{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224307,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224307,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4307","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Neuer Fachbericht zur Energiestrategie 2050 f\u00fcr eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss Artikel\u00a089 Ziffer 1 Bundesverfassung sorgen Bund und Kantone \"f\u00fcr eine ausreichende, breit gef\u00e4cherte, sichere, wirtschaftliche und umweltvertr\u00e4gliche Energieversorgung\". In den Energieperspektiven 2050+ wird unter einer Reihe von Annahmen dargelegt, wie bei durchschnittlicher Stromproduktion und Energieverbrauch die Versorgung sichergestellt ist. Die Produktionsschwankungen bei Photovoltaik und Wind k\u00f6nnen aber zu massiver Mindererzeugung im Winter f\u00fchren (Angebot). Auch der Verbrauch (Nachfrage) wird wegen zunehmender W\u00e4rmepumpen und Elektromobilit\u00e4t im Winter gr\u00f6ssere Schwankungen aufweisen. </p><p>Die aktuelle Situation zeigt, wie unsicher Strom- und Gasimporte sind, wenn Nachbarl\u00e4nder unter Knappheit leiden. Um eine ausreichende Energieversorgung jederzeit zu gew\u00e4hrleisten, muss der Bund deshalb wissen, wie sich Angebot und Nachfrage unter Schwankungen verh\u00e4lt. Eine stochastische Modellierung aller relevanten Angebots- und Nachfragekategorien unter Einbeziehung von Abh\u00e4ngigkeiten in st\u00fcndlicher Aufl\u00f6sung ist daf\u00fcr unverzichtbar. </p><p>Im Hinblick auf eine Revision der Energiestrategie 2050 bitten wir den Bundesrat, einen Fachbericht in Auftrag zu geben, der eine stochastische Energiesystemoptimierung f\u00fcr das Jahr 2050 mit folgenden Annahmen macht: </p><p>- J\u00e4hrliche Bev\u00f6lkerungswachstumsrate bis 2050 entspricht der durchschnittlichen Wachstumsrate 2000-2021. </p><p>- In Stressjahren (maximale inl\u00e4ndische Unterdeckung in 20 respektive 50 Jahren) ist zus\u00e4tzlich der Elektrizit\u00e4ts- und Gasimport im Winterhalbjahr unterbunden. </p><p>- Der Bedarf von Industrie, Gewerbe und Privaten ist in den zwei Stressjahren zu jeder Stunde gedeckt und wirtschaftlich bezahlbar. </p><p>- Annahmen \u00fcber k\u00fcnftige Kosten/Kapazit\u00e4ten von neuen Technologien (Batterien, Wasserstoff, Kerntechnik, Photovoltaik, Windkraft) werden technologieneutral und mit angemessener Vorsicht gemacht. </p><p>- Die Kosten bei starkem Solar-/Windkraftausbau ber\u00fccksichtigen auch den Infrastrukturausbau f\u00fcr die Peak-Netzbelastung (Netz, Pumpspeicher, usw.). </p><p>- Das stochastische Modell ist technologieoffen/-neutral, minimiert die Gesamtkosten und h\u00e4lt Umweltbedingungen ein (netto CO2-emissionsfrei, Fl\u00e4chen- und Artenschutz).</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aktuelle und robuste Szenarien zur Entwicklung des Energiesystems der Schweiz unter Ber\u00fccksichtigung der Entwicklungen im Ausland sind f\u00fcr die schweizerische Energie- und Klimapolitik wichtig. Das Energiesystem muss nicht nur unter Normalbedingungen zuverl\u00e4ssig funktionieren, sondern auch Extremsituationen standhalten. Daf\u00fcr sind Stresstests erforderlich. Beides gibt das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) regelm\u00e4ssig in Auftrag.</p><p>Mit den Energieperspektiven 2050+ (EP 2050+; www.bfe.admin.ch &gt; Politik &gt; Energieperspektiven 2050+) von 2020 verf\u00fcgt der Bund \u00fcber eine breit abgest\u00fctzte und robuste Grundlage f\u00fcr die langfristige Energie- und Klimapolitik. Schwankungen der Produktion und des Verbrauchs werden darin durch st\u00fcndliche Modellierung der Stromnachfrage und -produktion abgebildet. Der st\u00fcndlichen Modellierung wurden reale Wetterjahre zugrunde gelegt, welche eine realistische Abbildung der fluktuierenden Erzeugung erm\u00f6glicht. F\u00fcr die Integration der erneuerbaren Produktion im Stromsystem gilt es, die Flexibilit\u00e4tspotenziale sowohl auf der Angebots- (z. B. Speicherwasserkraft) als auch auf der Nachfrageseite (Pumpspeicher, Elektromobilit\u00e4t, etc.) auszunutzen. Auf der Nachfrageseite werden st\u00fcndliche Lastprofile inklusiv m\u00f6glicher Flexibilit\u00e4ten insbesondere beim Stromverbrauch der Elektromobilit\u00e4t und der W\u00e4rmepumpen ber\u00fccksichtigt.</p><p>Energieperspektiven werden vom BFE periodisch erarbeitet. Bei jeder Neuauflage werden die jeweils aktuellsten Bev\u00f6lkerungs-, Wirtschafts- und Verkehrsszenarien des Bundes sowie die aktuellsten Entwicklungen der technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einflussfaktoren ber\u00fccksichtigt. Bei den Kosten wird auf die aktuellsten verf\u00fcgbaren Sch\u00e4tzungen zur\u00fcckgegriffen. Die Annahmen werden dann mit einer breit abgest\u00fctzten Begleitgruppe diskutiert und festgelegt - bei den EP 2050+ waren Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Bundes\u00e4mter, der Kantone und St\u00e4dte, der Energiewirtschaft, der Wirtschafts- und Umweltverb\u00e4nde, der Gewerkschaften und des Konsumentenschutzes dabei. Auch der Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird sichergestellt.</p><p>Erg\u00e4nzend zu den Energieperspektiven werden systemische Analysen zur kurz-, mittel- und langfristigen Stromversorgungssicherheit regelm\u00e4ssig durchgef\u00fchrt (System Adequacy). Diese Stresstests ber\u00fccksichtigen insbesondere auch ung\u00fcnstige Wetterkonditionen (z. B. trockenes Jahr oder Dunkelflaute) sowie verschiedene nationale und internationale Entwicklungen bez\u00fcglich Stromproduktion, -verbrauch und -austausch. Die neuste System Adequacy Studie fokussiert auf die Jahre 2025-2040 und wurde Ende 2022 publiziert (siehe Medienmitteilung des Bundesrates vom 21. Dezember 2022).</p><p>Energieperspektiven und System Adequacy Studien werden in Abh\u00e4ngigkeit von den aktuell im Energiebereich laufenden Gesetzgebungsprozessen und der technischen Entwicklungen zu gegebener Zeit aktualisiert bzw. durchgef\u00fchrt. Deshalb erachtet der Bundesrat die Erarbeitung eines zus\u00e4tzlichen Berichts in Erf\u00fcllung des vorliegenden Postulats als nicht zielf\u00fchrend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1675209600000)\/","SubmittedBy":"Egger Mike","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1733822402000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|15|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523235747)\/","SubmissionDate":"\/Date(1670198400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Wirtschaft|Energie"}}