{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223649,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223649,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3649","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Sensibilisierung in Bezug auf psychische Krankheiten an Schulen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Mit der Interpellation Barrile (20.3830) nimmt der Bundesrat Stellung zur Aufkl\u00e4rung von psychischen Erkrankungen und Depression. Er unterstreicht in seiner Antwort die kantonale Hoheit in diesem Gebiet und schrieb sich selbst Koordinationsaufgaben zu. Dabei ist auffallend, dass der Schwerpunkt der aktuellen Bestrebungen v.a. auf der Fr\u00fcherkennung und der Versorgung liegen. Dies wurde in zahlreichen neueren parlamentarischen Vorst\u00f6ssen auch nochmals mit Nachdruck gefordert. Denn die Wartezeiten f\u00fcr psychologische Hilfe f\u00fcr Betroffene ist zu lange.</p><p>Im Rahmen des Projektes engage.ch vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente wird deshalb zu Recht eine Sensibilisierung bei Mitsch\u00fcler:innen und Eltern gefordert. Dies mit dem Ziel, dass diese bei psychischen St\u00f6rungen und Erkrankungen ad\u00e4quat reagieren k\u00f6nnen.  </p><p>Aus diesem Grund bitten die Postulant:innen den Bundesrat zu pr\u00fcfen und berichten: </p><p>1. Welche aktuellen Massnahmen und Bem\u00fchungen gibt es schweizweit, welche die Mitsch\u00fcler:innen (und Eltern) \u00fcber psychische Erkrankungen aufkl\u00e4ren? (keine Anlaufstellen, sondern in den Schulunterricht integrierte Programme)</p><p>2. Wie k\u00f6nnte ein entsprechendes Programm mit den Fachgesellschaften aus den Bereichen Psychologie und Psychiatrie zur Aufkl\u00e4rung psychischer Erkrankungen an Schulen aussehen? Der Einbezug von betroffenen Jugendlichen soll dabei ber\u00fccksichtigt werden. </p><p>3. Wie k\u00f6nnte ein solches Programm in bereits existierenden Gef\u00e4ssen wie beispielsweise Strategie Gesundheit 2030, Edukation 21, Dialog Nationale Gesundheitspolitik integriert werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist dem Bundesrat ein grosses Anliegen. Ihm ist bewusst, dass insbesondere die Covid-19 Pandemie f\u00fcr Kinder und Jugendliche eine Herausforderung darstellt und diese auch l\u00e4ngerfristig negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben kann. Ihm ist auch bekannt, dass sich die bereits vor der Pandemie bestehende Unterversorgung im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie noch einmal akzentuiert hat.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) hat deshalb am 14. Juni 2022 einen Runden Tisch mit den Organisationen der Kinder- und Jugendmedizin, der Psychiatrie, Psychologie und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren GDK durchgef\u00fchrt. Es wurden verschiedene Massnahmen er\u00f6rtert, wie die Versorgung kurzfristig verbessert werden kann. Der Einbezug von schulpsychologischen Diensten, Sozialp\u00e4dagogik oder Schulsozialarbeit wurde dabei als wichtige Ressource genannt. Eine zentrale Voraussetzung daf\u00fcr ist eine gute Vernetzung und Koordination der Akteure in den Kantonen und Regionen. Es zeigte sich, dass es bereits gute Beispiele gibt, wie dies gelingen kann. Diese Projekte und Massnahmen werden nun in einem Ideenkatalog zusammengestellt.</p><p>Die aktuellen T\u00e4tigkeiten \u00e4ndern jedoch nichts an der bestehenden Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Kantonen. So fallen Massnahmen zur F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit oder zur Pr\u00e4vention psychischer Krankheiten, darunter auch Sensibilisierung, in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. Auch die Schulen liegen in der Kompetenz der Kantone. Der Bund unterst\u00fctzt aber im Rahmen seiner M\u00f6glichkeiten.</p><p>Die sprachregionalen Lehrpl\u00e4ne enthalten Aspekte der psychischen Gesundheit. Einige in den Kantonen umgesetzte Massnahmen zur Sensibilisierung bez\u00fcglich der psychischen Gesundheit zeigt das Schweizerische Netz gesundheitsf\u00f6rdernder und nachhaltiger Schulen (Schulnetz 21) auf, das u.a. vom Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) getragen wird.</p><p>Programme wie die in Ziffer 2 und 3 aufgef\u00fchrten bestehen zudem bereits: Sie sind Teil der kantonalen Pr\u00e4ventionsprogramme f\u00fcr Kinder und Jugendliche, die von der Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz unterst\u00fctzt werden. Die Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen ist ein Fokus dieser Programme. Um Jugendliche, Eltern und Fachpersonen f\u00fcr das Thema zu sensibilisieren, wurden von der Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften ZHAW zudem Materialien erarbeitet. Weiter hat die Fachhochschule Nordwestschweiz im Auftrag des BAG Handreichungen f\u00fcr die strukturelle F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit in der Schule (Lehrpersonen, Schulleitungen und weitere Fachpersonen) erstellt; ein Angebot, welches die Schulen bei Bedarf nutzen k\u00f6nnen.</p><p>Im Rahmen seiner Koordinationsaufgabe tauscht sich der Bund mit den Kantonen \u00fcber verschiedene Plattformen aus. Zum Beispiel in den regelm\u00e4ssigen Treffen von bildung + gesundheit Netzwerk Schweiz, das sich f\u00fcr die Implementierung von Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung im schulischen Kontext einsetzt, oder mit den kantonalen Beauftragten f\u00fcr Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention in den Schulen.</p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass der geforderte Bericht nicht den erw\u00fcnschten Mehrwert zur Sensibilisierung von Sch\u00fclerinnen, Sch\u00fclern und Eltern f\u00fcr die psychische Gesundheit bringen kann. Es bestehen - wie dargelegt - bereits verschiedene Angebote, deren Zielgruppe Kinder und Jugendliche, Eltern sowie Lehr- und Fachpersonen sind. Andere Angebote sind in Ausarbeitung. Die T\u00e4tigkeiten des Bundes sollen sich auf diese Arbeiten konzentrieren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661904000000)\/","SubmittedBy":"Wyss Sarah","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1713359190000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523033610)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655251200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Gesundheit"}}