{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224004,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224004,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4004","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Akademische Nachwuchsf\u00f6rderung im Bereich der Gesundheitsberufe st\u00e4rken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Wie sch\u00e4tzt der Bundesrat die akademische Nachwuchsf\u00f6rderung der Gesundheitsberufe nach Gesundheitsberufegesetz ein?</p><p>2. Mit welchen Massnahmen kann der Bund zusammen mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen den gravierenden Mangel an promovierten Personen in den Gesundheitsberufen nach GesBG beheben und koordinierend zu einer L\u00f6sung beitragen, z. B. durch die Etablierung spezifischer F\u00f6rderprogramme Kandidatinnen/Kandidaten auf Doktoratsstufe?</p><p>3. Wie sch\u00e4tzt der Bundesrat das \"White Paper\" (2021) der Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW ein, welches die Relevanz der angewandten Forschung in der Versorgung betont und als Beitrag zur klinischen Forschung die Ausweitung von Forschungsleistungen auf die Gesundheitsberufe unterst\u00fctzt? </p><p>4. Wie k\u00f6nnen bei den Gesundheitsberufen mit 80 bis 100 Prozent Frauenanteil gezielt akademische Karrieren gef\u00f6rdert werden, welche auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ber\u00fccksichtigen?</p><p>5. Ist der Bundesrat bereit national eine qualitative und quantitative Erhebung der Situation in Studium, Lehre, Forschung und Versorgung der Gesundheitsberufe nach Gesundheitsberufegesetz erstellen zu lassen (Beispiel HQGplus-Studie* in Deutschland)?</p><p>*<a href=\"https://www.wissenschaftsrat.de/download/2022/9541-22.html\">https://www.wissenschaftsrat.de/download/2022/9541-22.html</a></p>","ReasonText":"<p>Personen, die in Gesundheitsberufen nach Gesundheitsberufegesetz (GesBG) t\u00e4tig sind - also z. B. Ergotherapeutinnen und -therapeuten, Expertinnen und Experten f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Di\u00e4tetik, Hebammen, Pflegefachpersonen oder Physiotherapeutinnen und -therapeuten - sind zunehmend mit komplexen Betreuungssituationen konfrontiert, die ein Handeln nach wissenschaftlicher Evidenz sowie eine interprofessionelle Vorgehensweise verlangen. Demzufolge befassen sich diese Professionen mit wissenschaftlichen Fragen, deren Untersuchung zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitr\u00e4gt und damit einen wichtigen Beitrag f\u00fcr die interprofessionelle Gesundheitsversorgung der Zukunft leistet.</p><p>Um den Bildungsauftrag wahrzunehmen, braucht es sowohl f\u00fcr die Lehre als auch f\u00fcr die Forschung an den entsprechenden Fachhochschulen hoch qualifizierte Lehrkr\u00e4fte mit einem Doktorat. Trotz Bedarf an promovierten Nachwuchskr\u00e4ften in den Gesundheitsberufen gibt es heute in der Schweiz nur zw\u00f6lf promovierte Hebammen oder bei den Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten rund zehn promovierte Personen.</p><p>Leider hat der Schweizerische Nationalfonds im Juli 2022 einen Antrag der Fachkonferenz Gesundheit der Fachhochschulen der Schweiz FKG-CSS f\u00fcr ein F\u00f6rderprogramm \"Excellence-Grants-Programm\" f\u00fcr die Jahre 2025-2028 f\u00fcr acht bis zehn Doktoranden und Doktorandinnen im Umfang von total etwa 1,3-1,6 Millionen Franken abgelehnt, da sich der SNF auf andere Priorit\u00e4ten wie \"Projektf\u00f6rderung\" und \"neue Herausforderungen\" im Umfeld der EU fokussieren wolle und die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Stufe Doktorat bei den Universit\u00e4ten sieht. Dies obwohl mehrere private Stiftungen sich gegen\u00fcber den Fachhochschulen positiv ge\u00e4ussert hatten, ein solches Vorhaben finanziell mitzutragen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1)/2)/4) Der Bundesrat teilt die Ansicht der Interpellantin in Bezug auf die Bedeutung des akademischen Nachwuchses; es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Nachwuchsf\u00f6rderung in der Zust\u00e4ndigkeit der Hochschulen und anderer Institutionen des Hochschulbereichs bzw. ihrer Tr\u00e4gerschaften liegt. Das Bundesgesetz \u00fcber die Gesundheitsberufe (GesBG; SR 811.21) regelt nicht die Nachwuchsf\u00f6rderung, sondern stellt im Interesse der \u00f6ffentlichen Gesundheit deren Qualit\u00e4t sicher. Mindestvoraussetzung f\u00fcr eine Lehrbef\u00e4higung an den Fachhochschulen (FH) ist in der Regel ein Masterabschluss. Obwohl die Masterstufe im GesBG mit Ausnahme der Osteopathie nicht geregelt ist, verf\u00fcgen beispielsweise rund 1'000 Personen in der Schweiz einen Masterabschluss Pflege. Die Nachwuchsf\u00f6rderung an den FH muss dem doppelten Kompetenzprofil (Wissenschaft-Praxis) auf allen Ebenen Rechnung tragen. Daher unterst\u00fctzt die Schweizerische Hochschulkonferenz den Ansatz der Zusammenarbeit mit den Universit\u00e4ten f\u00fcr die dritte Studienstufe (siehe Art. 4 Abs. 2 der Verordnung des Hochschulrates \u00fcber die Koordination der Lehre an den Schweizer Hochschulen, SR 414.205.1). Die F\u00f6rderung des akademischen Nachwuchses wird auch mit projektgebundenen Beitr\u00e4gen gem\u00e4ss Artikel\u00a059 des Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG; SR 414.20) unterst\u00fctzt. Mit dem Programm \"Doktoratsprogramme und zukunftsgerichtete Entwicklung des 3. Zyklus\" wurden zwischen 2017 und 2020 insgesamt 12 Kooperationen zwischen Schweizer FH und Universit\u00e4ten und 6 Kooperationen mit ausl\u00e4ndischen Hochschulen unterst\u00fctzt. Der Hochschulrat f\u00fchrt diese F\u00f6rderung 2021-2024 weiter. Derzeit werden im Gesundheitsbereich zwei Projekte zur F\u00f6rderung der Doktoratsausbildung mit einer Zusammenarbeit zwischen Hochschulen unterst\u00fctzt. Die Pilotprogramme 2017-2020 zur St\u00e4rkung des doppelten Kompetenzprofils an den FH werden in der Periode 2021-2024 fortgesetzt. In ihren strategischen Planungen 2021-2024 und 2025-2028 haben der Schweizerische Hochschulrat und swissuniversities die Nachwuchsf\u00f6rderung der Hochschulen - einschliesslich Geschlechter- und Chancengerechtigkeit - als einen Schwerpunkt definiert.</p><p>3) Mit dem \"White paper\" der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf allen Karrierestufen unterst\u00fctzt werden, wozu auch der SNF einen Beitrag leistet. Der Bund nimmt eine subsidi\u00e4re Rolle wahr.</p><p>2023 und 2024 wird der SNF Forschungsprojekte insbesondere im Gesundheitsbereich ausschreiben, die sich an Forschende der FH und PH richten. Damit k\u00f6nnten auch FH- und PH-Doktorandinnen und -Doktoranden unterst\u00fctzt werden.</p><p>5) Die von der Interpellantin erw\u00e4hnte Studie befasst sich mit den Qualifikationen auf Hochschulebene f\u00fcr das Gesundheitssystem im Zusammenhang mit einem hohen Bedarf an Pflegeleistungen in den Gesundheitsberufen. In den vom Bundesgesetz \u00fcber die Gesundheitsberufe (GesBG; SR 811.21) abgedeckten Berufen sind die Kantone daf\u00fcr zust\u00e4ndig, den Bedarf an Pflegeleistungen zu ermitteln und den Verteilschl\u00fcssel f\u00fcr die Lehrposten je nach Qualifikation festzulegen. Die spezifischen Kompetenzen in den Berufen des GesBG werden mindestens alle zehn Jahre \u00fcberpr\u00fcft (Art. 9 der Verordnung \u00fcber die berufsspezifischen Kompetenzen f\u00fcr Gesundheitsberufe nach GesBG; GesBKV; SR 811.212) und wenn n\u00f6tig bereits fr\u00fcher angepasst. Aus diesen Gr\u00fcnden ist der Bundesrat der Ansicht, dass eine Studie wie jene in Deutschland nicht angezeigt ist.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1669161600000)\/","SubmittedBy":"Imboden Natalie","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1727430714000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523231287)\/","SubmissionDate":"\/Date(1664150400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}