{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223869,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223869,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3869","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00f6rderung von Forschung und Therapie f\u00fcr spezifische Frauenkrankheiten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, daf\u00fcr zu sorgen, </p><p>- dass frauenspezifische Krankheiten und Beschwerden klarer identifiziert und gezielter erforscht werden;</p><p>- dass zusammen mit Fachgesellschaften Guidelines f\u00fcr Diagnose, Indikation und Therapie erstellt und durchgesetzt werden;</p><p>- dass die F\u00f6rderung der Qualit\u00e4t der Behandlung frauenspezifischer Krankheiten als Ziel der Eidgen\u00f6ssischen Qualit\u00e4tskommission definiert wird.</p><p></p><p>Eine Minderheit der Kommission (Glarner, Aeschi Thomas, Herzog Verena, R\u00f6sti, R\u00fcegger, Schl\u00e4pfer) beantragt, die Motion abzulehnen.</p>","ReasonText":"<p>Zahlreiche Krankheiten wie Lip\u00f6dem oder Endometriose treffen ausschliesslich oder grossmehrheitlich Frauen. Das d\u00fcrfte mitunter ein Grund sein, dass diese Krankheiten wenig erforscht werden, oft nicht zeitgerecht diagnostiziert werden k\u00f6nnen und Therapien kaum oder sp\u00e4rlich zur Verf\u00fcgung stehen. Im Weiteren leiden unz\u00e4hlige Frauen stark an Menstruationsbeschwerden. Auch in diesem Bereich liegt die Forschung mit Behandlungsm\u00f6glichkeiten im Hintertreffen.</p><p>Es ist unerl\u00e4sslich, dass frauenspezifische Krankheiten als solche identifiziert und breiter erforscht werden. Dazu sollte der Bundesrat den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit einem Forschungsprogramm mandatieren. Es braucht zudem verbindliche Guidelines f\u00fcr Medizinalpersonen f\u00fcr eine schnelle Diagnose und wirksame Therapien, womit die Fachgesellschaften sowie die Eidgen\u00f6ssische Qualit\u00e4tskommission beauftragt werden m\u00fcssen. Eine verbesserte Datenlage mit evidenzbasiertem Fachwissen f\u00fchrt zu einer gezielteren Behandlung der Krankheiten und Beschwerden, die frauenspezifisch sind oder haupts\u00e4chlich Frauen betreffen. Und zudem verhindert es Fehldiagnosen, die f\u00fcr betroffene Frauen zerm\u00fcrbend sind und unn\u00f6tige Kosten verursachen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat anerkennt, dass die erw\u00e4hnten frauenspezifischen Krankheiten und Beschwerden grosses Leid verursachen k\u00f6nnen. Damit die Behandlungsqualit\u00e4t gew\u00e4hrleistet und verbessert werden kann, ist eine kontinuierliche Wissensentwicklung und ein Wissenstransfer zu den zust\u00e4ndigen Fachpersonen notwendig. Eine intensivierte Forschung mit dem Zweck der Optimierung der Behandlung ist zu begr\u00fcssen. Die Forschenden aller Schweizer Hochschulforschungsst\u00e4tten haben bereits heute die M\u00f6glichkeit, \u00fcber die Projektf\u00f6rderung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) - oder bei anwendungsorientierten Forschungsthemen \u00fcber die Innosuisse - Mittel f\u00fcr die Durchf\u00fchrung wissenschaftlicher Projekte zu beantragen. Weiter k\u00f6nnen interessierte Kreise im Rahmen von NFP-Pr\u00fcfrunden Themenvorschl\u00e4ge f\u00fcr neue Nationale Forschungsprogramme (NFP) beim zust\u00e4ndigen Fachamt (SBFI) einreichen. Die Fristen und Bedingungen f\u00fcr neue NFP-Vorschl\u00e4ge werden jeweils auf der Website des zust\u00e4ndigen Fachamtes kommuniziert (<a href=\"http://www.sbfi.admin.ch\">www.sbfi.admin.ch</a>). Die gesamte F\u00f6rderung beruht auf dem Bottom-up-Prinzip und die Mittel werden nach Exzellenzkriterien im Wettbewerbsprinzip vergeben. Der Bundesrat erachtet das Bottom-up-Prinzip als zentrales Element f\u00fcr die heutige erfolgreiche Forschungsf\u00f6rderung.</p><p>Die Erarbeitung von Guidelines bez\u00fcglich Diagnostik und wirksamen Therapien liegt in der Zust\u00e4ndigkeit der medizinischen Fachgesellschaften. So verweist die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe (SGGG) auf ihrer Website beispielsweise auf die Leitlinie \" Endometriose: Diagnostik und Therapie\", die in Zusammenarbeit mit der deutschen und \u00f6sterreichischen Fachgesellschaft erarbeitet worden ist. Es ist nicht auszuschliessen, dass solche Leitlinien bei den Grundversorgerinnen und Grundversorgern sowie bei anderen medizinischen Fachdisziplinen zu wenig bekannt sind. Wie bereits in der Antwort auf die Motion 22.3223 Suter \"Endometriose. Nationale Sensibilisierungs- und Aufkl\u00e4rungskampagne\" festgehalten worden ist, f\u00e4llt die Information und Fortbildung von \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sowie anderer Gesundheitsfachpersonen in die Zust\u00e4ndigkeit der jeweiligen Fachgesellschaften. Der Bund kann auf Fachgesellschaften zugehen und darauf hinwirken, dass die Sensibilisierung bei den entsprechenden Berufsgruppen verst\u00e4rkt wird. Er verf\u00fcgt jedoch \u00fcber keine gesetzliche Grundlage, die es ihm erlauben w\u00fcrde, die Gesundheitsfachpersonen f\u00fcr spezifische nicht \u00fcbertragbare Krankheiten zu sensibilisieren oder eine Kampagne der Kantone und/oder der Fachgesellschaften finanziell zu unterst\u00fctzen.</p><p>Der Bundesrat legt auf Antrag der Eidgen\u00f6ssischen Qualit\u00e4tskommission j\u00e4hrlich die von ihr zu erreichenden Ziele und die \u00dcberpr\u00fcfung der Zielerreichung fest (Art. 58c Abs. 2 Bundesgesetz \u00fcber die Krankenversicherung KVG; SR 832.10). In diesem Rahmen k\u00f6nnte er ein wie in der vorliegenden Motion vorgeschlagenes Ziel formulieren, sofern dieses zu den Zielen der Vierjahresperiode im Hinblick auf die Sicherung und F\u00f6rderung der Qualit\u00e4t der Leistungen (Qualit\u00e4tsentwicklung) beitr\u00e4gt (Art. 58 KVG). Der Bundesrat wird die Formulierung dieses Ziels im Rahmen der Vierjahresziele und der aktuellen Arbeiten der Kommission pr\u00fcfen.</p><p>In Erf\u00fcllung des Postulats 19.3910 Fehlmann Rielle \" Gesundheit der Frauen. Bessere Ber\u00fccksichtigung ihrer Eigenheiten\" wird derzeit ein Bericht erarbeitet, in welchem frauenspezifische Benachteiligungen in Forschung, Versorgung und Pr\u00e4vention analysiert werden. Die Umsetzung m\u00f6glicher Massnahmen wird voraussichtlich mehrheitlich nicht in der Kompetenz des Bundes liegen. Nach der bis Ende 2023 vorgesehenen Verabschiedung des Berichts durch den Bundesrat soll jedoch dar\u00fcber entschieden werden, ob seitens Bund weitere Massnahmen notwendig sind. Diese Massnahme ist Teil der Gleichstellungsstrategie 2030 (<a href=\"https://www.gleichstellung2030.ch/de/4.1.3.2\">www.gleichstellung2030.ch/de/4.1.3.2</a>).</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1662508800000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|36|2841","Category":"IV","Modified":"\/Date(1779311073320)\/","SubmissionDate":"\/Date(1655942400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Wissenschaft und Forschung|Gesundheit"}}