{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224265,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224265,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4265","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Gezielte Datenerhebung als Massnahme gegen den Lehrpersonenmangel","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, gemeinsam mit den Kantonen und den P\u00e4dagogischen Hochschulen in einem Bericht aufzuzeigen, welche Gr\u00fcnde dazu f\u00fchren, dass Lehrpersonen den Beruf verlassen. Zudem sollte der Bericht erl\u00e4utern, welche Gr\u00fcnde Lehrpersonen im Beruf halten. Dies insbesondere in den Jahren nach dem Berufseinstieg. Diese Daten sind unabdingbar, um im kommenden Jahrzehnt gezielt Massnahmen gegen den Lehrpersonenmangel ergreifen zu k\u00f6nnen. Die Stossrichtung der Handlungsempfehlungen soll im Bericht ebenfalls dargelegt werden.</p><p></p><p>Eine Minderheit der Kommission (Kutter, Jauslin, Nantermod, Roth Pasquier, Stadler) beantragt, das Postulat abzulehnen.</p>","ReasonText":"<p>Der Mangel an Lehrpersonen spitzt sich immer st\u00e4rker zu. An verschiedenen Orten muss zunehmend auf Personen ohne Qualifikation zur\u00fcckgegriffen werden. Die Bildungsqualit\u00e4t unserer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ist dadurch gef\u00e4hrdet. Das k\u00f6nnen wir uns gesellschafts- und wirtschaftspolitisch nicht leisten.</p><p>Gem\u00e4ss den aktuellen Szenarien 2022-2031 des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BfS) betr\u00e4gt der Anstieg der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler 8 Prozent auf der Primarstufe respektive 9 Prozent auf der Sekundarstufe I. Gleichzeitig steigt der Bedarf von Lehrpersonen um 6 Prozent, darin ber\u00fccksichtigt sind bereits Daten zur Verweildauer. Somit besteht eine Diskrepanz zwischen Bedarf und Angebot.  Strukturelle Angaben wie beispielsweise die Zunahme der Anzahl Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, demografische Ver\u00e4nderungen sind gem\u00e4ss mehreren aktuellen Publikationen des BfS ebenfalls bekannt.</p><p>Was bislang jedoch fehlt ist, sind notwendige qualitative berufsspezifische Daten. Diese liefern Steuerungswissen, damit Massnahmen zur Entgegnung des Lehrpersonenmangels gezielt angesetzt werden k\u00f6nnen. Damit kann dem Lehrpersonenmangel langfristig gezielt entgegengewirkt werden, damit die Bildungsqualit\u00e4t hoch bleibt und die Berufsverweildauer erh\u00f6ht wird. Letzteres ist besonders wichtig, da eine Verschlechterung der Verweildauer die bestehende ung\u00fcnstige Entwicklung versch\u00e4rfen w\u00fcrde. </p><p>Auf den Mangel an qualitativen Daten verweist auch eine aktuelle Studie der PH Schwyz (Lehrkr\u00e4ftemangel: Fakten, Gr\u00fcnde, Massnahmen- August 2022) Fazit S. 14: \"Es fehlen in der Schweiz zu verschiedenen, f\u00fcr den Lehrkr\u00e4ftemangel zentralen Fragen systematische und differenzierende Befunde. Eine Intensivierung und Systematisierung der Forschung in diesem Themenbereich ist deshalb eine weitere wichtige, langfristig wirkende Massnahme, die auf nationaler und kantonaler Ebene angegangen werden muss. Die Verbesserung der Datenlage wird einen grossen Beitrag leisten k\u00f6nnen, die Aktivit\u00e4ten auf empirische Evidenzen abzust\u00fctzen und die \u00f6ffentliche Diskussion zu versachlichen.\"</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht der Kommission, dass eine Bildung von hoher Qualit\u00e4t f\u00fcr unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unabdingbar ist.</p><p>Der Bundesrat erinnert daran, dass die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr das Bildungswesen auch die Verantwortung f\u00fcr die Ausbildung der Lehrpersonen umfasst. F\u00fcr die obligatorische Schule sind die Kantone zust\u00e4ndig; die Regelungsbefugnis f\u00fcr eine Schulstufe beinhaltet auch die Ausbildung der Lehrpersonen dieser Stufe. Massnahmen, die einem Fachkr\u00e4ftemangel im Lehrberuf vorbeugen sollen, m\u00fcssen folglich auf kantonaler und kommunaler Ebene gesucht, geregelt und umgesetzt werden.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) stellt bereits fundierte Daten zur Verf\u00fcgung, namentlich zur Ausbildung der Lehrpersonen und zum Anteil der Personen ohne regul\u00e4re Qualifikation, sowie Prognosen und Szenarien zur Entwicklung der Zahl der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie der Lehrpersonen. Insbesondere hat das BFS vor Kurzem neue Daten der L\u00e4ngsschnittanalysen zum Verbleib der Lehrkr\u00e4fte an den obligatorischen Schulen ver\u00f6ffentlicht. Gest\u00fctzt auf diese Daten und Szenarien werden die Kantone nach Bedarf Massnahmen erarbeiten, f\u00fcr welche die Kantone und Gemeinden zust\u00e4ndig sind.</p><p>Der Bundesrat ist daher der Ansicht, dass die Datenerhebungen und -auswertungen des BFS auf nationaler Ebene gen\u00fcgen. Es obliegt den Kantonen und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), in ihrem eigenen Aufgabenbereich den Bedarf nach weiteren Untersuchungen und allenfalls daraus resultierenden Massnahmen zu beurteilen und solche in Auftrag zu geben.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1669161600000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|32|44|1236","Category":"IV","Modified":"\/Date(1779310969803)\/","SubmissionDate":"\/Date(1666915200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Menschenrechte"}}