{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223841,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223841,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3841","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Innovationen finanzieren und f\u00f6rdern. Vorsorgekapital nachhaltig nutzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat schafft die Grundlagen, damit Vorsorgeeinrichtungen innert 10 Jahren ein Prozent ihres Anlage-Portfolios n Venture Capital Finanzierungen, die strengen Nachhaltigkeitskriterien gen\u00fcgen, investieren k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Obwohl die Schweiz zu den innovativsten und wohlhabendsten Volkswirtschaften der Welt geh\u00f6rt, schneidet sie bei der Finanzierung von Start-ups nur unterdurchschnittlich ab. Ein Investitionsschub in den \u00f6kologischen Umbau ist aber unerl\u00e4sslich, um die Widerstandsf\u00e4higkeit und die Zukunftsf\u00e4higkeit der Wirtschaft sicherzustellen.</p><p>Die Vorsorgeeinrichtungen k\u00f6nnen dabei mit ihrem enormen Anlagevolumen eine entscheidende Rolle spielen, um die Transformation hin zu einer sozialen, innovativen und klimafreundlichen Wirtschaft zu finanzieren. Denn die im \u00f6ffentlichen Auftrag handelnden Finanzinstituten und die Einrichtungen der staatlichen und der privaten Vorsorge (Schweizerische Nationalbank, Kantonalbanken, AHV/IV/EO Ausgleichsfonds compenswiss, SUVA, Pensionskassen und die Stilllegungs- und Entsorgungsfonds der Atomkraftwerke) verwalten Ersparnisse von \u00fcber 1000 Milliarden Franken - das ist deutlich mehr als das j\u00e4hrliche Schweizer Bruttoinlandprodukt.</p><p>Nachhaltige Innovation soll erm\u00f6glicht werden, indem die Vorsorgeeinrichtungen innert zehn Jahren mindestens ein Prozent ihres Anlageportfolios in Venture Capital-Finanzierungen zugunsten von Cleantech-Firmen, Start-Ups und anderen Unternehmen investieren, die Innovationen f\u00fcr die \u00f6kosoziale Wende vorantreiben und st\u00fctzen. Damit kann das Sparkapital nicht nur Ertr\u00e4ge abwerfen, sondern steht gleichzeitig auch f\u00fcr die Transformation hin zu einer sozialen und Klimafreundlichen Wirtschaft zur Verf\u00fcgung.</p><p>Die Anwendung strenger Nachhaltigkeitskriterien erm\u00f6glicht, dass diese Investitionen neben einem finanziellen auch amen volkswirtschaftlichen, \u00f6kologischen und sozialen Mehrwert schaffen. Und die Vorsorgeeinrichtungen profitieren davon, dass die Renditen langfristig regelm\u00e4ssiger und sicherer fliessen, wenn Ersparnisse der Arbeitnehmer*innen in die sozial\u00f6kologische Wende statt, wie heute, in riesigem Ausmass in spekulative Immobilien und klimasch\u00e4digende T\u00e4tigkeiten fliessen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Anlagevorschriften in der Verordnung \u00fcber die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) lassen die in der Motion geforderten Investitionen bereits zu. Die Vorsorgeeinrichtungen k\u00f6nnen gem\u00e4ss Artikel\u00a055 Buchstabe\u00a0d BVV 2 bis zu 15 Prozent ihres Anlageverm\u00f6gens in alternative Anlagen investieren, wozu auch Formen des Venture Capital geh\u00f6ren (Art. 53 Abs. 1 Bst. e BVV 2). Dar\u00fcber hinaus hat der Bundesrat mit Artikel\u00a053 Absatz\u00a01 Buchstabe\u00a0dbis BVV 2 per 1. Oktober 2020 Infrastrukturanlagen mit einer Anlagelimite von 10 Prozent (Art. 55 Bst. f BVV 2) und mit Artikel\u00a053 Absatz\u00a01 Buchstabe\u00a0dter BVV 2 per 1. Januar 2022 nichtkotierte, schweizerische Anlagen in Private Equity und Private Debt mit einer Anlagelimite von 5 Prozent (Art. 55 Bst. g BVV 2) neu in den Katalog der zul\u00e4ssigen Anlagen aufgenommen.</p><p>Mit der Aufnahme von nichtkotierten, schweizerischen Anlagen in Private Equity und Private Debt hat der Bundesrat die Motion Graber (13.4184 \"Langfristanlagen von Pensionskassen in zukunftstr\u00e4chtige Technologien und Schaffung eines Zukunftsfonds Schweiz\") im Sinne einer F\u00f6rderung der hiesigen Innovation umgesetzt. Selbstredend geht es dabei auch um eine F\u00f6rderung von Innovation im Rahmen des \u00f6kologischen Wandels.</p><p>Die Vorsorgeeinrichtungen sind im Rahmen der rechtlichen Vorgaben zur Verm\u00f6gensverwaltung frei, ihre Verm\u00f6gensanlage selbstverantwortlich nach Kriterien der Nachhaltigkeit auszurichten. Das gilt f\u00fcr alle Anlagekategorien, also auch f\u00fcr Investitionen in Venture Capital. Auch wenn es in der Schweiz kein allgemein anerkanntes oder einheitliches Nachhaltigkeitskonzept gibt, beispielsweise im Sinne der Taxonomie der EU (vgl. EU taxonomy for sustainable activites), deutet die Studienlage klar darauf hin, dass immer mehr Vorsorgeeinrichtungen ihre Verm\u00f6gensanlage nach Kriterien der Nachhaltigkeit ausrichten (z. B. Swisscanto Vorsorge AG: Schweizer Pensionskassenstudie 2021).</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661299200000)\/","SubmittedBy":"Gr\u00fcne Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1717069749000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|52|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522889727)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655424000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5115,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Umwelt|Sozialer Schutz"}}