{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223788,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223788,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3788","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Verwendung des Bundesbeitrags an Schweiz Tourismus ausschliesslich zur F\u00f6rderung des Schweizer Tourismus auf dem Heimmarkt und auf Nahm\u00e4rkten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt daf\u00fcr zu sorgen, dass der Bundesbeitrag an Schweiz Tourismus (ST) ausschliesslich zur F\u00f6rderung des Tourismus auf dem Heimmarkt und auf Nahm\u00e4rkten verwendet wird. Er schl\u00e4gt bei Bedarf eine Gesetzes\u00e4nderung vor.</p>","ReasonText":"<p>Das Gesamtbudget von ST setzt sich aus Geldern von Bund und anderen Partnern zusammen. Der Bundesbeitrag (ohne die zus\u00e4tzlichen Mittel des Bundes im Rahmen des Recovery-Programms) betr\u00e4gt 2022 rund 60 Prozent des Gesamtbudgets, das heisst 57 Millionen Schweizer Franken. In den vergangenen zehn Jahren (2012-2021), also einschliesslich der beiden Pandemiejahre, gab ST 53 Prozent seiner Mittel in der Schweiz aus, 28 Prozent in den europ\u00e4ischen Nahm\u00e4rkten und 19 Prozent in den Fernm\u00e4rkten. </p><p>Seit 2021 ist Roger Federer als Markenbotschafter Teil des ST-Teams mit dem Ziel, Anreize f\u00fcr G\u00e4ste aus aller Welt in schaffen, die Schweiz zu besuchen. Gleichzeitig lancierte ST das Programm \"Swisstainable\", das die Schweiz zum nachhaltigsten Reiseziel weltweit machen will. Dieses Programm passt perfekt zur neuen Tourismusstrategie des Bundes, die st\u00e4rker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.</p><p>Es ist jedoch widerspr\u00fcchlich, nachhaltigen Tourismus zu f\u00f6rdern und gleichzeitig die Anreise von Touristinnen und Touristen von weither mit dem Flugzeug zu unterst\u00fctzen. Gem\u00e4ss der Website myclimate.ch generieren die Reisen Peking-Z\u00fcrich-Peking 3,0 und Los Angeles-Genf-Los Angeles 3,1 Tonnen CO2. Sowohl China als auch die USA geh\u00f6ren zu den wichtigsten M\u00e4rkten f\u00fcr Schweiz Tourismus.</p><p>Diese Zahlen sind im Verh\u00e4ltnis zu den 5,8 Tonnen Pro-Kopf-Emissionen in der Schweiz zu betrachten (12 Tonnen, wenn man die Emissionen unserer Importe einrechnet). Ein einziger solcher Flug entspricht also mehr als der H\u00e4lfte des durchschnittlichen j\u00e4hrlichen CO2-Fussabdrucks einer Person, die in der Schweiz lebt. </p><p>Im Flugverkehr wird es im n\u00e4chsten Jahrzehnt keine L\u00f6sung geben, mit der fossile Brennstoffe im grossen Umfang durch kohlenstofffreie Energie ersetzt werden k\u00f6nnen. Werbung f\u00fcr die Schweiz auf Fernm\u00e4rkten tr\u00e4gt also zur Emission erheblicher Treibhausgasmengen bei. Dies ist mit den Klimazielen der Schweiz nicht zu vereinbaren und schw\u00e4cht den Schweizer Tourismus, da die Erw\u00e4rmung und ihre Folgen (Schneemangel und Zunahme von Naturgefahren) beschleunigt werden.</p><p>Die vorliegende Motion verlangt, dass die vom Bund f\u00fcr ST bereitgestellten Mittel ausschliesslich zur F\u00f6rderung des Schweizer Tourismus auf dem Heimmarkt und den Nahm\u00e4rkten eingesetzt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Schweiz Tourismus (ST) f\u00f6rdert auf der Basis des Bundesgesetzes \u00fcber Schweiz Tourismus (SR 935.21) die Nachfrage f\u00fcr die Schweiz als Reise- und Tourismusland. Die Aufgaben von ST sind im Gesetz abschliessend aufgez\u00e4hlt. Sie umfassen in erster Linie das Basismarketing f\u00fcr das Tourismusland Schweiz wie etwa die Pflege der Marke, die Bearbeitung der M\u00e4rkte und die Kundeninformation. Bei der Bearbeitung der M\u00e4rkte strebt ST einen ausgewogenen G\u00e4stemix an: 45 Prozent Schweiz, 35 Prozent Europa und 20 Prozent Fernm\u00e4rkte. Mit Bezug auf die Bewerbung der Fernm\u00e4rkte ist festzuhalten, dass ST den touristischen Leistungstr\u00e4gern in der Schweiz Plattformen und Sichtbarkeit bietet, welche diese aus eigener Kraft kaum erreichen k\u00f6nnten.</p><p>Zusammen mit touristischen Partnern treibt ST zudem die Angebotsentwicklung und Produktinnovation voran. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Aktivit\u00e4ten von ST zur St\u00e4rkung der nachhaltigen Entwicklung im Schweizer Tourismus erw\u00e4hnenswert. So hat ST beispielsweise die Initiative \"Swisstainable\" erfolgreich lanciert. Mit Swisstainable wird eine nachhaltigkeitsorientierte Tourismusentwicklung in der Schweiz gezielt gef\u00f6rdert und die Schweiz international in m\u00f6glichst vielen Bereichen als Nachhaltigkeitsleader positioniert. Daneben setzt ST weitere nachhaltigkeitsorientierte Massnahmen um. So versucht ST mit ihrer Werbung die G\u00e4stestr\u00f6me \u00fcber die ganze Schweiz zu verteilen und f\u00f6rdert gezielt den Ganzjahrestourismus. Zudem f\u00f6rdert ST die Verl\u00e4ngerung der Aufenthaltsdauer der G\u00e4ste, um insbesondere bei G\u00e4sten aus Fernm\u00e4rkten die CO2-Bilanz pro \u00dcbernachtung zu verbessern.</p><p>G\u00e4ste aus den Fernm\u00e4rkten sind f\u00fcr den Schweizer Tourismus von entscheidender Bedeutung. G\u00e4ste aus den Fernm\u00e4rkten buchen mit erheblichem zeitlichen Vorlauf, was den Leistungstr\u00e4gern Planungssicherheit gibt, und sie reisen w\u00e4hrend des ganzen Jahres, d.h. auch in den Nebensaisons, und erm\u00f6glichen den Leistungstr\u00e4gern dadurch oft einen Ganzjahresbetrieb und sichern so wertvolle Ganzjahresarbeitspl\u00e4tze. Zudem sind die durchschnittlichen Tagesausgaben der G\u00e4ste aus den Fernm\u00e4rkten im Vergleich zu denjenigen der \u00fcbrigen G\u00e4ste deutlich h\u00f6her - die Hotel-G\u00e4ste aus den Fernm\u00e4rkten (18\u00a0Prozent des Totals) sorgen so f\u00fcr 28,6 Prozent des touristischen Gesamtumsatzes. Auch der Gesch\u00e4ftstourismus basiert stark auf den G\u00e4sten aus den Fernm\u00e4rkten, weshalb dieses G\u00e4stesegment besonders f\u00fcr den St\u00e4dtetourismus bedeutend ist.</p><p>Die Erarbeitung und Umsetzung der strategischen Grundlagen f\u00fcr die Bearbeitung der M\u00e4rkte liegt in der Verantwortung von ST. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die entsprechenden strategischen Grundlagen von ST zielf\u00fchrend sind und im Einklang stehen mit der Tourismusstrategie des Bundes, welche Schwerpunkte bei der nachhaltigen Entwicklung des Tourismus sowie bei der St\u00e4rkung der Attraktivit\u00e4t des Angebots und des Marktauftritts setzt.</p><p>Mit Blick auf die zentrale Bedeutung der G\u00e4ste aus den Fernm\u00e4rkten f\u00fcr den Schweizer Tourismus sowie der erw\u00e4hnten Schl\u00fcsselrolle von ST bei der Bewerbung der Fernm\u00e4rkte lehnt der Bundesrat die Motion ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661299200000)\/","SubmittedBy":"Clivaz Christophe","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1709132132000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|24|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522756803)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655337600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Finanzwesen|Umwelt"}}