{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223737,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223737,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3737","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Unsere Seniorinnen und Senioren m\u00fcssen sich weiterbilden k\u00f6nnen!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt einen Bericht zu erstellen, der den momentanen Zugang zur Weiterbildung f\u00fcr \u00fcber Sechzigj\u00e4hrige in den verschiedenen Kantonen aufzeigt. Der Bericht wird aufzeigen, welche gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden sollen, um die Unterst\u00fctzung des Bundes durch Finanzhilfen zu verbessern und das Konzept des lebenslangen Lernens (LLL) in der schweizerischen Alterspolitik zu verankern. </p>","ReasonText":"<p>Aufgrund einer extrem tiefen Geburtenziffer ist der Anteil alternder Personen in der Schweiz sehr hoch. Unsere Seniorinnen und Senioren m\u00fcssen voll und ganz in eine Gesellschaft integriert werden, die zunehmend digitalisiert ist und in den Bereichen Klima und Energie vor vielen Herausforderungen steht. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Unterst\u00fctzung \u00e4lterer Erwachsener im Bereich der Bildung und die Anwendung des Konzepts des lebenslangen Lernens f\u00fcr Rentnerinnen und Rentner zu \u00fcberdenken. Mit dem Erwerb und der Verbesserung von kultureller Bildung und Allgemeinbildung in jeglichem Alter steigen Autonomie und Unabh\u00e4ngigkeit der Menschen, da sie Entscheidungen mit dem n\u00f6tigen Hintergrund treffen und sich an die Ver\u00e4nderungen in unserer Gesellschaft anpassen k\u00f6nnen. Das Konzept des lebenslangen Lernens wurde zwar in das Bundesgesetz \u00fcber die Weiterbildung integriert, f\u00fcr Menschen ab sechzig Jahren scheint es aber nicht gen\u00fcgend Vorteile zu bringen, auch wenn diese Gruppe 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung ausmacht.</p><p>In seiner Antwort auf die Interpellation 21.4023 anerkennt der Bundesrat die positiven Auswirkungen der Weiterbildung auf die psychischen und physischen F\u00e4higkeiten sowie die allgemeine Gesundheit \u00e4lterer Menschen. Er will den Erwerb und Erhalt von Grundkompetenzen f\u00f6rdern, die f\u00fcr eine vollumf\u00e4ngliche Teilnahme \u00e4lterer Menschen am gesellschaftlichen Leben unabdingbar sind. Hierf\u00fcr sei jedoch in erster Linie Eigenverantwortung angesagt. Der Bericht sollte somit folgende Fragen beantworten:</p><p>1. Wird das Weiterbildungsangebot f\u00fcr Seniorinnen und Senioren den steigenden Anforderungen auf dem Gebiet gerecht, insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Gesellschaft?</p><p>2. Werden Pro Senectute gen\u00fcgend finanzielle Mittel gew\u00e4hrt?</p><p>3. Die Bev\u00f6lkerung altert im Moment immer schneller. Ist der Zugang zu den unterschiedlichen Organisationen (zum Beispiel Schweizerischer Verband der Seniorenuniversit\u00e4ten), die \u00fcber Sechzigj\u00e4hrigen Bildung erm\u00f6glichen, gew\u00e4hrleistet?</p><p>4. Kann mit den Leistungsvertr\u00e4gen und Finanzhilfen des Bundes der Nachfrage auf dem Gebiet entsprochen werden?</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wie in der Antwort auf die Interpellation Python 21.4023 dargelegt, unterst\u00fctzt der Bundesrat das Konzept des \"lebenslangen Lernens\", welches auch die Weiterbildung von \u00e4lteren Menschen einschliesst. Im Sinne des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Integration sind F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten wichtig, sowohl f\u00fcr das Wohlbefinden \u00e4lterer Menschen als auch hinsichtlich ihrer F\u00e4higkeit, sich weiterhin f\u00fcr das gemeinschaftliche Leben zu engagieren.</p><p>Artikel\u00a05 des Bundesgesetzes \u00fcber die Weiterbildung (WeBiG, SR 419.1) sieht das Subsidiarit\u00e4tsprinzip vor; die Verantwortung f\u00fcr die Weiterbildung liegt grunds\u00e4tzlich beim Individuum. Dar\u00fcber hinaus sorgen Bund und Kantone f\u00fcr gute Rahmenbedingungen. So verf\u00fcgt der Bund \u00fcber verschiedene F\u00f6rderinstrumente, wie etwa das WeBiG, das Bundesgesetz \u00fcber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) oder auch das Kulturf\u00f6rderungsgesetz (KFG; SR 442.1).</p><p>Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) unterst\u00fctzt den Verband der Schweizerischen Volkshochschulen VSV mittels einer Leistungsvereinbarung im Sinne von Artikel\u00a012 WeBiG. In diesem Rahmen ist auch die Studie \"Bildungs- und Lernbed\u00fcrfnisse im Alter\" (www.uni-3.ch) entstanden. Zudem wurde ein Pilotprojekt durchgef\u00fchrt, um neue Weiterbildungsformen f\u00fcr Menschen \u00fcber 65 bzw. \u00fcber 80 Jahren zu finden. \u00c4ltere Menschen profitieren auch von den Massnahmen des SBFI f\u00fcr Erwachsene zum Erwerb von Grundkompetenzen. Artikel\u00a0101bis AHVG sieht vor, dass das Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) Subventionsvertr\u00e4ge f\u00fcr die Dauer von maximal vier Jahren mit Organisationen der Altershilfe abschliessen kann. In diesem Rahmen erh\u00e4lt beispielsweise Pro Senectute Schweiz zurzeit j\u00e4hrlich 54 Millionen Franken. Davon fliessen rund 5,1 Millionen Franken in ein breites Kursangebot f\u00fcr \u00e4ltere Menschen. 2021 f\u00fchrte Pro Senectute rund 200 000 Kursstunden durch. Die Mittel k\u00f6nnen auch f\u00fcr Studien eingesetzt werden; ein Beispiel ist die Studie \"Digitale Senioren 2020\". Das BSV wird bis Ende 2024 in einer externen Evaluation pr\u00fcfen lassen, inwiefern die ausbezahlten Finanzhilfen gem\u00e4ss Artikel\u00a0101bis AHVG angemessen sind und ob sie den aktuellen Bed\u00fcrfnissen entsprechen. Ausgehend davon wird der Bundesrat den maximalen Umfang der Finanzhilfen f\u00fcr den Zeitraum 2026-2029 festlegen. Das Bundesamt f\u00fcr Kultur seinerseits unterst\u00fctzt Projekte zur F\u00f6rderung der kulturellen Beteiligung aller Altersgruppen, inklusive \u00e4lterer Menschen.</p><p>Bei der Erarbeitung seiner Strategien richtet der Bund die F\u00f6rderung auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bed\u00fcrfnisse aus. Die Subventionsvertr\u00e4ge sind befristet, k\u00f6nnen also bei der Erneuerung an neue Bed\u00fcrfnisse angepasst werden, namentlich an diejenigen \u00e4lterer Menschen. Auf Basis der bestehenden Gesetzesgrundlagen stehen entsprechende F\u00f6rderinstrumente zur Verf\u00fcgung und werden auch breit eingesetzt. Ein Bericht br\u00e4chte keine zus\u00e4tzlichen Informationen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661299200000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1709131697000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|28|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522482327)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655337600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Soziale Fragen|Bildung"}}