{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224018,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224018,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4018","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Nachhaltig und innovativ die Auswirkungen der Tigerm\u00fccken bek\u00e4mpfen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Tigerm\u00fccken breiten sich immer mehr aus - dies nicht zuletzt aufgrund des Klimawandels. Dies kann f\u00fcr die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung verheerende Auswirkungen haben. So \u00fcbertragen Tigerm\u00fccken in vielen tropischen L\u00e4ndern Krankheiten wie das Dengue- und Chikungunya-Fieber und erm\u00f6glichten in Italien und Frankreich schon lokale Ausbr\u00fcche dieser in Europa bisher nicht endemischen Erregern. Einige Kantone wie das Tessin oder Basel-Stadt sind bereits heute aktiv in deren Bek\u00e4mpfung (u.a. mit Monitoring und Informationskampagnen). Im August 2022 wurde durch die Forschung im Tessin ein Versuch gestartet, mittels steriler M\u00e4nnchen die Vermehrung der Tigerm\u00fccken zu verhindern. Dies sind alles regionale Bem\u00fchungen, welche einer zeit- und kosteneffizienten Bek\u00e4mpfungsstrategie erschweren. </p><p>Auf die Interpellation 21.3521 antwortete der Bundesrat aus vermeintlichen Kompetenzgr\u00fcnden ausweichend. Er nannte u.a. (\u00fcber)kantonale Projekte zur Bek\u00e4mpfung der Tigerm\u00fccke (u.a. Basel - Dreil\u00e4ndereck; Genfersee Region). Weitere Handlungen sieht er bedauerlicherweise nicht vor, obwohl die Tigerm\u00fccke die Gesundheit der Menschen - unabh\u00e4ngig aus welchem Kanton - gef\u00e4hrden k\u00f6nnte, wenn nicht vorrausschauend gehandelt wird. </p><p>Die Postulantin bittet den Bundesrat: </p><p>1. Gemeinsam mit den Kantonen und in Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen ein schweizweites kantons\u00fcbergreifendes Monitoring zur Ausbreitung der Tigerm\u00fccken aufzubauen. </p><p>2. Gemeinsam mit den Kantonen eine Informationskampagne durchzuf\u00fchren/ zu koordinieren, um die Auswirkungen aufzuzeigen.</p><p>3. Projekte, welche auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Bek\u00e4mpfung der Tigerm\u00fccke basieren (wie u.a. die Methode von Prof. Zhiyong Xi) unter Federf\u00fchrung der Forschungsinstitutionen zu initiieren resp. zu unterst\u00fctzen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit den Kantonen notwendig. </p><p>4. Neu aufkommende Populationen von Beginn an rigoros mit dem Ziel zu bek\u00e4mpfen, dass sie vollumf\u00e4nglich getilgt werden k\u00f6nnen. Dadurch kann die Gefahr f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung sowie Kosten und Aufwand zur Bek\u00e4mpfung auf ein Minimum reduziert werden.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat teilt die Sorge um die Ausbreitung der Tigerm\u00fccke und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken. Aus diesem Grund finanziert der Bund seit 2013 ein schweizweites und kantons\u00fcbergreifendes Monitoring auf Hauptverkehrsrouten und Verkehrsknotenpunkten. Es dient als Fr\u00fchwarnsystem, da sich die Tigerm\u00fccke prim\u00e4r \u00fcber den Verkehr ausbreitet und deshalb als erstes an diesen Orten entdeckt werden kann. Der Bund wird dieses Monitoring weiterhin unterst\u00fctzen und weiterentwickeln. Krankheiten, die durch die Tigerm\u00fccke \u00fcbertragen werden, sind in der Schweiz bei Diagnose meldepflichtig. So kann die Bek\u00e4mpfung gezielt an den Wohn- und Arbeitsorten erkrankter Personen erfolgen und eine \u00dcbertragung durch M\u00fccken auf weitere Menschen fr\u00fchzeitig verhindert werden.</p><p>2. Die Information der Bev\u00f6lkerung erfolgt seit 2019 \u00fcber einen Internetauftritt: <a href=\"http://www.zanzare-svizzera.ch\">www.zanzare-svizzera.ch</a> (in DE, FR, IT und EN). Der Bund unterst\u00fctzt diese Webseite. Die zahlreichen kantonalen Informationsangebote verweisen ebenfalls konsequent auf diesen Auftritt.</p><p>3. Im Rahmen des \"Pilotprogramms Anpassung an den Klimawandel\" unterst\u00fctzt der Bund seit 2014 innovative Forschungsprojekte zur Bek\u00e4mpfung der Tigerm\u00fccke.</p><p>\u00dcber das vom Bund seit 2017 finanzierte \"Schweizerische M\u00fcckennetzwerk (SMN)\" und \"<a href=\"http://www.zanzare-svizzera.ch\">www.zanzare-svizzera.ch</a>\" werden M\u00fcckenmeldungen aus der Bev\u00f6lkerung entgegengenommen und validiert. Ist der Befund positiv, wird der zust\u00e4ndigen Kanton von der regionalen Meldestelle informiert und unterst\u00fctzt. Dieses Vorgehen orientiert sich an den Erfahrungen des Kantons Tessins, welcher seit Jahren eine erfolgreiche Bek\u00e4mpfung der Tigerm\u00fccke durchf\u00fchrt.</p><p>In Bezug auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse hat der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation Wyss (21.3521) \"Nachhaltig und innovativ die Auswirkungen der Tigerm\u00fccken bek\u00e4mpfen\" ausgef\u00fchrt, dass die Wirksamkeit und die potentiellen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt einer Freisetzung von mit Bakterien infizierten exotischen M\u00fccken noch nicht gekl\u00e4rt ist. Eine solche Methode, die sich noch im Forschungsstadium befindet, kann das seit 2011 bestehende Konzept f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Tigerm\u00fccken der Schweiz nicht ersetzen.</p><p>4. Mit den oben erw\u00e4hnten Massnahmen \u00fcbernimmt der Bund die nationale \u00dcberwachung und Koordination der kantonalen Bek\u00e4mpfung (Art. 51 Freisetzungsverordnung; FrSV; SR 814.911), w\u00e4hrend die Kantone die Bek\u00e4mpfung anordnen (Art. 52 FrSV). Mit dieser engen Zusammenarbeit von Bund, Kantonen und Gemeinden kann ein Vorgehen gew\u00e4hrleistet werden, das der lokalen oder regionalen Situation angepasst ist. Dieses vermindert die Bel\u00e4stigung der Bev\u00f6lkerung, es verhindert die \u00dcbertragung von Krankheiten und ist zudem wirksam, kosteneffizient, umweltvertr\u00e4glich und nachhaltig. Die Tilgung von neuen M\u00fcckenvorkommen wird sowohl in einer strategischen \"Roadmap\" von 2011 als auch in einer konkretisierenden Orientierungshilfe von 2017 vom Bund dringend empfohlen. Dass das Schweizer System funktioniert, zeigt auch die erfolgreiche Tilgung einer gr\u00f6sseren M\u00fcckenpopulation im Kanton Z\u00fcrich.</p><p>Vor dem Hintergrund der laufenden Arbeiten sieht der Bundesrat keinen Bedarf f\u00fcr einen zus\u00e4tzlichen Postulatsbericht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1669161600000)\/","SubmittedBy":"Wyss Sarah","BusinessStatus":209,"BusinessStatusText":"\u00dcberwiesen an den Bundesrat","BusinessStatusDate":"\/Date(1727335478000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522921040)\/","SubmissionDate":"\/Date(1664236800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Umwelt|Gesundheit"}}