{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224023,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224023,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4023","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Einmalige Chance nutzen. L\u00f6tschbergtunnel als Autotunnel umnutzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, ob der L\u00f6tschberg-Scheiteltunnel zwischen Goppenstein und Kandersteg nach dem Vollausbau des Basistunnels in einen Autotunnel umgebaut werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Der L\u00f6tschberg-Basistunnel zwischen Frutigen im Berner Oberland und Raron im Oberwallis ist nicht mehr wegzudenken. Der Vollausbau dieses Basistunnels ist von eminenter volkswirtschaftlicher Bedeutung, insbesondere um den Halbstundentakt zwischen Bern und dem Wallis zu erm\u00f6glichen. G\u00fcterz\u00fcge k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig ebenfalls mit einer deutlich erh\u00f6hten Kadenz durch den Basistunnel statt \u00fcber die L\u00f6tschberg-Bergstrecke verkehren und der G\u00fcterverkehr vermehrt auf die Schiene verlegt werden.</p><p>Der Vollausbau des Basistunnels bietet indes auch eine einmalige Gelegenheit f\u00fcr den Autoverkehr und diese M\u00f6glichkeit gilt es zu nutzen. Sowohl die Bev\u00f6lkerung im Berner Oberland wie auch die Bev\u00f6lkerung im Oberwallis sind auf das Auto angewiesen. Das Oberwallis ist im Sommer \u00fcber P\u00e4sse und im Winter faktisch ausschliesslich tags\u00fcber \u00fcber die kostenpflichtigen Bahnverladez\u00fcge L\u00f6tschberg und Furka zu erreichen.</p><p>Im Rahmen der Realisierung der N6 wurde der Rawlitunnel geplant, um Wimmis im Berner Oberland mit Uvrier im Mittelwallis zu verbinden. Obschon bereits der Sondierstollen erstellt war, wurde dieses Projekt nie realisiert und vom Bund in den 1980er-Jahren verworfen, jedoch wurde die damals in Aussicht gestellte Tarifverbilligung f\u00fcr den Autoverlad Kandersteg - Goppenstein nie vollzogen. Seit 2020 ist dieser Autoverlad richtigerweise Teil der N6.</p><p>J\u00e4hrlich transportiert der Autoverlad am L\u00f6tschberg \u00fcber 1,25 Millionen Fahrzeuge. Aufgrund der hohen Verladegeb\u00fchren ist der Anreiz gross, f\u00fcr den Weg ins Ober- und Mittelwallis einen gr\u00f6sseren Umweg auf der Strasse via Vevey auf sich zu nehmen. Durch den Autotunnel k\u00f6nnte Umgehungsverkehr vermieden und damit auch der CO2-Ausstoss reduziert und die Automobilisten entlastet werden.</p><p>Damit das Oberwallis erstens auch im Winter, zweitens ohne Wegzoll und drittens rund um die Uhr mit dem Auto erreicht werden kann, ist es zwingend, endlich einen Autotunnel zu realisieren, idealerweise durch eine Umnutzung des bestehenden L\u00f6tschberg-Scheiteltunnels. Ein Autotunnel w\u00e4re f\u00fcr die betroffenen Regionen von enormer volkswirtschaftlicher Bedeutung und aufgrund des Vollausbaus des L\u00f6tschberg-Basistunnels kann auf den bisherigen L\u00f6tschberg-Scheiteltunnel f\u00fcr den Bahnverkehr verzichtet werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Eisenbahntunnel zwischen Kandersteg und Goppenstein ist nicht als Strassentunnel geeignet. Der erforderliche Querschnitt f\u00fcr einen Strassentunnel ist mit dem bestehenden Bahntunnel nicht gegeben. Um ein ausreichendes Lichtraumprofil f\u00fcr die verkehrliche Nutzung zu erreichen, m\u00fcsste das Tunnelprofil des Eisenbahntunnels sowohl in der Breite als auch in der H\u00f6he wesentlich vergr\u00f6ssert werden. Ein Strassentunnel muss zudem zus\u00e4tzlich mit L\u00fcftungsanlagen f\u00fcr den Betrieb und eine Ereignisl\u00fcftung bei Havarien ausger\u00fcstet werden. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden m\u00fcsste zudem ein separater Sicherheitsstollen gebaut werden. Eine Umnutzung w\u00e4re daher mit langwierigen und teuren Investitionen verbunden.</p><p>Der L\u00f6tschberg-Scheiteltunnel dient nebst dem Autoverlad insbesondere der Erreichbarkeit und Erschliessung des L\u00f6tschentals und der L\u00f6tschberg-S\u00fcdrampe mit Angeboten des \u00f6ffentlichen Verkehrs. Eine Umnutzung des Tunnels h\u00e4tte zur Folge, dass die \u00d6V-Verbindungen nicht mehr in der heutigen Form angeboten werden k\u00f6nnten. Damit w\u00fcrden in den genannten Regionen der Tourismus leiden und die Verkehrsbelastung auf der Strasse zunehmen. W\u00e4hrend der Bauzeit w\u00e4re die Verbindung zwischen Kandersteg und Goppenstein sowohl f\u00fcr den Schienenverkehr wie f\u00fcr den Autoverlad \u00fcber Jahre unterbrochen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1669161600000)\/","SubmittedBy":"Graber Michael","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1727335523000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522857097)\/","SubmissionDate":"\/Date(1664323200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}