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Statt Benzin-, Diesel- und \u00d6l-Preise zu verg\u00fcnstigen, soll der Bundesrat eine oder mehrere Aktionen initiieren, welche die Leute zum Umsteigen auf die \u00f6ffentlichen Verkehrsbetriebe animiert. Eine 10-Franken-Tageskarte etwa, eine Familientageskarte f\u00fcr 20 Franken oder Aktionen gezielt f\u00fcr Jugendliche, RentnerInnen, Sozialhilfebeziehende w\u00fcrden sicher viele dazu bewegen, statt aufs Auto auf den \u00f6fentlichen Verkehr zu setzen.</p><p>In seiner Antwort auf die Frage 22.7342 \u00e4ussert der Bundesrat die Bedenken, dass man mit solchen Aktionen die bestehende Kundschaft ver\u00e4rgern k\u00f6nnte und dass viele durch die Aktion angeworbene Neukunden den \u00f6V nach der Aktion nicht weiter benutzen w\u00fcrden. Es versteht sich von selbst, dass eine befristete Aktion die voll ausgelasteten Z\u00fcge nicht tangieren darf, so dass das \u00f6V-Fahrerlebnis f\u00fcr alle stets in guter Erinnerung bleibt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Tarifhoheit liegt bei den Transportunternehmen. Dazu geh\u00f6rt auch, dass die Transportunternehmen mit Marketingmassnahmen und Aktionen attraktive Angebote, insbesondere f\u00fcr Neukundinnen- und -kunden lancieren mit dem Ziel, diese langfristig von den Vorz\u00fcgen des \u00f6ffentlichen Verkehrs zu \u00fcberzeugen. Es liegt auch in der Kompetenz der Transportunternehmen, die Aktionen so auszugestalten, dass ausgelastete Z\u00fcge nicht tangiert werden. Sparbillette entsprechen diesen Anforderungen und werden heute bereits in vielen F\u00e4llen angeboten.</p><p>Staatlich unterst\u00fctzte Aktionen lehnt der Bundesrat ab. Die \u00f6ffentliche Hand (Bund und Kantone) finanzieren bereits einen wesentlichen Teil der ungedeckten Kosten im Regionalverkehr und bei der Bahninfrastruktur, was den Transportunternehmen Spielraum f\u00fcr spezifische Aktionen erm\u00f6glicht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661904000000)\/","SubmittedBy":"Sozialdemokratische Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1710334419000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|48|66|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523251367)\/","SubmissionDate":"\/Date(1654560000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Verkehr|Energie|Sozialer Schutz"}}