{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223712,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223712,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3712","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Hochqualifizierten Immigrierten mit Vorbereitungskursen den Zugang zu einem Hochschulstudium erm\u00f6glichen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Sprach- und Nachqualifikationskurse an Schweizer Hochschulen als Aufgabe von gesamtschweizerischer Bedeutung anzuerkennen und mitzufinanzieren, damit Studierende sowie Akademikerinnen und Akademiker, deren Vorbildung in der Schweiz nicht anerkannt wird, keine Dequalifizierung erfahren und ihr Studium zeitnah fortsetzen k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Zahlreiche Schutzsuchende und Immigrierte kommen aus Staaten mit ausgebautem terti\u00e4rem Bildungssystem und sind hoch qualifiziert. Dennoch gelingt es ihnen oft nicht, das Studium in der Schweiz fortzusetzen. Damit drohen Dequalifizierung und zerst\u00f6rte Lebensperspektiven. Inl\u00e4ndisches Fachkr\u00e4ftepotenzial bleibt ungenutzt, der Fachkr\u00e4ftemangel wird versch\u00e4rft und das Sozialsystem langfristig belastet.</p><p>Zwar ist unbestritten, \"dass die gesellschaftliche, wirtschaftliche und dem jeweiligen Ausbildungsniveau angepasste Integration von Immigrierten eine wichtige Aufgabe ist\", wie der Bundesrat in Beantwortung der Interpellation 21.4158 betont. Dennoch finden viele Immigrierte mit einer Vorbildung auf Terti\u00e4rstufe in der Schweiz keinen Zugang zu einer ihren F\u00e4higkeiten entsprechenden Fortsetzung ihres Bildungsweges. Die fehlende Anerkennung der Vorbildung und der h\u00fcrdenreiche Zugang zu den meist nur privat angebotenen und kostspieligen Sprach- und Nachqualifikationskursen zu den Erg\u00e4nzungspr\u00fcfungen der schweizerischen Hochschulen (ECUS) erweist sich als kaum \u00fcberwindbare Herausforderung. Da k\u00f6nnten \u00f6ffentliche Br\u00fcckenangebote f\u00fcr mehr Chancengleichheit sorgen.</p><p>Erste Universit\u00e4ten haben das Problem erkannt. Genf macht mit dem Projekt \"Horizon acad\u00e9mique\" und Z\u00fcrich mit \"Start! Studium\" gute Erfahrungen. Nun geht es darum, analog der Mitwirkung des Bundes bei der Weiterentwicklung der Matura schweizweit koordinierte und tragf\u00e4hige L\u00f6sungen aufzubauen.</p><p>Dabei bietet sich eine R\u00fcckkehr zum Ko-Finanzierungsmodell an, das sich w\u00e4hrend 50 Jahren bew\u00e4hrt hat: Ab 1962 finanzierte der Bund allein und 1988 bis 2011 zusammen mit den Hochschulkantonen \"Vorbereitungskurse auf das Hochschulstudium in der Schweiz\" (VKHS). Deren Abschaffung (siehe auch die Interpellationen 09.4101 und 09.4137) hat sich nicht bew\u00e4hrt. Die damals ge\u00e4usserten Erwartungen sind nicht eingetroffen. Zudem braucht es auch bei den Fachhochschulen L\u00f6sungen. Nur so kann das bedeutende inl\u00e4ndische Fachkr\u00e4ftepotenzial in diesem Bereich ausgesch\u00f6pft werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit dem Motion\u00e4r einig, dass die gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration von Immigrierten eine wichtige Aufgabe ist (vgl. Interpellation 17.3048). Auch die Hochschulen haben ganz speziell f\u00fcr Fl\u00fcchtende und Schutzsuchende zahlreiche Massnahmen ergriffen, um einen angepassten Zugang zu gew\u00e4hren. Dazu geh\u00f6ren Informationsveranstaltungen oder Schnuppervorlesungen, spezifische Studienprogramme bzw. Integrationsvorkurse oder die M\u00f6glichkeit zur Einschreibung als Gaststudierende. Beim Fehlen der Diplome k\u00f6nnen eidesstattliche Erkl\u00e4rungen zu Vorbildungen abgegeben werden. Studienbewerberinnen und -bewerber, die bereits \u00fcber einen Hochschulabschluss verf\u00fcgen und ihren Abschluss nicht gen\u00fcgend dokumentieren k\u00f6nnen, haben zudem die M\u00f6glichkeit, eine Diplomerl\u00e4uterung von swissuniversities zu beantragen (Swiss ENIC). Mit deren Hilfe wird die durchlaufene Hochschulbildung beschrieben und eine Einstufung vorgenommen. Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg haben die Hochschulen noch weitere Massnahmen ergriffen. Dazu geh\u00f6ren die Finanzierung von Sprachkursen, der Erlass von Studiengeb\u00fchren, die finanzielle Unterst\u00fctzung \u00fcber H\u00e4rtef\u00e4llefonds und Stipendien, Mentoringprogramme oder die psychologische Betreuung.</p><p>Die Kompetenz betreffend Zulassung zu Hochschulen und Anerkennung von Qualifikationen liegt in der Schweiz ausschliesslich bei den Hochschulen. swissuniversities hat \"Empfehlungen f\u00fcr die Bewertung ausl\u00e4ndischer Reifezeugnisse\" erlassen und f\u00fchrt eine Liste, welche Aufschluss dar\u00fcber gibt, welche Zeugnisse unter welchen Bedingungen zur Zulassung zu den einzelnen Hochschulen berechtigen. Bei Studienbewerberinnen und -bewerbern mit einem anerkannten Reifezeugnis, das der schweizerischen Maturit\u00e4t nicht gleichgestellt ist, verlangen die Hochschulen u.a. das Bestehen der Zentralen Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung (sog. ECUS-Pr\u00fcfung). Ist ein ausl\u00e4ndisches Reifezeugnis nicht anerkannt, muss in der Regel eine kantonale oder schweizerische Maturit\u00e4t oder eine vollst\u00e4ndige Aufnahmepr\u00fcfung an der betreffenden Hochschule nachgeholt werden.</p><p>Die Vorbereitungskurse zu den ECUS-Pr\u00fcfungen sind freiwillig. Der jeweilige Wohnsitzkanton ist f\u00fcr Fragen zur m\u00f6glichen \u00dcbernahme dieser Kosten, beispielsweise in Form von Stipendien, zust\u00e4ndig.</p><p>Die vom Motion\u00e4r erw\u00e4hnten fr\u00fcheren zentralisierten \"Vorbereitungskurse auf das Hochschulstudium in der Schweiz (VKHS)\" wurden - nach einer Pr\u00fcfung durch eine Arbeitsgruppe und auf Empfehlung der Rektorenkonferenz - von der Schweizerischen Universit\u00e4tskonferenz im 2009 abgeschafft. Nach Ansicht der Rektoren sollten Sprachkurse dezentral angeboten werden, um eine bessere Integration der ausl\u00e4ndischen Studierenden an ihrem k\u00fcnftigen Studienort zu f\u00f6rdern.</p><p>Die Hochschulen haben aber mit den oben genannten, zahlreichen anderen Massnahmen gezeigt, dass sie ihre wichtige gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661904000000)\/","SubmittedBy":"Atici Mustafa","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1701967871000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522973207)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655337600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Migration"}}