{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224268,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224268,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4268","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Pr\u00fcfungsfreier Zugang mit der Berufsmatura zu P\u00e4dagogischen Hochschulen f\u00fcr die Ausbildung zur Primarlehrperson ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Artikel\u00a024 des Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG; SR 414.20) so zu \u00e4ndern, dass Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmatura pr\u00fcfungsfrei zur Primarlehrerausbildung an den P\u00e4dagogischen Hochschulen zugelassen werden.</p><p></p><p>Eine Minderheit der Kommission (de Montmollin, Herzog Verena, Jauslin, Locher Benguerel, Nantermod, Weber, Wettstein) beantragt, die Motion abzulehnen.</p>","ReasonText":"<p>F\u00fcr den Zugang zur einer P\u00e4dagogischen Hochschule braucht es heute grunds\u00e4tzlich eine gymnasiale Maturit\u00e4t (Art. 24 Abs. 1 HFKG). In Artikel\u00a024 Absatz\u00a02 HFKG erfolgt insofern eine kleine \u00d6ffnung bei den Zugangsvoraussetzungen, dass auch Absolventinnen und Absolventen einer Fachmaturit\u00e4t p\u00e4dagogischer Ausrichtung pr\u00fcfungsfrei zur Vorstufen- und Primarlehrerausbildung zugelassen werden m\u00fcssen. Eine Zulassung von Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmatura ist jedoch nur \"unter bestimmten Voraussetzungen\", die der Hochschulrat festsetzt, m\u00f6glich. Die Berufsmatura erm\u00f6glicht somit heute auch f\u00fcr die Ausbildung zur Primarlehrperson keinen pr\u00fcfungsfreien \u00dcbertritt an eine P\u00e4dagogische Hochschule. Es ist eine Aufnahmepr\u00fcfung abzulegen. Als Vorbereitung f\u00fcr die Aufnahmepr\u00fcfung gibt es Vorkurse. Diese werden zum Teil als \"freiwillig\" bezeichnet, faktisch sind sie dies aber nicht. Diese zus\u00e4tzliche H\u00fcrde f\u00fcr Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden f\u00fcr den Zugang zu einer P\u00e4dagogischen Hochschule ist mindestens f\u00fcr die Ausbildung zur Primarlehrperson nicht mehr gerechtfertigt.</p><p>F\u00fcr den Abbau dieser H\u00fcrden sprechen folgende Gr\u00fcnde:</p><p>1. Mit der Berufsmaturit\u00e4t wollte man f\u00fcr Lernende und junge Berufsleute eine attraktive Perspektive er\u00f6ffnen und damit auch unser Berufsbildungssystem st\u00e4rken. Zu dieser Attraktivit\u00e4tssteigerung soll auch beitragen, dass keine unn\u00f6tigen und erschwerende H\u00fcrden zu weiterf\u00fchrenden Schulen errichtet werden.</p><p>2. Es ist nicht gerechtfertigt, dass Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmatura den gleichen Vorkurs und die gleiche Aufnahmepr\u00fcfung wie Berufsleute ohne Berufsmatura absolvieren m\u00fcssen. Damit verkennt man, dass mit der Berufsmatura eine erweiterte Allgemeinbildung abgeschlossen wird.</p><p>3. Der Stoff, der in den Vorkursen vermittelt wird, ist weitgehend identisch mit dem Stoff der der Berufsmaturit\u00e4tsschulen. Es braucht diese Doppelspurigkeit nicht.</p><p>4. Mit einer zus\u00e4tzlichen H\u00fcrde verkennt man auch die zus\u00e4tzliche wertvolle Erfahrung in einem anderen Beruf, die eine Lehrperson einbringt. Gerade in Zeiten des Mangels an Lehrpersonen sind wir auch auf diese angewiesen.</p><p>5. Das Absolvieren einer Berufsmaturit\u00e4t w\u00e4hrend der Lehre oder nach dem Lehrabschluss verlangt von den Lernenden einen zus\u00e4tzlichen zeitlichen Aufwand. Durch einen Vorkurs und die Vorbereitung auf die Aufnahmepr\u00fcfung geht wieder unn\u00f6tig Zeit verloren.</p><p>6. Seit Jahren fehlen Lehrpersonen. Jetzt klage alle \u00fcber einen akuten Mangel an Lehrpersonen f\u00fcr das neue Schuljahr. Man will Studenten und Pension\u00e4re einsetzen. Dann spricht man von Quereinsteigerprogrammen. Ja, man holt quasi Lehrpersonen von der Strasse. Wenn sich ein Lehremangel schon seit Jahren abgezeichnet hat, ist es v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich, dass f\u00fcr sehr gut ausgebildete Berufsleute mit einer Berufsmaturit\u00e4t v\u00f6llig unn\u00f6tige H\u00fcrden beim Zugang zur P\u00e4dagogischen Hochschule bestehen. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit der Kommission einig, dass der F\u00f6rderung der Durchl\u00e4ssigkeit im schweizerischen Bildungssystem eine hohe Bedeutung zukommt.</p><p>Diese Motion betrifft die Schnittstelle zwischen zwei Bildungsbereichen mit unterschiedlichen Zust\u00e4ndigkeiten: F\u00fcr die Berufsmaturit\u00e4t (BM) ist prim\u00e4r der Bund zust\u00e4ndig, w\u00e4hrend die Primarlehrerausbildung an P\u00e4dagogischen Hochschulen (PH) in der Kompetenz der Kantone und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) liegt. Im f\u00f6deralistischen Schweizer Bildungssystem regelt grunds\u00e4tzlich die f\u00fcr eine Bildungsstufe zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde auch die Anforderungen auf dieser Stufe. \u00c4nderungen an den Schnittstellen haben Auswirkungen auf beide Bildungsbereiche und m\u00fcssen daher gemeinsam gepr\u00fcft werden.</p><p>Wie der Bundesrat bereits in der Stellungnahme zur gleichlautenden Motion <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20204593\">20.4593</a> Stadler festgehalten hat, fehlen Inhaberinnen und Inhabern einer BM im Unterschied zu Fachmaturandinnen und Fachmaturanden mit Fachrichtung P\u00e4dagogik, je nach Berufsmaturit\u00e4tsrichtung, die f\u00fcr das PH-Studium notwendigen allgemeinbildenden Kompetenzen in Bereichen wie Sprache, Geografie, bildnerisches und technisches Gestalten, Musik, Bewegung und Sport, P\u00e4dagogik, Ethik, Philosophie, Psychologie, Soziologie, naturwissenschaftliche F\u00e4cher. Die Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung bzw. der \u00c4quivalenznachweis Fachmaturit\u00e4t-Berufsmaturit\u00e4t stellt sicher, dass die Studierenden \u00fcber die f\u00fcr ein erfolgreiches Studium erforderliche breite Allgemeinbildung verf\u00fcgen.</p><p>Entgegen der Annahmen in der Begr\u00fcndung der Motion m\u00fcssen Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmaturit\u00e4t jedoch nicht den gleichen Vorkurs und die gleiche Aufnahmepr\u00fcfung wie Berufsleute ohne Berufsmaturit\u00e4t absolvieren. Zudem ist der Stoff, der in den - in den meisten Kantonen freiwilligen - Vorkursen vermittelt wird, nicht identisch mit dem Stoff der Berufsmaturit\u00e4tsschulen. Die von den jeweiligen PH organisierten Pr\u00fcfungen tragen den bereits erworbenen Kompetenzen von Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden Rechnung: Je nach Vorbildung k\u00f6nnen F\u00e4cher der Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung erlassen werden. Inhaberinnen und Inhaber einer BM haben bei der Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung somit andere, erleichterte Bedingungen als Berufsleute ohne Berufsmaturit\u00e4t.</p><p>Der Bundesrat lehnt aus den genannten Gr\u00fcnden diese Motion ab; er ist aber mit einer gemeinsamen Pr\u00fcfung der aufgeworfenen Fragen zusammen mit der EDK einverstanden und empfiehlt das Postulat 22.4267 zur Annahme.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1669161600000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1695062606000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":"IV","Modified":"\/Date(1711491661947)\/","SubmissionDate":"\/Date(1666915200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}