{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224102,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224102,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4102","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"(Mobile) Klimager\u00e4te. Gegen diese \"Fehlanpassung\" eine L\u00f6sung finden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Wie in jedem Sommer mit Hitzewellen ist der Verkauf von mobilen Klimager\u00e4ten mit den hohen Sommertemperaturen auch in diesem Jahr explodiert. W\u00e4hrend fest installierte Klimaanlagen mehr oder weniger strengen kantonalen Vorschriften unterliegen, gibt es f\u00fcr den Kauf und die Nutzung von mobilen Klimager\u00e4ten keinerlei Einschr\u00e4nkungen. </p><p>Diese Klimager\u00e4te sind \u00f6kologischer Unsinn, denn um einen Raum zu k\u00fchlen, muss man die warme Luft und das vom Ger\u00e4t erzeugte Kondenswasser abf\u00fchren k\u00f6nnen. Somit \u00f6ffnet man oft ein Fenster einen Spalt breit, wodurch wiederum W\u00e4rme eindringt. Weiter verbrauchen die Klimager\u00e4te sehr viel Strom, und ihre Lebensdauer ist ziemlich begrenzt. Ausserdem enthalten sie K\u00e4ltemittel, die sehr umweltsch\u00e4dlich sind. </p><p>Die Verwendung von mobilen Klimager\u00e4ten ist ein perfektes Beispiel f\u00fcr eine \"Fehlanpassung an den Klimawandel\", das heisst eine Massnahme zur Anpassung an den Klimawandel, die dazu beitr\u00e4gt, diesen zu beschleunigen. </p><p>Ich bitte den Bundesrat in diesem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen: </p><p>1. Wie hoch ist in der Schweiz der gesch\u00e4tzte prozentuale Anteil des Stromverbrauchs, der mit Klimaanlagen in Verbindung steht? Welcher Anteil dieses Prozentsatzes steht mit dem Stromverbrauch fest installierter Klimaanlagen im Zusammenhang, welcher mit demjenigen von mobilen Klimager\u00e4ten? Wie hat sich dieser Verbrauch in den letzten zehn Jahren entwickelt?</p><p>2. Wie wird sich der Verbrauch in den n\u00e4chsten Jahren und Jahrzehnten angesichts der globalen Erw\u00e4rmung voraussichtlich entwickeln? </p><p>3. Welche L\u00f6sungen gibt es, um den Stromverbrauch im Zusammenhang mit mobilen Klimager\u00e4ten zu senken?</p><p>4. Sollten der Verkauf und die Nutzung von mobilen Klimager\u00e4ten nicht geregelt werden? Wenn die Kantone es nicht tun, sollte es dann nicht auf Bundesebene geschehen?</p><p>5. Welche anderen L\u00f6sungen als mobile Klimager\u00e4te oder fest installierte Klimaanlagen gibt es, um die Temperatur in bestehenden Geb\u00e4uden w\u00e4hrend einer Hitzeperiode zu senken? Wie kann der Bundesrat die Umsetzung dieser L\u00f6sungen f\u00f6rdern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Nach Sch\u00e4tzungen des Bundesamts f\u00fcr Energie (BFE) betrug der Stromverbrauch von Klimaanlagen in der Schweiz im Jahr 2019 f\u00fcr alle Sektoren zusammen und einschliesslich der Rechenzentren 1,9 TWh. Dies entspricht 3,2 Prozent des gesamten Schweizer Stromverbrauchs. Der Verbrauch mobiler Klimager\u00e4te macht also nur einen geringen Anteil aus. Diese Ger\u00e4te werden vor allem in Haushalten und kleinen Gesch\u00e4ften verwendet. Der Stromverbrauch von Klimager\u00e4ten in Haushalten wird f\u00fcr das Jahr 2019 auf 111 GWh gesch\u00e4tzt, was einen Anteil von 0,2 Prozent am gesamten Stromverbrauch in der Schweiz ausmacht. In grossen Dienstleistungsgeb\u00e4uden werden in der Regel fest installierte Klimaanlagen eingesetzt. Seit dem Jahr 2000 hat sich der Stromverbrauch von Klimager\u00e4ten in Haushalten nach Sch\u00e4tzungen des BFE um mehr als das F\u00fcnffache erh\u00f6ht.</p><p>2. In den n\u00e4chsten 30 Jahren wird der Stromverbrauch durch den Betrieb von (festen und mobilen) Klimaanlagen hierzulande um sch\u00e4tzungsweise 17 Prozent steigen. Der wichtigste Treiber dieser Entwicklung ist die Klimaerw\u00e4rmung. Auch die Anzahl Ger\u00e4te d\u00fcrfte zunehmen, der Verbrauch pro Ger\u00e4t hingegen sinken, was vor allem auf die stetige Steigerung der Effizienz dank der technologischen Entwicklung, aber auch auf die zunehmend strengeren gesetzlichen Anforderungen an diese Ger\u00e4te zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. In Bezug auf die Entwicklung bei den mobilen Klimager\u00e4ten verf\u00fcgt der Bundesrat \u00fcber keine spezifischen Prognosen.</p><p>3. und 4. Um den Stromverbrauch mobiler Klimager\u00e4te zu senken, setzt sich der Bundesrat f\u00fcr die F\u00f6rderung von effizienteren Ger\u00e4ten und Alternativen ein. Zudem legt er Mindestanforderungen hinsichtlich der Energieeffizienz fest. Die im Energiegesetz (EnG; SR 730.0) verankerte energietechnische Reglementierung im Zusammenhang mit dem Verkauf von mobilen Klimager\u00e4ten f\u00e4llt in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Bundes (Art. 44) und wird in der Energieeffizienzverordnung (EnEV; SR 730.02; Anhang 1.13 f\u00fcr Klimager\u00e4te mit einer Nennleistung von weniger als 12 kW) n\u00e4her erl\u00e4utert. Diese Verordnung \u00fcbernimmt im Wesentlichen die einschl\u00e4gigen EU-Vorschriften, die regelm\u00e4ssig aktualisiert werden, wenn es technologische Fortschritte gibt, wie dies derzeit der Fall ist. F\u00fcr die Anforderungen an die Nutzung dieser Ger\u00e4te und ihre Integration in Geb\u00e4ude sind die Kantone zust\u00e4ndig. In den Mustervorschriften der Kantone sind dazu beispielsweise Anforderungen an den sommerlichen W\u00e4rmeschutz von Geb\u00e4uden (Art. 1.8), die Ausr\u00fcstungspflicht Geb\u00e4udeautomation bei Neubauten (Modul 5) und Betriebsoptimierung (Modul 8) enthalten.</p><p>5. Der Bundesrat setzt sich f\u00fcr die F\u00f6rderung verschiedener Alternativen zum Kauf von Klimager\u00e4ten ein: Fenster abschatten, nicht genutzte Ger\u00e4te und Lampen abschalten (geben W\u00e4rme ab), am fr\u00fchen Morgen intensiv durchl\u00fcften, danach Fenster geschlossen halten, oder aber einen viel energiesparenderen Ventilator verwenden. Diese Sensibilisierung erfolgt \u00fcber zahlreiche Kan\u00e4le, die namentlich von der Plattform EnergieSchweiz gesteuert werden. EnergieSchweiz ist ein Programm des Bundesrats zur F\u00f6rderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien durch freiwillige Massnahmen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1669161600000)\/","SubmittedBy":"Clivaz Christophe","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1671148800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690498173140)\/","SubmissionDate":"\/Date(1664409600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Energie"}}