{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224339,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224339,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4339","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Sprachbarriere. Mein Psychiater versteht mich nicht. Minimale sprachliche Ausbildung von Psychiatern?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Innert 20 Jahren hat sich der Anteil ausl\u00e4ndischer Psychiaterinnen und Psychiater in der Schweiz verdoppelt. Nun hat sich herausgestellt, dass viele dieser Fachleute die deutsche Sprache zu wenig gut beherrschen.</p><p>Das kann zu fatalen Folgen f\u00fchren, wenn die Psychiaterin ihre Patientin falsch versteht. Dies f\u00fchrte in einem Fall (Bericht in der NZZ vom 17.9.2022) zu einer Fehldiagnose und die Patientin wurde f\u00e4lschlicherweise in eine geschlossene Station verlegt und mit Antipsychotika behandelt.</p><p>1. Wie k\u00f6nnen solche Fehlbehandlungen verhindert werden?</p><p>2. Welche Massnahmen kann der BR treffen, um sicherzustellen, dass ausl\u00e4ndische Psychiaterinnen und Psychiater gen\u00fcgend Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen k\u00f6nnen, bevor ihnen erlaubt wird, Patienten in der Schweiz zu behandeln?</p><p>3. Welche Massnahmen kann der BR generell bei medizinischem Fachpersonal, welches direkt mit Patienten in Kontakt ist, treffen, um sicherzustellen, dass die Fachperson wirklich versteht, was der Patient sagt? </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. - 3. Dem Bundesrat ist bewusst, dass gute Sprachkenntnisse f\u00fcr die richtige Behandlung der Patientinnen und Patienten essentiell sind. Seit dem 1. Januar 2018 m\u00fcssen die f\u00fcr die Zulassung zur Berufsaus\u00fcbung zust\u00e4ndigen kantonalen Beh\u00f6rden deshalb bei der Erteilung der Bewilligung f\u00fcr eine T\u00e4tigkeit in eigener fachlicher Verantwortung pr\u00fcfen, ob die Antragsstellenden \u00fcber gen\u00fcgende Kenntnisse einer Amtssprache des Kantons verf\u00fcgen (Art. 36 Abs. 1 Bst. c Medizinalberufegesetz; MedBG, SR 811.11). Zudem sind die Arbeitgebenden verpflichtet, zu pr\u00fcfen, ob eine universit\u00e4re Medizinalperson, die unter fachlicher Aufsicht t\u00e4tig ist, \u00fcber die notwendigen Sprachkenntnisse f\u00fcr die jeweilige Berufsaus\u00fcbung verf\u00fcgt (Art. 33a Abs. 3 Bst. b MedBG).</p><p>Die im MedBG beschriebenen Anforderungen an die Sprachkenntnisse einer Person, die einen universit\u00e4ren Medizinalberuf aus\u00fcbt, sind Mindestanforderungen und entsprechen dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europ\u00e4ischen Referenzrahmens f\u00fcr Sprachen. Es steht den Arbeitgebenden bzw. den f\u00fcr alle Fragen zur Berufsaus\u00fcbung zust\u00e4ndigen kantonalen Beh\u00f6rden jederzeit offen, f\u00fcr eine in Frage stehende T\u00e4tigkeit ein h\u00f6heres Sprachniveau zu verlangen.</p><p>Das MedBG h\u00e4lt fest, dass in der Schweiz t\u00e4tige universit\u00e4re Medizinalpersonen im Medizinalberuferegister (MedReg) eingetragen sein m\u00fcssen. Dabei k\u00f6nnen ebenfalls die Sprachkenntnisse erfasst werden. Die Eingabe der Sprachkenntnisse ist jedoch freiwillig und geschieht nach eigenem Ermessen. Die Arbeitgebenden bzw. die kantonalen Beh\u00f6rden haben zur Beurteilung der Sprachkenntnisse von Personen die M\u00f6glichkeit, diese Angaben im MedReg einzusehen. Allerdings garantieren die Angaben aufgrund des eigenen Ermessens und der potentiell fehlenden Aktualit\u00e4t des Eintrags nicht das f\u00fcr die jeweilige Stelle erforderliche Sprachniveau. Die Arbeitgebenden bzw. die kantonalen Beh\u00f6rden sind somit aufgerufen, das Sprachniveau einer Person \u00fcber weitere Wege zu pr\u00fcfen.</p><p>Der Bundesrat geht davon aus, dass die zust\u00e4ndigen kantonalen Beh\u00f6rden insbesondere bei der Erteilung von Bewilligungen f\u00fcr T\u00e4tigkeiten in eigener fachlicher Verantwortung vertieft pr\u00fcfen, ob die Sprachkenntnisse der universit\u00e4ren Medizinalperson f\u00fcr die in Frage stehende Berufsaus\u00fcbung tats\u00e4chlich ausreichend sind. Auch wird davon ausgegangen, dass die Arbeitgebenden bei der Anstellung von Arbeitnehmenden, die unter fachlicher Aufsicht t\u00e4tig sind, die erforderlichen Sprachkenntnisse \u00fcberpr\u00fcfen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1675209600000)\/","SubmittedBy":"Geissb\u00fchler Andrea Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1679011200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2811|2831|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1715159188740)\/","SubmissionDate":"\/Date(1670803200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Migration|Kultur|Gesundheit"}}