{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223619,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223619,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3619","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Ambulante Praxen von psychologischen Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen als Weiterbildungsst\u00e4tten anerkennen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Braucht es Massnahmen, damit Weiterbildungsst\u00e4tten von ambulant t\u00e4tigen psychologischen Psychotherapeuten anerkannt und die Leistungen von der Grundversicherung verg\u00fctet werden? Falls ja, welche?</p>","ReasonText":"<p>Per 1. Juli 2022 wird die angeordnete psychologische Psychotherapie von der Grundversicherung verg\u00fctet. In einer halbj\u00e4hrigen \u00dcbergangsfrist gibt es gleichzeitig das Delegationsmodell und das Anordnungsmodell. Im Delegationsmodell wurden viele Psychotherapeut*innen in Weiterbildung im ambulanten und im station\u00e4ren Sektor angestellt. Die Psychotherapeut*innen in Weiterbildung \u00fcbernehmen derzeit einen betr\u00e4chtliche Teil der Versorgung. Die ambulanten Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten in Praxen von Psychiater*innen fallen mit dem Modellwechsel weg.</p><p>Damit die knappe Versorgung nicht weiter abnimmt, braucht es anerkannte Ausbildungspl\u00e4tze in ambulanten Praxen von psychologischen Psychotherapeut*innen. Derzeit ist unklar, ob diese Weiterbildungspl\u00e4tze von den Krankenversicherern anerkannt und die Leistungen der Therapeut*innen in Weiterbildung von der Grundversicherung verg\u00fctet werden. Betroffen sind namentlich Therapiepl\u00e4tze f\u00fcr Kinder und Jugendliche, bei denen eine starke Unterversorgung besteht.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Bundesgesetz \u00fcber die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) regelt die Kosten\u00fcbernahme f\u00fcr Leistungen im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) und die daf\u00fcr zugelassenen Personen und Organisationen beziehungsweise Einrichtungen, die (selbst\u00e4ndig und) auf eigene Rechnung zulasten der OKP t\u00e4tig sein k\u00f6nnen. Grunds\u00e4tzlich werden von der OKP nur Leistungen von zugelassenen Leistungserbringern verg\u00fctet.</p><p>In den Voraussetzungen zur Zulassung von psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wird nach Artikel\u00a050c Buchstabe\u00a0b der Verordnung \u00fcber die Krankenversicherung (KVV; SR 832.102) unter anderem eine klinische Erfahrung von drei Jahren verlangt. Davon m\u00fcssen mindestens 12 Monate in einer psychotherapeutisch-psychiatrischen Einrichtung mit einer Anerkennung des Schweizerischen Instituts f\u00fcr \u00e4rztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) nach Artikel\u00a050c Buchstabe\u00a0b Ziffer 1 und 2 KVV absolviert werden. F\u00fcr die restlichen 24 Monate der klinischen Erfahrung ist auch eine T\u00e4tigkeit in einer ambulanten Organisation der psychologischen Psychotherapie (Art. 52e KVV) beziehungsweise in einem psychologisch geleiteten Ambulatorium mit psychotherapeutischem Auftrag m\u00f6glich.</p><p>Eine Organisation nicht\u00e4rztlicher Leistungserbringer wie die ambulante Organisation der psychologischen Psychotherapie erbringt ihre Leistungen durch Personen, welche unter anderem die Voraussetzungen nach Artikel\u00a050c Buchstaben a und b KVV erf\u00fcllen (Art. 52e Bst. c KVV). Sie kann jedoch auch Fachpersonen in Weiterbildung besch\u00e4ftigen. Gegen\u00fcber solchen Personen hat die Organisation als zugelassener Leistungserbringer Aufsichtspflichten (Beaufsichtigung durch eine Fachperson, die die OKP-Zulassungsvoraussetzungen erf\u00fcllt) und daf\u00fcr zu sorgen, dass die Leistungen wirksam, zweckm\u00e4ssig und wirtschaftlich sind (WZW-Kriterien). Wurde eine Leistung von einer Person in Weiterbildung erbracht, gilt sie als von der Person erbracht, welche mit der Beaufsichtigung betraut war. Die Organisation nach Artikel\u00a052e KVV, als zugelassener Leistungserbringer, tr\u00e4gt daf\u00fcr die Verantwortung und rechnet zulasten der OKP ab.</p><p>Die Weiterbildung in psychologischer Psychotherapie ist im Psychologieberufegesetz (PsyG; SR 935.81) geregelt. Die Anforderungen an die Weiterbildung und die daf\u00fcr notwendige klinische Erfahrung sind in der Verordnung des Eidgen\u00f6ssischen Departements des Innern (EDI) \u00fcber Umfang und Akkreditierung der Weiterbildungsg\u00e4nge der Psychologieberufe (AkkredV-PsyG; SR 935.811.1) geregelt, namentlich in den Anh\u00e4ngen 1A Buchstabe\u00a0b Ziffer 1 und 1B Ziffer 2.2.</p><p>Massnahmen betreffend die Anerkennung von ambulanten Praxen psychologischer Psychotherapeuten/innen als Weiterbildungsst\u00e4tten sind zum jetzigen Zeitpunkt folglich nicht notwendig.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661904000000)\/","SubmittedBy":"Roth Franziska","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1664496000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690499501250)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655251200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Gesundheit"}}