{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224093,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224093,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4093","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie kann das Potenzial f\u00fcr Einsparungen durch Betriebsoptimierungen bei Heizungen mobilisiert werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss EnergieSchweiz k\u00f6nnten 10 bis 15 Prozent der Heizkosten mit Betriebsoptimierungen eingespart werden ohne jede finanzielle Investition in das Heizungssystem. Dazu geh\u00f6ren eine genaue Instruktion der Bewohnenden und Betreiber*innen der Heizung, die richtige Einstellung der Heizungen, Anpassung der Heizkurve, regelm\u00e4ssige Kontrollen von W\u00e4rmepumpen und deren Effizienz, da diese im Heizbereich immer wichtiger werden und beim Verbrauch von Winterstrom eine grosse Rolle spielen. </p><p>Im Hinblick auf die Sparkampagne f\u00fcr den kommenden Winter und einem rasch mobilisierbaren Einsparungseffekt ist es wichtig, dass diese Betriebsoptimierungen m\u00f6glichst fl\u00e4chendeckend erfolgen. </p><p>Wir danken dem Bundesrat f\u00fcr die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Wie k\u00f6nnen Verwaltungen und Eigent\u00fcmer von Mietliegenschaften auf diese Einsparpotenziale vermehrt sensibilisiert werden?</p><p>2. Welche Anreizsysteme gibt es, damit diese Massnahmen umgesetzt werden? </p><p>3. Mit welchen Haustechnikverb\u00e4nden kann zusammen gearbeitet werden?</p><p>4. Gibt es unterschiedliche kantonale Vorgaben f\u00fcr Betriebsoptimierungen?</p><p>5.  Braucht es gesetzliche Anpassungen, damit Betriebsoptimierungen in allen Kantonen umgesetzt werden? </p><p>6.  Wie kann die Effizienz der W\u00e4rmepumpen in Betrieb k\u00fcnftig \u00fcberwacht und sichergestellt werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat hat am 31. August 2022 die Sparkampagne nicht-verschwenden.ch gestartet. Damit werden auch alle Interessengruppen auf dem Immobilienmarkt auf Einsparpotenziale aufmerksam gemacht. Die zielgruppengerecht formulierten Empfehlungen k\u00f6nnen ohne Investitionen sofort umgesetzt werden. Die Informationsmaterialien mit den wichtigsten Empfehlungen zum Energiesparen stehen kostenlos zur Verf\u00fcgung. Gleichzeitig wurde eine Energiespar-Allianz gegr\u00fcndet, die allen privaten und \u00f6ffentlichen Organisationen offensteht. Sie sind eingeladen, den Aufruf zum Energiesparen zu teilen und weitere Energiesparmassnahmen f\u00fcr ihre Organisationen zu implementieren. EnergieSchweiz weist zudem mit verschiedenen Brosch\u00fcren, Merkbl\u00e4ttern und Informationskampagnen die Hauseigent\u00fcmerinnen und Hauseigent\u00fcmer seit l\u00e4ngerem auf dieses Potenzial der Betriebsoptimierung hin. Mieterinnen und Mieter werden vorwiegend auf ihr Benutzerverhalten hin sensibilisiert.</p><p>2. Aufgrund der hohen Energiepreise ist davon auszugehen, dass viele Betriebsoptimierungsmassnahmen wirtschaftlich sinnvoll sind. Zudem besteht f\u00fcr die Kantone zus\u00e4tzlich die M\u00f6glichkeit, die energetische Betriebsoptimierung finanziell mit Mitteln aus der Teilzweckbindung der CO2-Abgabe zu unterst\u00fctzen. Die Kantone sind frei in der Ausgestaltung ihrer kantonalen Geb\u00e4udeprogramme. Aktuell erh\u00e4lt man in ca. sieben Kantonen F\u00f6rderbeitr\u00e4ge f\u00fcr energetische Betriebsoptimierungen.</p><p>Unternehmen, welche im Rahmen von Zielvereinbarungen solche Massnahmen anrechnen lassen k\u00f6nnen, haben bereits einen grossen Anreiz, diese umzusetzen. Alle anderen Unternehmen setzen diese aus \u00f6konomischen oder \u00f6kologischen Gr\u00fcnden freiwillig um. Da die finanziellen Anreize bisher klein waren, sind viele Anlagen noch nicht optimal eingestellt.</p><p>3. In erster Linie sind dies der Schweizerisch-Liechtensteinische Geb\u00e4udetechnikverband (suissetec) und in der Aus- und Weiterbildung der Schweizerische Fachverband der Hauswarte (SFH). Bei technisch komplexeren Anlagen ist es das Netzwerk f\u00fcr Energie, Umwelt und Geb\u00e4udetechnik DIE PLANER (Verein SWKI).</p><p>Regional gibt es weitere Organisationen, so z.B. das Forum Energie Z\u00fcrich, welches die Fachgruppe Betriebsoptimierung mit akkreditierten, neutralen und unabh\u00e4ngigen Beraterinnen und Beratern f\u00fchrt.</p><p>4. Ja. F\u00fcr Massnahmen, die den Energieverbrauch in Geb\u00e4uden betreffen, sind gem\u00e4ss Artikel\u00a089 Absatz\u00a04 der Bundesverfassung vor allem die Kantone zust\u00e4ndig. Die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) von 2014 enthalten das freiwillige Modul 8 \"Betriebsoptimierung\". Gem\u00e4ss Publikation \"Stand der Energie- und Klimapolitik in den Kantonen 2022\" haben bisher f\u00fcnf Kantone dieses Modul in ihren kantonalen Erlassen aufgenommen, drei davon mit inhaltlicher Abweichung gegen\u00fcber den MuKEn 2014.</p><p>5. Ja. Diese gesetzlichen Anpassungen sind auf Kantonsebene notwendig.</p><p>6. Bei den meisten Heizungsanlagen kann viel Energie mit Betriebsoptimierungsmassnahmen eingespart werden. Damit wird der absolute W\u00e4rmebedarf reduziert.</p><p>Ein weiteres Energie-Effizienzpotenzial betrifft den Wirkungsgrad, also Massnahmen die dazu f\u00fchren, dass die Umwandlungsverluste m\u00f6glichst tief sind. Erfahrungen aus verschiedenen Messkampagnen zeigen bei Heiz\u00f6l- und Erdgas-Brennwertkesseln einen Wirkungsgrad von 60 bis 90\u00a0Prozent und bei W\u00e4rmepumpen von 250 bis 600\u00a0Prozent. Eine Pflicht, den Wirkungsgrad zu messen, ist nur dann sinnvoll, wenn gew\u00e4hrleistet wird, dass diese Messwerte korrekt interpretiert und daraus allf\u00e4llige Massnahmen umgesetzt werden. Eine allf\u00e4llige Mess- und \u00dcberwachungspflicht m\u00fcssten die Kantone in ihren kantonalen Energiegesetzen regeln.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1668556800000)\/","SubmittedBy":"T\u00f6ngi Michael","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1671148800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|66|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1690498316960)\/","SubmissionDate":"\/Date(1664409600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Energie|Raumplanung und Wohnungswesen"}}