{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223724,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223724,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3724","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Monitoring und Massnahmen bei Problemberufen mit vielen Lehrabbr\u00fcchen und schlechten Erfolgsquoten bei Lehrabschlusspr\u00fcfungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat soll aufzeigen, warum es bei einigen Berufen zu geh\u00e4uften Lehrabbr\u00fcchen und hohen Ausfallquoten an Abschlusspr\u00fcfungen kommt und wie dagegen bei den Verbundpartnern griffigere Massnahmen eingefordert werden k\u00f6nnen. Dabei ist auch aufzuzeigen in welcher Form die notwendige Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Kommissionen f\u00fcr Bildung &amp; Qualit\u00e4t (B&amp;Q) zu st\u00e4rken ist. Der Bundesrat soll zudem pr\u00fcfen, wie ein \u00f6ffentlich einsehbares und aussagekr\u00e4ftiges Monitoring von Erfolgsquoten bei Lehrabschlusspr\u00fcfungen nach Berufen und Regionen eingerichtet werden kann ohne die Datenschutzbestimmungen zu verletzen.</p>","ReasonText":"<p>Letztes Jahr sind durchschnittlich 8,2 Prozent der Lernenden durch die Lehrabschlusspr\u00fcfung gefallen, eine sehr hohe Zahl. In gewissen Problemberufen fallen regelm\u00e4ssig \u00fcber 20 Prozent der Jugendlichen durch die Abschlusspr\u00fcfung, teilweise sind es sogar 40 Prozent. Bei Maturit\u00e4tsschulen bestehen nur wenige Prozente die Abschlusspr\u00fcfung nicht. Das Image der Berufsbildung leidet langfristig unter hohen Ausfallquoten.</p><p>Gewissen Problemberufen haben regelm\u00e4ssig auch hohen Zahlen von Lehrabbr\u00fcchen. Dieses Problem wird bei vielen Berufen kaum angegangen. Zwischen 2016 und 2020 brachen 17 Prozent der Lernenden ihre Lehre ab, etwa ein F\u00fcnftel davon trat keine neue Lehrstelle an.</p><p>Lehrabbr\u00fcche und tiefe Erfolgsquoten haben wirtschaftliche Folgen. Viele Betroffene bleiben als Ungelernte auf der Strecke. Sie verdienen weniger und haben ein h\u00f6heres Risiko arbeitslos zu werden. Manche Lehrabbrechende absolvieren nach dem Abbruch ein teures zus\u00e4tzliches Schuljahr, das vermieden werden k\u00f6nnte.</p><p>Der Bund ist gemeinsam mit den Kantonen und den Kommissionen B&amp;Q f\u00fcr die Steuerung der Berufsbildungsqualit\u00e4t verantwortlich. Bei gravierenden Problemen muss der Bund seine Verantwortung als Verbundpartner wahrnehmen. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Auf mein Postulat 14.3731 antwortete der Bundesrat, dass es den Kantonen und dem jeweiligen Berufsverband obliege, entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Trotz den be\u00e4ngstigend hohen Durchfall- und Abbruchquoten in Problemberufen haben es die meisten Kommissionen B&amp;Q verpasst, griffige Massnahmen zu ergreifen. Die Situation hat sich acht Jahre sp\u00e4ter nicht verbessert. Mit einem \u00f6ffentlich einsehbaren Monitoring k\u00f6nnen Problemberufe erkannt werden. Durch Bildung von Berufsgruppen und/oder Regionen kann bei kleinen Abschlusszahlen der Datenschutz gew\u00e4hrleistet werden. Aufbauend auf dieser Grundlage m\u00fcssen die Kommissionen B&amp;Q die Probleme analysieren und gemeinsam mit den Kantonen Massnahmen ergreifen. Das SBF1 kann dabei koordinierend und unterst\u00fctzend wirken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Verbundpartner der Berufsbildung - Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt (OdA) - nehmen die Verantwortung f\u00fcr Berufsentwicklung und Ausbildungsqualit\u00e4t gemeinsam wahr. In den berufsspezifischen Kommissionen f\u00fcr Berufsentwicklung &amp; Qualit\u00e4t (Kommissionen B&amp;Q) sorgen sie daf\u00fcr, dass Bildungsinhalte und Ausbildungsqualit\u00e4t der beruflichen Grundbildungen periodisch den Erfordernissen der Arbeitswelt angepasst werden sowie die Qualifikationsverfahren den g\u00e4ngigen G\u00fctekriterien wie Zuverl\u00e4ssigkeit, Chancengerechtigkeit und \u00d6konomie entsprechen.</p><p>Die aktuellen Daten des Bundesamts f\u00fcr Statistik zeigen, dass die Erfolgsquote in den Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung je nach Sprachregion, Kanton und Lehrberuf stark variiert. Ist die Durchfallquote in einem Beruf \u00fcberdurchschnittlich hoch, so obliegt es dem jeweiligen Kanton und regionalen Berufsverband, den Gr\u00fcnden nachzugehen und gemeinsam entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Hier hat die Lehraufsicht eine wichtige Rolle in Zusammenarbeit mit den regionalen Berufsverb\u00e4nden. Denn sie kennen die Unternehmen und Verh\u00e4ltnisse vor Ort am besten, verf\u00fcgen \u00fcber pers\u00f6nliche Kontakte und k\u00f6nnen gezielt nach passenden L\u00f6sungen suchen. Bei den im Postulat genannten Berufen handelt es sich um Berufe, die Rekrutierungsprobleme haben. Das heisst, das Angebot an Lehrstellen ist h\u00e4ufig gr\u00f6sser als die Nachfrage. Zudem sind die Unternehmen oftmals mit Jugendlichen konfrontiert, welche M\u00fche bekunden beim \u00dcbergang von der obligatorischen Schule in die berufliche Grundbildung.</p><p>Bei sehr hohen Durchfallquoten in einzelnen Kantonen kann der Bund, namentlich das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), diese Thematik in den entsprechenden Kommissionen f\u00fcr Berufsentwicklung und Qualit\u00e4t einbringen und von den Zust\u00e4ndigen Massnahmen fordern. So wurde bei zwei beruflichen Grundbildungen (Heizungsinstallateur/in EFZ und Sanit\u00e4rinstallateur/in EFZ) bereits gehandelt und die Lehrdauer auf vier Jahre erh\u00f6ht.</p><p>Wichtig ist, dass die Jugendlichen sich im Berufswahlprozess ein Bild vom Lehrberuf und den Anforderungen im Betrieb machen k\u00f6nnen. Hier setzen verschiedene Massnahmen an wie Berufswahlprozess in der Schule, Schnupperlehren, Berufsmessen und Online-Plattformen. Das SBFI unterst\u00fctzt die Kantone und OdA mit diversen Projekten im Berufswahlprozess.</p><p>Ein entscheidender Faktor ist zudem die Qualit\u00e4t der Ausbildung im Lehrbetrieb. Hier wurde von den OdA im Rahmen der Initiative \"Berufsbildung 2030\" das Projekt \"Top-Ausbildungsbetrieb\" lanciert, welches vom SBFI massgeblich finanziert wird. Das Projekt hat zum Ziel, die Ausbildungskompetenz in den Betrieben zu st\u00e4rken. Dazu wird ein branchen\u00fcbergreifendes Weiterbildungssystem f\u00fcr Betriebe und die in der Ausbildung von Lernenden engagierten Personen entwickelt. Das Projekt baut auf dem obligatorischen Berufsbildnerkurs auf.</p><p>Der Bundesrat ist der Meinung, dass bereits ein etabliertes und auf die Bed\u00fcrfnisse der einzelnen Branchen abgestimmtes Instrumentarium existiert, um die Jugendlichen zu unterst\u00fctzen und Betriebe zu entlasten. Er erachtet deshalb den Aufbau eines \u00fcbergeordneten Monitorings nicht als angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661299200000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1709131524000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522767957)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655337600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}