{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223734,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223734,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3734","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"\"Hey You\". Die untaugliche und nicht stufengerechte Sexualaufkl\u00e4rungsbrosch\u00fcre f\u00fcr Kinder ab 12 Jahren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Jahr 2021 ver\u00f6ffentlichte die Organisation Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGCH) ihre neue Sexualaufkl\u00e4rungsbrosch\u00fcre f\u00fcr Jugendliche ab 12 Jahren zum Thema Liebe, Sex, Verh\u00fctung und mehr. Anhand dieser Brosch\u00fcre von SGCH werden bereits 12-j\u00e4hrige Kinder auf Spielzeuge f\u00fcr Sexspiele hingewiesen. \"Du kannst es Dir ganz unterschiedlich selbst machen\", wird auf Seite 31 erkl\u00e4rt und auf Seite 35 die \"Stimulierung im Bereich des Anus und Analkanals\" den Zw\u00f6lfj\u00e4hrigen als lustvolle Bet\u00e4tigung angepriesen. Im Kapitel \"Wer bin ich\", wird die Unterteilung der Geschlechter in Mann und Frau als Fehlannahme bezeichnet und es wird suggeriert, das Geschlecht k\u00f6nne - komplett unabh\u00e4ngig vom K\u00f6rper - frei gew\u00e4hlt und nach Belieben gewechselt werden. Die Themen Transsexualit\u00e4t und sexuelle Vielfalt werden unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig stark in den Vordergrund ger\u00fcckt. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werden dazu aufgefordert, ihre Geschlechtsidentit\u00e4t und ihre sexuelle Orientierung zu hinterfragen. Durch das ganze Heft hindurch wird immer wieder in irgendeiner Form darauf hingewiesen, dass man auch trans, non-bin\u00e4r oder genderfluid sein kann. Im Kapitel \"Beziehungen\" werden12-j\u00e4hrige Kinder auf Ideen wie Freundschaft plus, Sexfriends oder Friends with Benefits aufmerksam gemacht. Aufgrund dieser Feststellungen stellen sich mir folgende Fragen:</p><p>1. Wie steht der Bundesrat, in Anbetracht der oben erw\u00e4hnten Inhalte, zum Mindestalter von 12 Jahren f\u00fcr die Sexualaufkl\u00e4rungsbrosch\u00fcre 2021 von Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGCH)?</p><p>2. Empfindet es der Bundesrat als Aufgabe der Schule, Sexuelle Vielfalt zu bewerben?</p><p>3. Empfindet es der Bundesrat f\u00fcr sinnvoll, dass die von ihm mitfinanzierte Organisation SGCH Sexualpraktiken wie beispielsweise Analsex anpreist und Sextoys bewirbt?</p><p>4. Kann es der Bundesrat nachvollziehen, dass sich viele Eltern Sorgen um ihre Kinder machen, wenn diese im Schulunterricht in Bezug auf ihre Geschlechtsidentit\u00e4t und sexuelle Orientierung beeinflusst werden?</p><p>5. Empfindet es der Bundesrat als angemessen, dass bereits 12-j\u00e4hrige Kinder auf Freundschaft plus, Sexfriends oder Friends with Benefits als \"Beziehungsmodelle\" aufmerksam gemacht werden?</p><p>6. Ist der Bundesrat aufgrund der anhaltenden Vorkommnisse rund um SGCH bereit, seine finanziellen Beitr\u00e4ge an diese Organisation zu \u00fcberdenken?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. bis 5. Der Bundesrat hat in den Antworten auf die Interpellationen 20.4651 Herzog Verena (\"Staatsgelder f\u00fcr Masturbationskampagne?\") und 22.3320 Herzog Verena (\"Sexuelle Gesundheit Schweiz. Lust-Comics f\u00fcr Kinder\") ausgef\u00fchrt, dass die Sexualaufkl\u00e4rung seit deren Anf\u00e4ngen zu Diskussionen f\u00fchrt. Insbesondere die Frage, was altersgerecht ist, wird wiederholt thematisiert. Im Interesse der gesunden Entwicklung und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen erachtet der Bundesrat diese Frage als wichtig. Dem Bundesrat ist auch bewusst, dass in der Gesellschaft unterschiedliche Werte, Haltungen und Lebensweisen vertreten sind. Das bedeutet umso mehr, dass Produkte f\u00fcr die Sexualaufkl\u00e4rung professionell entwickelt und auch Vielfalt dargestellt werden muss. Die Aufkl\u00e4rungsbrosch\u00fcre \"Hey You\" wurde mit Fachpersonen aus den Bereichen sexuelle Gesundheit sowie Sexualaufkl\u00e4rung und unter Einbezug von Schulklassen im Alter von 12 bis 16 Jahren erarbeitet.</p><p>Im Bericht vom 21. Februar 2018 \"Pr\u00fcfung der Grundlagen zur Sexualaufkl\u00e4rung\" in Erf\u00fcllung des Postulats 14.4115 Regazzi erl\u00e4utert der Bundesrat, Sexualaufkl\u00e4rung soll im Elternhaus beginnen und zwecks chancengerechter Pr\u00e4vention in der Schule fortgef\u00fchrt werden. Der Bundesrat respektiert grunds\u00e4tzlich die kantonale Hoheit in diesem Bereich und \u00e4ussert sich - mit Ausnahme von Themen, die in der Zust\u00e4ndigkeit des Bundes liegen - nicht zu einzelnen Inhalten der Sexualaufkl\u00e4rung. Der Bundesrat h\u00e4lt jedoch fest, dass Toleranz und Respekt der Vielfalt an Werten und Haltungen in der Gesellschaft gew\u00e4hrleistet werden m\u00fcssen.</p><p>6. Wie der Bundesrat in den Antworten auf die Interpellationen 18.3075 Frehner (\"Sexuelle Gesundheit Schweiz. Fr\u00fchsexualisierungs-Propaganda mit Steuergeldern?\"), 19.4103 Frehner (\"Sexuelle Gesundheit Schweiz. Missbrauchte Staatsgelder f\u00fcr den Geschlechterkampf?\") und 20.4651 Herzog Verena (\"Staatsgelder f\u00fcr Masturbationskampagne?\") ausgef\u00fchrt hat, unterst\u00fctzt der Bund die Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGCH) auf der Basis des Epidemiengesetzes (EpG; SR 818.101) mittels Finanzhilfen f\u00fcr Massnahmen zur Zielerreichung des Nationalen Programms HIV und andere sexuell \u00fcbertragbare Infektionen (NPHS). Bedingung f\u00fcr Finanzhilfen ist, dass die durch SGCH erbrachten und durch das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) unterst\u00fctzten Massnahmen den Zielen der Pr\u00e4vention von HIV und anderer sexuell \u00fcbertragbare Infektionen dienen. Das BAG \u00fcberpr\u00fcft die Finanzhilfe an SGCH j\u00e4hrlich hinsichtlich Zweck, Zielen und Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit und kann in diesem Rahmen die aktuelle Diskussion betreffend diverser Wertehaltungen mitber\u00fccksichtigen, wobei es eine wichtige Aufgabe der Bundesbeh\u00f6rden bleibt, Diversit\u00e4t und Chancengleichheit zu sch\u00fctzen und zu f\u00f6rdern.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661299200000)\/","SubmittedBy":"Herzog Verena","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1664496000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1715164664960)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655337600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung"}}