{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224129,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224129,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4129","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Zukunft der Freiwilligenarbeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Jedes Jahr werden rund 660 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Freiwilligenarbeit hat nicht nur einen grossen monet\u00e4ren Wert, sondern ist auch ein wertvoller Beitrag f\u00fcr das Funktionieren unserer Gesellschaft. Allerdings ist der Anteil der Menschen, die sich ehrenamtlich in Vereinen oder Organisationen engagieren, seit 1997 r\u00fcckl\u00e4ufig; er ist innerhalb von 23 Jahren von 26,5 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung (1997) auf 16 Prozent im Jahr 2020 gesunken (BFS, Freiwilliges Engagement in der Schweiz 2020, Schweizerische Gemeinn\u00fctzige Gesellschaft, Freiwilligenmonitor 2020). Die zivilgesellschaftlichen Organisationen stehen alle vor den gleichen Herausforderungen, die sich aus dem demografischen Wandel und den ver\u00e4nderten Bed\u00fcrfnissen der Freiwilligen ergeben. Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft k\u00f6nnen sich diesen Herausforderungen nur gemeinsam stellen und die f\u00fcr die Schweiz so unverzichtbare Miliz- und Freiwilligenarbeit in eine sichere Zukunft tragen. Die beteiligten Akteure sind jedoch sehr heterogen, wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme zur Interpellation Studer (20.4679) richtig erkannt hat. Doch gerade diese Heterogenit\u00e4t der zivilgesellschaftlichen Organisationen macht es \u00e4usserst schwierig, die Freiwilligenarbeit l\u00e4ngerfristig erfolgreich zu strukturieren und zu koordinieren. In den Antworten zur vorerw\u00e4hnten Interpellation Studer hat sich der Bundesrat entsprechend der Fragen allgemein zu den Anliegen des Manifests der wichtigsten Freiwilligenorganisationen der Schweiz ge\u00e4ussert (<a href=\"https://www.netzwerkfreiwilligengagiert.ch/netzwerk/manifest/\">https://www.netzwerkfreiwilligengagiert.ch/netzwerk/manifest/</a>). Sodann nahm er ablehnend Stellung zu zwei konkreten Vorschl\u00e4gen aus diesem Manifest (nationale Ansprechstelle, Freiwilligenurlaub). Angesicht dessen und vor dem beschriebenen Hintergrund der Bedeutung der Freiwilligenarbeit wird der Bundesrat um die Beantwortung folgender erg\u00e4nzender Fragen gebeten:</p><p>1. Wo sieht der Bundesrat Bedarf und M\u00f6glichkeiten, um die Freiwilligenarbeit zu st\u00e4rken? </p><p>2. Was leistet der Bund (einzelne Departemente und \u00c4mter) heute f\u00fcr die Koordination der verschiedenen Akteure im Bereich der freiwilligen Arbeit?</p><p>3. Wie gedenkt der Bundesrat, die Zusammenarbeit der sehr unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Organisationen mit der Wirtschaft, dem Bund, den Kantonen, den St\u00e4dten und den Gemeinden zu gew\u00e4hrleisten, um die Freiwilligenarbeit l\u00e4ngerfristig zu sichern?</p><p>4. Wie wird sichergestellt, dass die Aktivit\u00e4ten und M\u00f6glichkeiten des Bundes zur Unterst\u00fctzung von Freiwilligenarbeit den interessierten Organisationen und der \u00d6ffentlichkeit bekannt werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat sich bereits im Februar 2021 in seiner Antwort auf die Interpellation Studer (20.4679 \"F\u00f6rderung der Freiwilligenarbeit\") zu den im Manifest geforderten Massnahmen ge\u00e4ussert. In der Fragestunde vom 19. September 2022 wurde das Thema erneut aufgegriffen (Frage Fivaz 22.7578 \"Herausforderungen der Freiwilligenarbeit: welche Koordination auf Bundesebene?\"). Der Bundesrat anerkennt die Rolle der Freiwilligenarbeit f\u00fcr die Gesellschaft wie auch f\u00fcr die Menschen, die sie aus\u00fcben, insbesondere f\u00fcr junge Menschen, die dadurch wertvolle Kompetenzen erwerben, oder f\u00fcr in Vereinen aktive Pensionierte. Da es sich hierbei jedoch in erster Linie um ein pers\u00f6nliches Engagement handelt, ist der Bundesrat der Ansicht, dass es nicht Aufgabe der Bundesverwaltung ist, eine aktivere Rolle einzunehmen als sie es durch die finanzielle Unterst\u00fctzung von Organisationen bereits tut, die Freiwilligenarbeit leisten oder betreuen. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverb\u00e4nde (SAJV). \u00dcber seine Pr\u00e4sidentin oder seinen Pr\u00e4sidenten hat das Parlament in der Vergangenheit schon mehrfach seine moralische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Freiwilligenarbeit bekundet. Vorst\u00f6sse im Sinne einer St\u00e4rkung der Rolle des Bundes hat es indes stets abgelehnt oder abgeschrieben.</p><p>1 bis 3. Gem\u00e4ss Bundesrat ist die F\u00f6rderung der Freiwilligenarbeit in erster Linie Sache der Organisationen, die auf Freiwilligenarbeit zur\u00fcckgreifen, sowie der \u00f6ffentlichen und privaten Akteure auf lokaler Ebene, allen voran der Gemeinden. Er stellt fest, dass die Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren bereits heute Initiativen erm\u00f6glicht, welche die Freiwilligenarbeit st\u00e4rken und f\u00f6rdern. Dies ist zum Beispiel \u00fcber ein kantonales Vereinsnetzwerk m\u00f6glich, das Organisationen und Gemeinden seine Dienste anbietet und Veranstaltungen zur F\u00f6rderung der Freiwilligenarbeit organisiert. Denn auf lokaler Ebene lassen sich die Bed\u00fcrfnisse und M\u00f6glichkeiten am besten ermitteln. Im Rahmen der kantonalen Integrationsprogramme unterst\u00fctzt der Bund die Kantone bei der F\u00f6rderung des Zusammenlebens sowie bei der Zusammenarbeit mit Gemeinden und St\u00e4dten sowie Organisationen der Zivilgesellschaft, deren Initiative unter anderem auf Freiwilligenarbeit beruht (www.sem.admin.ch &gt; Integration &amp; Einb\u00fcrgerung &gt; Integrationsf\u00f6rderung &gt; Kantonale Integrationsprogramme und Integrationsagenda)Auf nationaler Ebene hat es sich die Schweizerische Gemeinn\u00fctzige Gesellschaft (SGG) seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, die Freiwilligenarbeit zu f\u00f6rdern. Dabei verfolgt sie die Entwicklung in diesem Bereich mit einem regelm\u00e4ssigen Monitoring und bietet konkrete Unterst\u00fctzung, auch durch Beratung und finanzielle Beteiligung an Projekten. Ziel des ebenfalls schweizweit t\u00e4tigen B\u00e9n\u00e9volat Netzwerks sowie der Dachverb\u00e4nde f\u00fcr Freiwilligenarbeit der Deutschschweiz und der Romandie ist die Vernetzung der Verb\u00e4nde. Diese Strukturen legen Standards und Merkbl\u00e4tter f\u00fcr die Praxis fest, sind Br\u00fcckenbauer f\u00fcr Vereine und Personen, die sich engagieren wollen, und sorgen ausserdem f\u00fcr die Sichtbarkeit und Anerkennung von Freiwilligenarbeit. Dieser Aufgabenbereich obliegt nicht der Bundesverwaltung.</p><p>4. Der Bund informiert transparent dar\u00fcber, welche Organisationen er finanziell unterst\u00fctzt, so etwa diverse \"Pro\"-Organisationen (u. a. Pro Senectute, Pro Infirmis, Pro Juventute). Auch die M\u00f6glichkeiten, Finanzhilfen in verschiedenen Bereichen auf der Grundlage von spezifischen Gesetzen, u. a. dem Kinder- und Jugendf\u00f6rderungsgesetz (KJFG; SR 446.1), oder im Rahmen von Programmen zu erhalten, werden \u00f6ffentlich bekannt gemacht. Die entsprechenden Informationen stellen die jeweiligen Sektoren bereit. Eine zentrale Information erachtet der Bundesrat nicht als notwendig.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1668556800000)\/","SubmittedBy":"Michel Matthias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1678838400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690498597290)\/","SubmissionDate":"\/Date(1664409600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}