und Wassermanagement. Grundlagenbericht\" in Erf\u00fcllung des Postulates Rieder (18.3610) am 18. Mai 2022 beantwortet. Basierend auf diesem Bericht hat der Bundesrat unter anderem den Ausbau eines nationalen Systems zur Fr\u00fcherkennung und Warnung f\u00fcr Trockenheit beschlossen.</p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden sieht der Bundesrat in einer zus\u00e4tzlichen Studie keinen Mehrwert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1660694400000)\/","SubmittedBy":"Storni Bruno","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1713379300000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|66|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522741250)\/","SubmissionDate":"\/Date(1652227200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5114,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Energie|Gesundheit"}}