{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223478,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223478,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3478","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Gesetzliche Grundlagen daf\u00fcr schaffen, dass die Kantone wolfsfreie Zonen ausscheiden k\u00f6nnen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen daf\u00fcr zu schaffen, dass die Kantone wolfsfreie Zonen ausscheiden k\u00f6nnen. In diesen Zonen sollen Eingriffe zur Regulierung der Wolfsbest\u00e4nde bewilligt werden k\u00f6nnen, soweit \"zumutbare Schutzmassnahmen\" nicht m\u00f6glich sind, so wie es das Konzept Wolf Schweiz insbesondere in Anhang 6 vorsieht.</p>","ReasonText":"<p>Was die Situation in Bezug auf die Pr\u00e4senz des Wolfs in der Schweiz betrifft, daf\u00fcr verweise ich auf die Ausf\u00fchrungen in meiner Motion 22.3477 \"Weniger B\u00fcrokratie und wirksamere Massnahmen zum Schutz vor Wolfssch\u00e4den in der Schweiz\". </p><p>Das exponentielle Wachstum der Wolfsbest\u00e4nde f\u00fchrt zu schwerwiegenden Problemen insbesondere f\u00fcr die Alpwirtschaft, und zwar in einem Ausmass, das die Schaf- und Ziegenhaltung in ihrer Existenz gef\u00e4hrdet, mit allen sich daraus ergebenden Folgen in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht und in Bezug auf die Erhaltung der Biodiversit\u00e4t. Man kann nicht mehr l\u00e4nger unt\u00e4tig bleiben. Daher m\u00fcssen rasch die n\u00f6tigen Schritte unternommen werden, damit dieses Problem auf realistische und pragmatische Weise gel\u00f6st wird. </p><p>Es ist eine Tatsache, dass viele Schaf- und Ziegenherden im Alpenraum aufgrund der besonderen Beschaffenheit der Weidefl\u00e4chen nur mit unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Massnahmen gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen. (Eine von Agridea 2017 durchgef\u00fchrte Studie hat beispielsweise gezeigt, dass bei den 20 untersuchten Landwirtschaftsbetrieben im Tessin, die Wiederk\u00e4uer halten, nur f\u00fcr einen kleinen Teil der Herden zumutbare und praktikable Herdenschutzmassnahmen m\u00f6glich sind. Weitere Studien aus anderen Kantonen wie dem Wallis, Glarus oder Graub\u00fcnden kommen zu \u00e4hnlichen Ergebnissen.) </p><p>Angesichts dieser Situation und unter der Annahme, dass die Pr\u00e4senz des Wolfs in bestimmten Gegenden der Schweiz nicht kompatibel ist mit der dort praktizierten Art der Weidehaltung, muss ein Grundsatzentscheid getroffen werden: Wenn wir die Alpwirtschaft retten wollen, m\u00fcssen wir die Pr\u00e4senz des Wolfs in den Alpen auf bestimme Gebiete einschr\u00e4nken, insbesondere dort, wo es Herden gibt, die nicht gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen, und in Siedlungsn\u00e4he. Eine M\u00f6glichkeit, dieses Ziel zu erreichen, w\u00fcrde darin bestehen, dass in Zusammenarbeit mit den Kantonen wolfsfreie Zonen geschaffen werden, in denen Regulierungseingriffe ohne \u00fcberm\u00e4ssige B\u00fcrokratie bewilligt werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Zurzeit arbeitet die Kommission f\u00fcr Umwelt, Raumplanung und Energie des St\u00e4nderates intensiv an einer Jagdgesetzesrevision (Pa.Iv. 21.502 Parlamentarische Initiative \"Wachsende Wolfsbest\u00e4nde geraten ausser Kontrolle und gef\u00e4hrden ohne die M\u00f6glichkeit zur Regulierung die Landwirtschaft\"), um die bestehenden Herausforderungen mit dem Wolf anzugehen.</p><p>Das Schweizer Recht (Natur- und Heimatschutzgesetz NHG, Bundesgesetz \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel JSG, Bundesgesetz \u00fcber die Fischerei BGF) sieht f\u00fcr keine einheimische Art \"freie Zonen\" vor, in denen diese keinen Schutz geniesst bzw. in denen alle Tiere dieser Art get\u00f6tet werden k\u00f6nnen. Insbesondere f\u00fcr Arten wie der Wolf, die grosse R\u00e4ume beanspruchen und weit wandern, w\u00e4re ein solches Zonenkonzept kaum umsetzbar. Die Umsetzung einer solchen Zone w\u00e4re f\u00fcr die kantonalen Vollzugsbeh\u00f6rden ferner sehr arbeitsintensiv und mit hohen Kosten verbunden. Wolfsfreie Zonen w\u00fcrden zudem die Betroffenen in einer falschen Sicherheit wiegen, schliesslich k\u00f6nnten auch in diesen Zonen weiterhin Sch\u00e4den auftreten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1660694400000)\/","SubmittedBy":"Regazzi Fabio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1733228079000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|52|55|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523190883)\/","SubmissionDate":"\/Date(1652227200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5114,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Umwelt|Landwirtschaft|Raumplanung und Wohnungswesen"}}