{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223878,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223878,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3878","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bericht und Strategie zur Steigerung des Frauenanteils in Mint-Berufen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen in einem Bericht die bisher ergriffenen Massnahmen zur Steigerung des Frauenanteils in den MINT-Berufen darzulegen. Dieser Bericht soll insbesondere eine Analyse der Wirksamkeit dieser Massnahmen enthalten sowie eine spezifische Strategie. Mit dem Bericht sollen insbesondere folgende Fragen beantwortet werden:</p><p>a) Welche quantitativen Ziele will der Bund in Bezug auf die Geschlechterverteilung in den MINT-Berufen erreichen und bis wann?</p><p>b) Welche bestehenden und neuen Massnahmen werden eingesetzt, um:</p><p>- die Geschlechterstereotypen in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung zu durchbrechen?</p><p>-Projekte zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in den MINT-Berufen im Rahmen der Aus- und Weiterbildung von Lehrkr\u00e4ften auf allen Schulstufen zu f\u00f6rdern?</p><p>- das Interesse der M\u00e4dchen an Berufen mit geringem Frauenanteil (Informatik, Elektronik, Elektrotechnik, Physik, Bauwesen usw.) im schulischen und ausserschulischen Rahmen zu steigern? </p><p>- den Frauenanteil in den Ausbildungsg\u00e4ngen und Hochschulen f\u00fcr MINT-Berufe zu steigern?</p><p>- die Bem\u00fchungen des Industriesektors zu unterst\u00fctzen, den Mangel an qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften zu bek\u00e4mpfen und Frauen in den MINT-Berufen zu halten?</p><p>- die Auswirkungen der kantonalen Praxis zu evaluieren und Defizite zu ermitteln?</p><p>- die Massnahmen zur F\u00f6rderung des Nachwuchses, insbesondere von Frauen, in den MINT-Berufen auf nationaler Ebene zu koordinieren?</p><p></p><p>Eine Minderheit der Kommission (Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Tuena, Wobmann) beantragt, das Postulat abzulehnen.</p>","ReasonText":"<p>Trotz der Bem\u00fchungen der Schweiz seit 2009 konnte der Frauenanteil in den MINT-Berufen - insbesondere in der Informatik - nicht signifikant erh\u00f6ht werden. Die Schweiz geh\u00f6rt weiterhin zu den OECD-L\u00e4ndern mit dem tiefsten Anteil (zweitletzter Platz im Ranking von 2017). Die Schweizer Wirtschaft ist bekanntlich darauf angewiesen, dass der Mangel an qualifiziertem Personal in den MINT-Bereichen behoben wird. So findet sich dieses Anliegen in der Legislaturplanung 2019-2023 (Leitlinie 1 \"Die Schweiz sichert ihren Wohlstand nachhaltig und nutzt die Chancen der Digitalisierung\") sowie in der BFI-Botschaft 2021-2024. Auch ist es teilweise in die Gleichstellungsstrategie 2030 aufgenommen worden, die sich in erster Linie auf Massnahmen im Bereich der terti\u00e4ren Ausbildung (Hochschulen) konzentriert.</p><p>Mit einer umfassenden Analyse der auf Kantons- und auf Bundesebene umgesetzten Massnahmen sollen die \"Good Practices\" gesammelt und die Defizite identifiziert werden. Auch kann so eine nationale Strategie im Hinblick auf die BFI-Botschaft 2025-2028 erarbeitet werden. Ziel ist es, den Rahmen zu formalisieren, der f\u00fcr eine bessere Umsetzung der Politik im Bereich der Nachwuchsf\u00f6rderung - und insbesondere der F\u00f6rderung von Frauen - in den MINT-Berufen erforderlich ist. So soll beispielsweise eine nationale Fach- und Koordinationsstelle f\u00fcr MINT-Fragen geschaffen werden.</p><p>Mit der Einreichung des Postulats hat die Kommission der Petition <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20212039\">21.2039</a> Frauensession 2021. \"Halbe-Halbe\" in MINT-Berufen: Den Frauenanteil steigern Folge gegeben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Auffassung der Kommission bez\u00fcglich Bedeutung der F\u00f6rderung von Frauen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Initiativen und Massnahmen von Bund, Kantonen, Organisationen der Arbeitswelt (OdA), Bildungseinrichtungen und anderen Akteuren zeigen, dass dem Thema in der Schweizer Bildungslandschaft ein hoher Stellenwert beigemessen wird.</p><p>Im Bildungswesen hat der Bund Kompetenzen im Bereich der Sekundarstufe II und der Terti\u00e4rstufe. Auf diesen beiden Stufen werden bereits zahlreiche Massnahmen umgesetzt, die den Forderungen des Postulats entsprechen. Einen \u00dcberblick \u00fcber die Massnahmen f\u00fcr die F\u00f6rderperiode 2021-2024 im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) betreffend die Chancengerechtigkeit und die F\u00f6rderung des Frauenanteils im MINT-Bereich ist auf der Website des SBFI verf\u00fcgbar (www.sbfi.admin.ch &gt; BFI-Politik &gt; Transversale Themen &gt; Chancengerechtigkeit im BFI-Bereich). Der Aktionsplan Gleichstellungsstrategie 2030 des Bundesrates enth\u00e4lt ebenfalls verschiedene Massnahmen zur F\u00f6rderung von Frauen im MINT-Bereich. So etwa das von der Schweizerischen Hochschulkonferenz genehmigte Projekt P-10 \"Weiterf\u00fchrung und Ausweitung nationales Netzwerk zur F\u00f6rderung der MINT-Bildung - hochschultypen\u00fcbergreifende Aus- und Weiterbildung\", das Lehrkr\u00e4fte f\u00fcr den MINT-Bereich sensibilisiert und eine gendersensitive Lernumgebung f\u00f6rdert. Ausserdem ist die Sensibilisierung und Begeisterung von M\u00e4dchen und jungen Frauen f\u00fcr MINT-F\u00e4cher durch ausserschulische Aktivit\u00e4ten ein Hauptziel des MINT-Mandats, mit dem das SBFI die Akademien der Wissenschaften Schweiz beauftragt hat. Auch bei Informationsangeboten zur Berufswahl wird darauf geachtet, starre Rollenbilder in der Berufsbildung abzubauen, so etwa am \"Nationalen Zukunftstag\" und an den Berufsmessen.</p><p>In der BFI-Botschaft 2025-2028 soll diese Thematik ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Konkret bedeutet dies, dass die BFI-Akteure die Thematik in ihrer Mehrjahresplanung ber\u00fccksichtigen und insbesondere Massnahmen zur F\u00f6rderung von Frauen in MINT-Berufen vorsehen m\u00fcssen. So wurde swissuniversities von der SHK beauftragt, Massnahmen auszuarbeiten, mit denen der Frauenanteil bei den Professuren und Dozierenden an jeder Hochschule bis 2028 von 25 Prozent auf durchschnittlich mindestens 35 Prozent erh\u00f6ht werden soll. In der Berufsbildung unterst\u00fctzt der Bund weiterhin Kantone, OdA und Dritte bei Projekten zur Gleichstellung von Frau und Mann. F\u00fcr die Inhalte der verschiedenen Bildungsangebote und das Gewinnen k\u00fcnftiger Fachkr\u00e4fte sind die OdA zust\u00e4ndig. Da sie ein ureigenes Interesse haben, ihren Nachwuchs sicherzustellen, richten sie sich in ihrer Berufswerbung oft spezifisch an junge Frauen.</p><p>So hat der Berufsverband ICT-Berufsbildung Schweiz die Kampagne \"IT-dreamjobs\" unterst\u00fctzt, welche gezielt junge Frauen ansprach.</p><p>Die Analyse der Chancengerechtigkeit geh\u00f6rt zu den st\u00e4ndigen Auftr\u00e4gen des Bildungsmonitorings von Bund und Kantonen und umfasst auch den MINT-Bereich. Somit k\u00f6nnen sich die Beh\u00f6rden und politischen Gremien bei der Steuerung des Schweizer Bildungssystems stets auf die neusten wissenschaftlichen Daten und Erkenntnisse st\u00fctzen. Die Zahlen des Bundesamtes f\u00fcr Statistik zeigen, dass Neueinschreibungen von Frauen in MINT-F\u00e4chern an den Fachhochschulen und Schweizer Universit\u00e4ten zwischen 2009 und 2020 um 65 Prozent (von 2921 auf 4827) zugenommen haben. Bei den M\u00e4nnern wurde im gleichen Zeitraum ein Anstieg um 30 Prozent (von 7614 auf 9865) verzeichnet.</p><p>Aus all diesen Gr\u00fcnden ist der Bundesrat der Ansicht, dass die F\u00f6rderung von Frauen in MINT-Berufen durch die Bildungsakteure im Rahmen ihrer jeweiligen Zust\u00e4ndigkeiten bereits umfassend vorgenommen wird. Er sieht folglich in der Erstellung eines Berichts keinen Mehrwert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1661299200000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":216,"BusinessStatusText":"Abschreibungsantrag liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|44","Category":"IV","Modified":"\/Date(1779311314697)\/","SubmissionDate":"\/Date(1656547200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}