{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223944,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223944,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3944","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"H\u00f6here Versorgungssicherheit mit besser gef\u00fcllten Speicherseen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und der Elektrizit\u00e4tswirtschaft darzulegen, wie die bestehenden Speicherseen besser genutzt werden k\u00f6nnen. Der Bericht soll insbesondere aufzeigen:</p><p>1. In welchem Umfang in Zukunft die Speicherseen auf den Beginn des Winterhalbjahres zuverl\u00e4ssiger gef\u00fcllt werden k\u00f6nnen, wenn in Anlagen investiert wird, die Wasser aus tieferliegenden Seen und anderen Gew\u00e4ssern hochpumpen k\u00f6nnen. </p><p>2. Welche Umweltauswirkungen entstehen, insbesondere im Vergleich mit m\u00f6glichen in noch unber\u00fchrten Landschaften geplanten Speicherseen (Siehe \"Gemeinsame Erkl\u00e4rung des Runden Tisches Wasserkraft vom 13. Dezember 2021\")</p><p>3. Wie wirtschaftlich die n\u00f6tigen Investitionen sind, ebenfalls im Vergleich mit neuen Speicherseen und unter Ber\u00fccksichtigung der Tatsache, dass mit steigender Nutzung der Energie von Sonne und Wind der Ausgleich zwischen unregelm\u00e4ssiger Produktion und kontinuierlicher Nutzung auch bei normalen Verh\u00e4ltnissen wichtiger wird.</p><p>4. Welche Probleme f\u00fcr entsprechende Vorhaben durch das bevorstehende Ablaufen von Nutzungskonzessionen entstehen, und was f\u00fcr ein rasches Handeln n\u00f6tig ist.</p>","ReasonText":"<p>Zu Beginn des Winterhalbjahres 2022/23 werden die Speicherseen der Schweiz nur leicht \u00fcber 80 Prozent ihrer Kapazit\u00e4t von 8800 Gigawattstunden (GWh) gef\u00fcllt sein. Theoretisch h\u00e4tte es somit noch Platz f\u00fcr das beinahe Dreifache der jetzt vorgesehenen \"Wasserkraftreserve\" von 500 GWh. Auch wenn dieser theoretische Wert nicht vollkommen erreicht werden kann, ist es sinnvoll, das sich nach niederschlagsarmen Sommern ergebende Speicherpotential besser auszunutzen. </p><p>Sofern auf Randbedingungen (z.B. Restwassermengen) R\u00fccksicht genommen wird, ist das so gewonnene Speichervolumen kaum mit Umweltauswirkungen verbunden. </p><p>K\u00f6nnen zum Hochpumpen bestehende Stollen genutzt werden, sind die Investitionen \u00fcberschaubar. Mit einem immer h\u00f6heren Anteil der fluktuierenden Produktion aus Wind und Sonnenenergie wird der Bedarf an Ausgleichsm\u00f6glichkeiten steigen, und so machen sich l\u00e4ngerfristig die Investitionen auch in normalen Jahren bezahlt.</p><p>Die Umweltauswirkungen und damit auch die Verz\u00f6gerungen wegen Einsprachen verglichen mit anderen Anlagen sind gering. In Kombination mit dem nahenden Konzessionsende besteht sicher ein Investitionsrisiko. Hier m\u00fcssen im Landesinteresse alle Beteiligten konstruktiv L\u00f6sungen erarbeiten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Postulat verlangt unter anderem die Nutzung von Pumpen zur besseren Speicherf\u00fcllung zu evaluieren. Die unterdurchschnittlichen F\u00fcllst\u00e4nde der Speicherseen im Herbst 2022 sind insbesondere durch ein starkes Niederschlagsdefizit auf der Alpens\u00fcdseite bedingt. Auch mit Pumpen k\u00f6nnte dies nur begrenzt ausgeglichen werden. Zudem w\u00fcrde der bereits bestehende Wassermangel in den Fliessgew\u00e4ssern so weiter verst\u00e4rkt werden.</p><p>Die Nutzung von Pumpen ist zur regul\u00e4ren Speicherf\u00fcllung bei diversen Speicherkraftwerken bereits umgesetzt. Mehrere der grossen Kopfspeicher in der Schweiz werden mittels Zubringerpumpen gef\u00fcllt. Auch durch eine zus\u00e4tzliche Nutzung von Pumpen zur besseren Speicherf\u00fcllung wird der F\u00fcllstand der Speicherseen nie hundert Prozent erreichen. Das liegt zum einen am Portfolioeffekt; die Speicherseen erreichen nicht alle gleichzeitig das Maximum. Zudem lassen die Betreiber bei relativ vollen Seest\u00e4nden meist noch ein Reservevolumen f\u00fcr allf\u00e4llige Herbstniederschl\u00e4ge frei. Dies dient einerseits der Produktionsoptimierung, andererseits bei verschiedenen Stauseen auch zur Sicherstellung des Beitrags zum Hochwasserschutz. Diese Reserve kann vor allem durch die immer besser werdenden hydrologischen und meteorologischen Vorhersagemodelle reduziert oder der Stausee im Hochwasserfall vorabgesenkt werden. Umgekehrt wird im Fr\u00fchjahr ebenso nie das Minimum von null Prozent erreicht, da die Schneeschmelze in den unterschiedlichen Einzugsgebieten zu unterschiedlichen Zeitpunkten einsetzt. Auch hier helfen bessere Vorhersagemodelle die Speicherausnutzung zu verbessern.</p><p>Der Bundesrat erachtet aus diesen Gr\u00fcnden die Erstellung eines Berichts als nicht notwendig. Die Faktenlage ist bereits vorhanden. Ein zus\u00e4tzlicher Bericht w\u00fcrde keine neuen Erkenntnisse bringen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1669161600000)\/","SubmittedBy":"Binder-Keller Marianne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718205987000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|15|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523126277)\/","SubmissionDate":"\/Date(1663632000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Wirtschaft|Energie"}}