{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224145,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224145,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4145","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Neue Ern\u00e4hrungsempfehlungen unter Ber\u00fccksichtigung von Umweltkriterien","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Ern\u00e4hrung der Bev\u00f6lkerung tr\u00e4gt etwa 25 Prozent zu den Gesamtumweltbelastungen durch den privaten Konsum in der Schweiz bei. Die Ern\u00e4hrung ist damit auch ein wesentlicher Faktor f\u00fcr indirekte Gesundheitssch\u00e4den durch Schadstoffe und Hitzeperioden oder die Gef\u00e4hrdung der Ern\u00e4hrungssicherheit durch den Klimawandel, Wasserknappheit und andere Umwelteinfl\u00fcsse.Zwischen den Zielen einer gesunden Ern\u00e4hrung und einer umweltfreundlichen Ern\u00e4hrung gibt es Spannungsfelder. Insbesondere die Reduktion von tierischen Nahrungsmitteln (Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte) stellen eine Herausforderung dar.</p><p>Die Schweizer Ern\u00e4hrungsempfehlungen sind eine wichtige Grundlage, um das Ern\u00e4hrungsverhalten der Bev\u00f6lkerung zu beeinflussen. Zurzeit werden diese durch das BLV \u00fcberarbeitet. F\u00fcr die Erarbeitung von nachhaltigen Ern\u00e4hrungsempfehlungen haben gem\u00e4ss BLV die direkten Gesundheitsfolgen Priorit\u00e4t gegen\u00fcber den allgemein anerkannten Pfeilern der Nachhaltigkeit. </p><p>Im Zusammenhang mit der Erarbeitung der neuen Ern\u00e4hrungsempfehlungen bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie werden in den zuk\u00fcnftigen Ern\u00e4hrungsempfehlungen wichtige Umweltaspekte wie Klimawandel, Wasserknappheit, Reduktion tierischer Produkte und Ern\u00e4hrungssicherheit ber\u00fccksichtigt? </p><p>2. Werden die wissenschaftlichen Grundlagen der \u00d6kobilanzierung in den Ern\u00e4hrungsempfehlungen einbezogen?</p><p>3. Welche wissenschaftliche Fachgebiete beteiligen sich an der Erarbeitung der neuen Empfehlungen? Wie werden diese Fachgebiete und das BAFU einbezogen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1 und 2. Die Aktualisierung der Schweizer Ern\u00e4hrungsempfehlungen im Rahmen der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie 2017-24 (www.blv.admin.ch &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Strategie und Aktionsplan) st\u00fctzt sich auf wissenschaftliche Grundlagen, welche im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) erarbeitet werden. Im Rahmen dieses Projekts wird die Umweltbelastung der in der Schweiz konsumierten Lebensmittel beziehungsweise Lebensmittelgruppen mit Hilfe der \u00d6kobilanzierung ber\u00fccksichtigt. Die Umweltbelastungen der verschiedenen Lebensmittelgruppen sind sehr unterschiedlich. Anschliessend wird ein Optimierungsmodell verwendet, welches erm\u00f6glicht, sowohl die ern\u00e4hrungsphysiologischen Aspekte (z.B. N\u00e4hrstoffgehalt) der Lebensmittel als auch verschiedene Umweltauswirkungen (z.B. Klimawandel) zu ber\u00fccksichtigen. Die aktualisierten Ern\u00e4hrungsempfehlungen sollten im Jahr 2024 publiziert werden.</p><p>3. Die \u00dcberarbeitung der Schweizer Ern\u00e4hrungsempfehlungen wurde in verschiedene Arbeitspakete aufgeteilt. Im ganzen Prozess werden vom BLV verschiedene Akteure integriert. Dies sind unter anderem die Eidgen\u00f6ssische Ern\u00e4hrungskommission, verschiedene Bundes\u00e4mter (Bundesamt f\u00fcr Gesundheit, Bundesamt f\u00fcr Umwelt [BAFU], Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft, Bundesamt f\u00fcr Bauten und Logistik), die Kantone, Agroscope, Hochschulen, Verb\u00e4nde (z.B. Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung; Schweizerische Verband der Ern\u00e4hrungsberater und -beraterinnen), Konsumentenschutzorganisationen, die Wirtschaft sowie Organisationen aus dem Gesundheitsbereich. Das BAFU hat sein Know-how bei der Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen aktiv eingebracht und wird auch bei der Anwendung des Optimierungsmodells einbezogen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1668556800000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1727427520000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522540103)\/","SubmissionDate":"\/Date(1664409600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}