{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223556,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223556,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3556","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Was tut das ASTRA f\u00fcr ein Verkehrsregime an den Transitrouten, das die Anwohnerinnen und Anwohner an Spitzentagen m\u00f6glichst wenig belastet?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Kantonspolizei Uri bem\u00fcht sich seit Jahren, bei l\u00e4ngeren Staus auf der Autobahn A2 den Verkehr so zu leiten, dass die Kantonsstrasse f\u00fcr den lokalen, privaten und \u00f6ffentlichen Verkehr sowie die Rettungs- und Notfallfahrzeuge m\u00f6glichst immer und ohne St\u00f6rungen verf\u00fcgbar bleibt. Sie bewirtschaftet zusammen mit der Verkehrsmanagementzentrale des ASTRA den Verkehr auf der Autobahn sowie die Dosierung und teilweise auch Schliessung der Ein- und Ausfahrten der Autobahn.</p><p>Um eine \u00dcberbelastung der Kantonsstrasse an den Feiertagen und bei Ferienbeginn zu vermeiden, dosiert ein privater Verkehrsdienst zus\u00e4tzlich zu den bisherigen Lenkungsmassnahmen bei Bedarf den Abfluss ab der Autobahn. Das heisst, es werden nur noch so viele Autos auf die Kantonsstrasse gelassen, dass sich dort m\u00f6glichst kein Stau bildet. Dieses Verkehrsregime zeigte zwar Wirkung und hielt zahlreiche Verkehrsteilnehmende davon ab, die Kantonsstrasse zu befahren.</p><p>Trotz der hervorragenden Arbeit der Urner Kantonspolizei wurde die Kantonsstrasse zwischen Erstfeld und G\u00f6schenen an Ostern, Auffahrt und Pfingsten teilweise \u00fcber ihre Kapazit\u00e4tsgrenze belastet. Die Erreichbarkeit des Urserntals ein wichtige Wohn- und Tourismusregion war ebenfalls eingeschr\u00e4nkt. Es ist vorhersehbar, dass dieses auch zum Sommerferienbeginn wie im letzten Jahr wieder so sein wird. Problematisch wird es vor allem auch dann, wenn bei Pannen oder Unf\u00e4llen, der Verkehr auf der Kantonsstrasse kurzfristig zum Stillstand kommen k\u00f6nne. \u00c4hnliche Probleme zeigen sich auch an anderen internationalen Transitachsen der Schweiz. </p><p>Zust\u00e4ndig f\u00fcr das Verkehrsmanagement auf den Autobahnen ist das ASTRA, d. h. der Bund. Deshalb wird der Bundesrat gebeten, Auskunft zu geben, </p><p>Welche weiteren und zus\u00e4tzlichen Massnahmen er zu ergreifen gedenkt, dass die Anwohnerinnen und Anwohner an den internationalen Transitachsen ohne \u00fcberrm\u00e4ssige Staus wie es teilweise an Ostern, Auffahrt oder Pfingsten der Fall war, jederzeit zeitnah ihre Wohnorte erreichen k\u00f6nnen und die Blaulichtorganisationen jederzeit Durchfahrt haben. </p><p>Welche weiteren Massnnahmen evaluiert das ASTRA, bzw. der Bund und/oder gedenkt er anzuwenden (z. B. Pannenstreifen auf der Autobahn f\u00fcr Anwohnerinnen priorisieren? Priorisierte Zeitfenster f\u00fcr Einheimische insbesondere auch auf den Kantonsstrassen; Beschr\u00e4nkung von Durchfahrten auf der Kantonsstrasse f\u00fcr bestimmte Fahrzeugtypen (Wohnwagen o. \u00e4.); zeitweilige Sperrung der Kantonsstrasse (wie es beispielsweise die Beh\u00f6rden des \u00f6sterreichischen Bundeslandes Tirol macht. Durch Sperrung von Strassen durch die D\u00f6rfer soll dort der \u00fcberregionale Reiseverkehr auch im Falle eines Staus auf den Hauptrouten gehalten werden, Urlauber, vor Ort sind nicht betroffen). </p><p>Welche weiteren Lenkungsmassnahmen kann das ASTRA vorschlagen um diese teilweise unhaltbaren Zust\u00e4nde f\u00fcr die einheimische Bev\u00f6lkerung zu mindern (intelligente Systemsteuerung bereits an der Grenze des internationalen Reiseverkehrs? oder anderes?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Dem Bundesrat ist bewusst, dass die \u00f6rtliche Bev\u00f6lkerung insbesondere an Tagen mit hohem Reiseverkehrsaufkommen (Feiertage, Ferien) durch Stausituationen und Ausweichverkehr belastet und die Erreichbarkeit der betroffenen Siedlungsgebiete beeintr\u00e4chtigt wird. Treffen solche Situationen ein, setzen die Verkehrsmanagementzentrale des Bundes und die kantonalen Polizeibeh\u00f6rden im Rahmen ihrer Kompetenzen geeignete und verh\u00e4ltnism\u00e4ssige Massnahmen um. Dieses Vorgehen hat sich gerade in den Kantonen Uri und Tessin in den letzten Jahren etabliert und bew\u00e4hrt. Es verhindert die negativen Folgen des Ausweichverkehrs jedoch nicht vollumf\u00e4nglich. Deswegen untersucht das Bundesamt f\u00fcr Strassen (ASTRA) im Rahmen eines Pilotprojekts in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Graub\u00fcnden und den lokalen Beh\u00f6rden weitergehende Massnahmen, wie zum Beispiel tempor\u00e4re Sperrungen von Autobahnanschl\u00fcssen oder zeitlich begrenzte Fahrverbote f\u00fcr den Transitverkehr auf Kantons- und Gemeindestrassen. Die Erkenntnisse aus diesem Pilotprojekt fliessen in ein \u00fcbergeordnetes Konzept zum Umgang mit Ausweichverkehr entlang den Nationalstrassen ein und werden schweizweit zur Anwendung gelangen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661904000000)\/","SubmittedBy":"Z'graggen Heidi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1664236800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690500157280)\/","SubmissionDate":"\/Date(1654560000000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Verkehr"}}