{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223601,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223601,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3601","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Den Opfern der Hexenverfolgung gedenken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, wie im Rahmen des Netzwerks Dritter \u00fcber die Geschichte der Gleichstellung (Motion 19.3627) offiziell an die Opfer der \"Hexenverfolgung\" erinnert werden k\u00f6nnte. Es geht darum, Erinnerungsarbeit zu leisten und mit Vermittlungsarbeit die Bedeutung von Gleichheit, Menschenrechten, Unabh\u00e4ngigkeit und Integrit\u00e4t der Justiz bewusster zu machen. </p>","ReasonText":"<p>Zwischen 1430 und 1660 wurden in der Schweiz 3000 Personen wegen Hexerei angeklagt. Die franz\u00f6sischsprachige Schweiz ist die Region in Europa, in der im Verh\u00e4ltnis am meisten Menschen wegen Hexerei hingerichtet wurden.</p><p>Das Ausmass und die Dauer dieser Periode in unserer Geschichte verdienen es, der breiten \u00d6ffentlichkeit bekannter gemacht zu werden. \"Hexen\" waren unabh\u00e4ngige Frauen, die sich zum Beispiel weigerten zu heiraten, verwitwet oder unverheiratet waren, keine Kinder hatten oder einfach nur alt waren. Hexen gibt es nicht. Daf\u00fcr gab es diese Opfer, und sie wurden allesamt hingerichtet. </p><p>In Schottland wurde im Dezember 2021 ein Gesetzesentwurf angek\u00fcndigt, der vorsieht, dass Personen begnadigt werden, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wegen Hexerei zum Tode verurteilt wurden. Damit sollen die Beh\u00f6rden ihr Fehlverhalten bei der Verfolgung eingestehen. Das katalanische Regionalparlament verabschiedete am 26. Januar 2022 eine Resolution zur Rehabilitierung von mehr als 800 Frauen, die zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert der \"Hexerei\" angeklagt und Opfer einer \"misogynen Verfolgung\" wurden.</p><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, sich Projekte zum Vorbild zu nehmen, die von Schweizer Gemeinwesen bereits umgesetzt wurden. Beispiele hierf\u00fcr sind die St\u00e4dte Freiburg (Place Catherine Repond) und Z\u00fcrich (Hexenrundgang) oder der Kanton Glarus (Anna G\u00f6ldi Museum, letzte wegen Hexerei verurteilte Frau in Europa). </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Hexenverfolgung ist ein schwarzes Kapitel der Menschheits- und der Schweizer Geschichte. Die Opfer waren dabei zum gr\u00f6ssten Teil Frauen. Die Hexenverfolgung ist damit ein wichtiger Bestandteil der Geschichte der Frauen. </p><p>Im Parlament ist derzeit die Motion 19.3627 Streiff-Feller h\u00e4ngig, welche ein nationales Frauenmuseum bzw. ein Netzwerk zur Geschichte der Frauen zum Gegenstand hat. In diesem Rahmen k\u00f6nnte auch die Hexenverfolgung in geeigneter Weise thematisiert werden. Dabei w\u00e4re es aber nicht Aufgabe des Bundes, sondern Aufgabe der Tr\u00e4ger einer solchen Institution zu evaluieren, auf welche Weise die Hexenverfolgung am besten bearbeitet und vermittelt wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661904000000)\/","SubmittedBy":"Porchet L\u00e9onore","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1713251842000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522808070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655164800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Kultur"}}