{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223460,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223460,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3460","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Sprachliche Gleichstellung aller Geschlechter. Genderstern in der Bundesverwaltung erlauben","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten zu pr\u00fcfen und in einem Bericht darzulegen, mit welchen Massnahmen in der Bundesverwaltung eine trans-inklusive Sprache umgesetzt werden kann. Dabei ist insbesondere die Verwendung des Gendersterns oder anderer typografischer Zeichen zu erlauben.</p>","ReasonText":"<p>Die sprachliche Gleichstellung von trans und non-bin\u00e4ren Menschen kann mittels geschlechtsneutraler oder geschlechtsabstrahierender Formen sowie mit typografischen Zeichen (z.B. Genderstern, Genderdoppelpunkt, Gender-Gap) erfolgen. W\u00e4hrend die ersten beiden M\u00f6glichkeiten schon heute f\u00fcr die geschlechtergerechte Sprache in der Bundesverwaltung vorgesehen sind, hat die Bundeskanzlei die Verwendung des Gendersterns in Texten des Bundes mit ihrer Weisung vom 15. Juni 2021 verboten. Das ist weder zeitgem\u00e4ss noch entspricht es dem Anspruch der sprachlichen Gleichbehandlung aller Geschlechter.</p><p>Mit der Verwendung des Gendersterns werden Menschen sichtbar gemacht und angesprochen, die sich nicht in die bin\u00e4re Geschlechterordnung einteilen lassen. So verwenden zum Beispiel Universit\u00e4ten den Genderstern und die Stadt Bern hat im Januar 2022 ihren Leitfaden zur diskriminierungsfreien Kommunikation aktualisiert und sich f\u00fcr die Verwendung des Gendersterns entschieden. Auch Medienunternehmen setzen auf Sonderzeichen f\u00fcr eine genderneutrale Sprache. </p><p>Es ist an der Zeit, dass auch in den Texten des Bundes eine Sprache verwendet wird, die Menschen aller Geschlechter einbezieht - also auch trans und non-bin\u00e4re Menschen - und niemanden ausschliesst.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat ihn seiner Antwort vom 14. Juni 2021 auf die Frage 21.7562 Stadler vom 9. Juni 2021 (\"Umgang mit dem Genderstern\") festgehalten, dass er das Anliegen anerkennt, das hinter dem Genderstern und \u00e4hnlichen neueren Schreibweisen zur Gendermarkierung steht: eine Sprache zu verwenden, die m\u00f6glichst alle Menschen anspricht und niemanden diskriminiert. Die Bundesverwaltung achtet seit Mitte der Neunzigerjahre auf eine geschlechtergerechte Sprache. Der Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren in deutschsprachigen Texten des Bundes sieht je nach Situation unterschiedliche Sprachformen zur Personenbezeichnung vor, z. B. Paarformen, geschlechtsabstrakte und geschlechtsneutrale Ausdr\u00fccke und Umschreibungen ohne Personenbezug.</p><p>Die Verwendung des Gendersterns und \u00e4hnlicher nicht amtlicher Schreibweisen ist in den amtlichen Publikationen und den weiteren f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit bestimmten Texten des Bundes jedoch nicht zul\u00e4ssig. Der Bundesrat h\u00e4lt diese noch stark experimentellen Schreibweisen f\u00fcr nicht geeignet, das Anliegen einer inklusiven Sprache in den Texten des Bundes umzusetzen. Sie f\u00fchren zu verschiedenen sprachlichen, sprachpolitischen und rechtlichen Problemen. Die Bundeskanzlei hat diese Probleme in ihrer Weisung und den Erl\u00e4uterungen vom 15. Juni 2021 zum Umgang mit dem Genderstern und \u00e4hnlichen Schreibweisen in deutschsprachigen Texten des Bundes dargestellt: fehlende Entsprechung in der Sprache, Beeintr\u00e4chtigung der Lesbarkeit, grammatisch falsche Formen, unklare Bedeutung, mangelnde Barrierefreiheit, Mehrdeutigkeit der Zeichen, politisches Statement und Gef\u00e4hrdung der Einheitlichkeit der Rechtschreibung.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661299200000)\/","SubmittedBy":"Widmer C\u00e9line","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1662336000000)\/","ResponsibleDepartment":10,"ResponsibleDepartmentName":"Bundeskanzlei","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"BK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1776951226650)\/","SubmissionDate":"\/Date(1652227200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5114,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Kultur"}}