{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224184,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224184,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4184","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Sch\u00e4rfere Einfuhrbestimmungen f\u00fcr Teile bedrohter Tierarten beispielsweise als Jagdtroph\u00e4en","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Einfuhrbewilligungspflicht auf alle bedrohten toten Wildtiere (und Teile davon) auszuweiten. Die Einfuhrbewilligungspflicht soll damit nicht nur f\u00fcr CITES-gelistete Arten, sondern f\u00fcr alle gem\u00e4ss der Roten Liste der IUCN bedrohten Wildtiere und -Bestandteile gelten.</p>","ReasonText":"<p>J\u00e4hrlich werden rund 50 CITES-pflichtige Wildtiere (oder Teile davon) als Jagdtroph\u00e4e in die Schweiz eingef\u00fchrt. Wie hoch die Zahl der Importe von Arten ist, die nicht dem CITES Handelsabkommen unterliegen, ist nicht bekannt. Nach Auffassung des Bundesrates tr\u00e4gt das CITES-\u00dcbereinkommen \u00fcber den internationalen Handel mit gef\u00e4hrdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen mit seinen strengen Auflagen zum Handel mit gef\u00e4hrdeten Arten massgeblich zum Schutz dieser Arten bei. Dem kann grunds\u00e4tzlich beigepflichtet werden. </p><p>Allerdings werden auf CITES nur handelsrelevante Arten ber\u00fccksichtigt. Diese Teilmenge der Arten muss jedoch nicht deckungsgleich sein mit denjenigen Arten, die gem\u00e4ss der Roten Liste der IUCN bedroht sind. So stehen beispielsweise der Bergriedbock (EN), die Rehantilope (NT), der Kaffernb\u00fcffel (NT) oder der Buschmannhase (CR) auf der Roten Liste der bedrohten Arten und sind teilweise unmittelbar vom Aussterben bedroht. Keine dieser Tierarten unterliegt jedoch dem CITES- Abkommen. Mit der Ausweitung der Einfuhrbewilligungspflicht auf alle toten Wildtiere (und Teile davon) k\u00f6nnen nicht nur der Handel, sondern auch die Auswirkungen von z.B. Jagdtourismus auf die Wildbest\u00e4nde, besser dokumentiert werden. Diese wichtigen Informationen bilden die Grundlage, um geeignete artenschutzspezifische Massnahmen (wie beispielsweise Importverbote f\u00fcr stark bedrohte Arten, die nicht CITES-pflichtig sind) zu ergreifen und umzusetzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das \u00dcbereinkommen \u00fcber den internationalen Handel mit gef\u00e4hrdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen (CITES; SR 0.453) regelt den internationalen Handel mit diesen Arten. Die strengen Auflagen (z.B. Einfuhrbewilligungen) tragen massgeblich zu deren Schutz bei. Sie gelten auch f\u00fcr Jagdtroph\u00e4en von Arten, die dem CITES-\u00dcbereinkommen unterstellt sind. Tiere, die nicht dem CITES-\u00dcbereinkommen unterstehen und welche international gehandelt werden, gelten in aller Regel nicht als gef\u00e4hrdet.</p><p>Die Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature) f\u00fchrt ihrerseits eine Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Bedrohung sind vielf\u00e4ltig: Zerst\u00f6rung des Lebensraumes, Ver\u00e4nderung von Umwelteinfl\u00fcssen (z.B. Klimawandel), \u00fcberm\u00e4ssige Nutzung und Handel etc.</p><p>W\u00fcrde die Motion in der vorliegenden Form angenommen werden, w\u00e4ren rund 16'000 Tierarten erfasst, welche gem\u00e4ss Roter Liste der IUCN als gef\u00e4hrdet eingestuft werden (also Status VU [gef\u00e4hrdet], EN [stark gef\u00e4hrdet] und CR [vom Aussterben bedroht]). Von diesen ist jedoch nur ein sehr geringer Anteil vom internationalen Handel betroffen. Diese Rote Liste ist zudem, im Gegensatz zu den Anh\u00e4ngen des CITES \u00dcbereinkommens, kein staatliches Regelwerk, sondern ein Fachinstrument einer Nichtregierungsorganisation. Deren automatische \u00dcbernahme in das Bundesrecht w\u00e4re rechtlich problematisch. Es w\u00fcrde ein sehr grosser administrativer Aufwand generiert, dessen Wirkung auf den Schutz dieser Arten fraglich ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1668556800000)\/","SubmittedBy":"Schneider Meret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1717069895000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523031397)\/","SubmissionDate":"\/Date(1664409600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Umwelt"}}