{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223525,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223525,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3525","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Strategie, um den Anteil der Italienischsprachigen in den Kaderfunktionen der Bundesverwaltung zu erh\u00f6hen. Stand der Dinge?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Seit \u00fcber einem Jahrzehnt sind das Sprachengesetz und die dazugeh\u00f6rige Sprachenverordnung in Kraft, die unter anderem Vorgaben \u00fcber die prozentuale Vertretung der einzelnen Sprachgemeinschaften enthalten.</p><p>Angesichts der Tatsache, dass es namentlich in den Kaderfunktionen (Lohnklassen 24-38) bei der Vertretung der Italienischsprachigen in den letzten f\u00fcnf Jahren keine grossartigen Verbesserungen gegeben hat (2017: 5,2\u00a0Prozent; 2021: 5,2 %), frage ich den Bundesrat:</p><p>Welche Massnahmen zur Einhaltung des gesetzlichen Rahmens:</p><p>- wurden in den letzten f\u00fcnf Jahren umgesetzt und mit welchen Ergebnissen?</p><p>- werden kurzfristig implementiert, wann und mit welchen Erwartungen?</p><p>- k\u00f6nnen langfristig implementiert werden, bis wann und mit welchen Erwartungen?</p>","ReasonText":"<p>Artikel\u00a07 der Sprachenverordnung legt ausdr\u00fccklich fest, dass die Vertretung der Sprachgemeinschaften in der Bundesverwaltung, auch in den Kaderfunktionen, innerhalb bestimmter Bandbreiten liegen muss.</p><p>1 Bei der Vertretung der Sprachgemeinschaften in den Verwaltungseinheiten nach Artikel\u00a01 Absatz\u00a01 Buchstaben a und b BPV, mit Ausnahme des ETH-Bereichs, namentlich auch in den Kaderfunktionen, sind folgende Bandbreiten anzustreben:</p><p>a. Deutsch: 68,5-70,5 Prozent;</p><p>b. Franz\u00f6sisch: 21,5-23,5 Prozent;</p><p>c. Italienisch: 6,5-8,5 Prozent;</p><p>d. R\u00e4toromanisch: 0,5-1,0 Prozent.</p><p>2 Die Vertretungen der lateinischen Sprachgemeinschaften k\u00f6nnen oberhalb der Bandbreiten nach Absatz\u00a01 Buchstaben b-d liegen.</p><p>3 Bei Stellenbesetzungen stellen die Arbeitgeber nach Absatz\u00a01 sicher, dass Personen aller Sprachgemeinschaften bei der Vorauswahl ber\u00fccksichtigt und zu Vorstellungsgespr\u00e4chen eingeladen werden, sofern sie die objektiven Kriterien erf\u00fcllen. Bei gleichwertiger Qualifikation werden vorrangig Personen eingestellt, die einer in der betreffenden Verwaltungseinheit untervertretenen Sprachgemeinschaft angeh\u00f6ren; dies gilt insbesondere f\u00fcr Kaderstellen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Evaluationsbericht 2015-2019 zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit innerhalb der Bundesverwaltung vom 20. Dezember 2019 weist aus, dass die Sollwerte zur Vertretung der Sprachgemeinschaften \u00fcber alle Lohnklassen und Departemente insgesamt erreicht sind.</p><p>Eines der strategischen Ziele 2020-2023, die der Bundesrat f\u00fcr die F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung definiert hat, legt die Leitlinien des Vierjahresberichts 2020-2023 fest, der Informationen zu den mittleren und h\u00f6heren Kadern enthalten wird.</p><p>Am 19. August 2020 hat der Bundesrat beantragt, die Motion 20.3920 \"Monitoring der Bewerbungen auf offene Stellen bez\u00fcglich Sprachgemeinschaft und Herkunftskanton der Kandidaten und Kandidatinnen\" und das Postulat 20.3921 \"Bericht \u00fcber die Einhaltung der Weisungen zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit\" der staatspolitischen Kommission des Nationalrats anzunehmen.</p><p>Die in der Motion 20.3920 und dem Postulat 20.3921 enthaltenen Forderungen werden bei der Erstellung des Evaluationsberichts 2020-2023 Ber\u00fccksichtigung finden. Folglich werden die gew\u00fcnschten Indikatoren aus dem Bereich der Personalrekrutierung im n\u00e4chsten Bericht ersichtlich sein. Ebenso wie eine eingehendere Beurteilung, inwieweit die Weisungen zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung, insbesondere die Punkte 31, 32, 35 und 44 der Weisungen, eingehalten werden. Des Weiteren sollten gem\u00e4ss Punkt 53 auch die F\u00fchrungskr\u00e4fte der einzelnen Verwaltungseinheiten die mehrfach angeprangerte Untervertretung der italienischsprachigen Gemeinschaft mit Unterst\u00fctzung der Personalfachleute genauer untersuchen.</p><p>Wie vom Parlament gew\u00fcnscht, geht es darum, Massnahmen zu entwickeln und fortlaufend zu erg\u00e4nzen, die zur Verbesserung der Situation beitragen.</p><p>Mithilfe einer Reihe aussagekr\u00e4ftiger Indikatoren k\u00f6nnen noch gezieltere Massnahmen getroffen werden, um die ausgewogene Vertretung der Sprachgemeinschaften voranzutreiben.</p><p>Das F\u00f6rdern des mobilen Arbeitens wird ebenfalls ein Faktor sein, der sich positiv auf die Zahl von Bewerbungen aus Randregionen auswirken k\u00f6nnte.</p><p>Die vom Interpellanten verlangten Antworten werden demnach im oben genannten Rahmen erfolgen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1660694400000)\/","SubmittedBy":"Farinelli Alex","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1664496000000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690500176080)\/","SubmissionDate":"\/Date(1654041600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Kultur"}}