{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223569,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223569,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3569","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"V2X- (\"vehicle to grid\") und Smart-Charging-Technologien. Batterien von Elektrofahrzeugen nutzen, um Energie zu speichern und Stromnetze auszugleichen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie die Batterien von Elektrofahrzeugen als L\u00f6sung f\u00fcr die Energiespeicherung und den Ausgleich des Stromnetzes genutzt werden k\u00f6nnen, um die allgemeine Stabilit\u00e4t der Stromversorgung zu verbessern und sogar w\u00e4hrend einem begrenzten Zeitraum das Risiko einer Stroml\u00fccke zu begrenzen. Der Bericht soll den Wissensstand und die bisherigen Erfahrungen auf diesem Gebiet in der Schweiz und im Ausland, das Potenzial einer solchen L\u00f6sung sowie m\u00f6gliche technische, finanzielle, gesetzgeberische und mit der Umsetzung verbundene Hindernisse darstellen. Ausserdem sollen M\u00f6glichkeiten dargelegt werden, wie diese Hindernisse \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Die zunehmende Elektrifizierung des Fahrzeugbestands bietet neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die flexible Zwischenspeicherung von erneuerbarem Strom sowie f\u00fcr die Entlastung der Stromnetze. Da das Angebot an erneuerbarer Energie begrenzt ist, stellt diese Elektrifizierung jedoch auch eine Herausforderung f\u00fcr die Stromnetze dar, insbesondere wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt die Stromnachfrage sehr hoch ist, zum Beispiel durch den Betrieb von W\u00e4rmepumpen und/oder das gleichzeitige Aufladen sehr vieler Elektrofahrzeuge. Die Stabilit\u00e4t unserer Stromversorgung h\u00e4ngt also nicht nur vom Gesamtverbrauch ab, sondern auch von den Spitzenlasten zu einem bestimmten Zeitpunkt. </p><p>V2X- und \"Smart Charging\"-Technologien stellen potenzielle L\u00f6sungswege f\u00fcr dieses Problem dar. Elektrofahrzeuge sollten grunds\u00e4tzlich dann aufgeladen werden, wenn im Netz ausreichend preisg\u00fcnstiger und CO2-armer Strom zur Verf\u00fcgung steht. Ausserdem w\u00fcrde V2X es diesen Fahrzeugen erm\u00f6glichen, Strom in das Energienetz einzuspeisen, indem sie bei Bedarf einen Teil ihrer Batterie in das Netz entladen, insbesondere zu Zeiten, in denen dies zur Stabilisierung des Netzes beitragen kann. Ab 2030 soll es in der Schweiz mehr als eine Million Elektroautos geben. Das theoretische Potenzial all dieser Fahrzeuge zusammen entspricht f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum einer Leistungserbringung, die mit der der Schweizer Kernkraftwerke vergleichbar ist. </p><p>Da Privatfahrzeuge zu mehr als 95 Prozent der Zeit parkiert sind, wird es in nicht allzu ferner Zukunft eine echte Chance f\u00fcr diese Art von Massnahmen geben, da es f\u00fcr Autofahrerinnen und Autofahrer am wichtigsten ist, dass ihr Auto bei der Abfahrt ausreichend geladen ist. Diese bidirektionale Ladenutzung von elektrischem Strom erfordert spezielle Ladestationen und kompatible Autos. Viele der auf dem Schweizer Markt vertretenen Marken von Ladestationen und Autos haben k\u00fcrzlich Modelle angek\u00fcndigt, die V2X unterst\u00fctzen oder bald unterst\u00fctzen werden. </p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Energie besch\u00e4ftigt sich bereits seit einigen Jahren mit dieser Thematik und unterst\u00fctzt verschiedene Forschungsprojekte sowie Pilot- und Demonstrationsprojekte zu diesem Thema, deren erste Ergebnisse ermutigend sind. Ein Beispiel f\u00fcr die Forschungsprojekte befindet sich am Standort des Vereins \"Erlenmatt Ost\", wo nachgewiesen wurde, dass der Einsatz von V2X positive Auswirkungen auf den Eigenverbrauch und die Reduktion von Spitzenlasten hat. Insbesondere konnte \u00fcbersch\u00fcssiger Solarstrom tags\u00fcber in Autobatterien zwischengespeichert und abends wieder in das lokale Netz eingespeist werden. </p><p>Der Bericht soll den Wissensstand darstellen und das Potenzial dieser Technologien und ihres Einsatzes kl\u00e4ren. Ausserdem sollen darin m\u00f6gliche Schwierigkeiten auf technischer, finanzieller und gesetzgeberischer Ebene dargelegt werden. So sollten insbesondere die folgenden Fragen angegangen werden: Wie kann das \"Smart Charging\" gef\u00f6rdert werden? Welche Vor- und Nachteile haben L\u00f6sungen mit bidirektionalem Lade- und V2X-Speicher im Vergleich zu station\u00e4ren Batteriespeichern? Wie hoch sind die Kosten f\u00fcr diese L\u00f6sungen und wie k\u00f6nnen sie finanziert werden? Wie k\u00f6nnen Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer dazu bewegt werden, sich an diesen L\u00f6sungen zu beteiligen? Wie sollen die Ladetarife und die Verg\u00fctung f\u00fcr die R\u00fcckspeisung des Stroms gestaltet werden? Wie k\u00f6nnen diese neuen Praktiken in das Stromnetzmanagement integriert werden? Welche Technologien sollten die beteiligten intelligenten Netze bei der Einf\u00fchrung von V2X begleiten? Wird die Lebensdauer der Batterien beeinflusst? Auf welcher Ebene des Verteilungsnetzes hat diese Flexibilit\u00e4t die gr\u00f6sste Zukunft? Welche rechtlichen Aspekte sollten f\u00fcr einen optimalen Einsatz angepasst werden? </p><p>Es k\u00f6nnte auch relevant sein zu untersuchen, wie Fahrzeugbatterien in ihrem \"zweiten Leben\" f\u00fcr vergleichbare Herausforderungen genutzt werden k\u00f6nnten, wenn sie nicht mehr leistungsf\u00e4hig genug f\u00fcr den Einsatz in Fahrzeugen sind, aber noch eine Speicherkapazit\u00e4t bieten, die f\u00fcr andere Zwecke n\u00fctzlich sein kann.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1660694400000)\/","SubmittedBy":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1757532612000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|36|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1757964626173)\/","SubmissionDate":"\/Date(1654732800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Wissenschaft und Forschung|Energie"}}