{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223682,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223682,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3682","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Ausweis der Zellzahlwerte bei der Milchleistungspr\u00fcfung unabh\u00e4ngig vom Fettwert der Milch","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In seiner Stellungnahme zur Motion 21.3777 \"Keine Benachteiligung der muttergebundenen K\u00e4lberaufzucht bei der Milchleistungspr\u00fcfung\" h\u00e4lt der Bundesrat fest, dass die vorgeschlagenen Anpassungen auf Betrieben mit muttergebundener K\u00e4lberaufzucht MuKa mit der ICAR-Richtlinie zur Milchleistungspr\u00fcfung nicht vereinbar seien und gegen das EU-Tierzuchtrecht verstossen w\u00fcrden. Bei den vorgeschlagenen Anpassungen f\u00fcr die Milchleistungspr\u00fcfung sollen aber die Zellzahl-Werte bei einem Fettgehalt ausserhalb des Referenzbereichs nicht f\u00fcr die Berechnung der Zuchtwerte ber\u00fccksichtigt werden, sondern einzig die Fr\u00fcherkennung von Mastitis und somit eine Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes im Falle einer Mastitis erm\u00f6glichen.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Wie beurteilt der Bundesrat den Ausweis der Zellzahl-Werte unabh\u00e4ngig vom Fettgehalt im Hinblick auf die Strategie Antibiotikaresistenzen StAR?</p><p>2. Bei der Milchleistungspr\u00fcfung bei einer kranken Kuh wird der Zellwert ausgewiesen, nicht aber die Milchmenge.</p><p>Erachtet der Bundesrat ein analoges Vorgehen im Sinne des \"missing values\" (Ziffer 6.6 Bst. C der Guidelines for Dairy Cattle Milk Recording ICAR), also der Ausweis der Zellzahl-Werte gegen\u00fcber dem Landwirt auch bei einem Fettwert ausserhalb des Referenzwertes, als vereinbar mit der ICAR-Richtlinie zur Milchleistungspr\u00fcfung?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Im Hinblick auf die Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) ist es generell w\u00fcnschenswert, wenn Zellzahlen durch die Tierhalterin oder den Tierhalter beobachtet werden. Steigende Zellzahlen k\u00f6nnen ein Indiz f\u00fcr eine gest\u00f6rte Eutergesundheit sein. Sie sollten daher Anlass f\u00fcr eine umfassende Analyse der Melktechnik, Melkroutine, Stall- und Melkhygiene sowie der F\u00fctterung der betroffenen Tiere sein. Ein fr\u00fchzeitiges Eingreifen kann helfen, Mastitiden und damit die Verabreichung von Antibiotika zu vermeiden.</p><p>Die Zellzahlwerte in der Tankmilch werden im Rahmen der \u00f6ffentlich-rechtlichen Milchpr\u00fcfung mindestens zweimal pro Monat \u00fcberpr\u00fcft. Es wird beispielsweise gepr\u00fcft, ob sie den Anforderungen betreffend Zellzahlen gem\u00e4ss Artikel\u00a08 Absatz\u00a02 der Verordnung des EDI \u00fcber die Hygiene bei der Milchproduktion (VHyMP; SR 916.351.021.1) entspricht.</p><p>2. Gem\u00e4ss Artikel\u00a08 Absatz\u00a02 der Tierzuchtverordnung (TZV; SR 916.310) m\u00fcssen die anerkannten Zuchtorganisationen Leistungspr\u00fcfungen nach wissenschaftlich und international anerkannten Methoden durchf\u00fchren. Die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderz\u00fcchter (ASR) hat im \"Reglement f\u00fcr die Durchf\u00fchrung von Leistungspr\u00fcfungen beim Rind in der Schweiz\" entsprechende Regeln festgelegt, damit die Milchleistungspr\u00fcfungsergebnisse den Bestimmungen der TZV und der internationalen ICAR-Richtlinien entsprechen. Milchproben von Einzeltieren, die im Rahmen der Milchleistungspr\u00fcfung einen Fettgehalt ausserhalb des Intervalls [1,5\u00a0Prozent, 9\u00a0Prozent] aufweisen, gelten laut dem \"International Committee for Animal Recording\" (ICAR, Artikel\u00a06.6 Buchstabe\u00a0e der ICAR-Richtlinie zur Milchpr\u00fcfung) und Artikel\u00a022 des \"Reglements f\u00fcr die Durchf\u00fchrung von Leistungspr\u00fcfungen beim Rind in der Schweiz\" der ASR als anormal und werden als fehlende Werte angesehen. Solche anormalen Milchproben lassen technisch gesehen keine zuverl\u00e4ssige Bestimmung der Zellzahl und damit auch keine zuverl\u00e4ssigen R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Gesundheitszustand eines Tieres zu.</p><p>ICAR hat den sp\u00e4testen Zeitpunkt f\u00fcr die erste Milchleistungspr\u00fcfung in einer Laktation vom 80. auf den 95. Laktationstag erh\u00f6ht. Wenn bei s\u00e4ugenden K\u00fchen das Kalb etwa am 85. Tag g\u00e4nzlich von der Kuh getrennt wird, kann ab diesem Zeitpunkt die Milchleistungspr\u00fcfung normal durchgef\u00fchrt werden. Damit stehen auch die wichtigen Zellzahlwerte in der muttergebundenen K\u00e4lberaufzucht zur Verf\u00fcgung. Die Zuchtorganisationen arbeiten zusammen mit dem Forschungsinstitut f\u00fcr biologische Landwirtschaft (FiBL) an einer Erweiterung ihrer Reglemente, so dass auch bei s\u00e4ugenden K\u00fchen Milchleistungspr\u00fcfungen und damit die Erhebung von Zellzahlen zuverl\u00e4ssig durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. </p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1660694400000)\/","SubmittedBy":"Baumann Kilian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718372832000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763102613117)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655337600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft|Gesundheit"}}