{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224366,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224366,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4366","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Unaufhaltsamer R\u00fcckgang des Italienischunterrichts an den Gymnasien der Deutsch- und der Westschweiz und Passivit\u00e4t des Bundes. W\u00e4re es nicht an der Zeit zu handeln?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat die Ergebnisse der Zusatzbefragung zum Italienischangebot an den Gymnasien ver\u00f6ffentlicht, die durchgef\u00fchrt wurde als Erg\u00e4nzung zur Befragung von 2020 betreffend die Umsetzung der EDK-Empfehlungen von M\u00e4rz 2015 zur F\u00f6rderung der Landessprache Italienisch an den Schweizer Gymnasien. Die Zahlen zeigen insbesondere, dass 81,7 Prozent der in die Erhebung eingeflossenen Gymnasien (107 von 131) im Berichtsjahr 2021/22 Italienisch als Grundlagenfach angeboten haben. Hingegen bestand bei 18,3 Prozent der Gymnasien ein solches Angebot weder an der eigenen Schule noch in Zusammenarbeit mit einer Partnerschule. Dieser Prozentsatz betrifft 24 Gymnasien in der Deutschschweiz, die damit die Vorgaben der Maturit\u00e4ts-Anerkennungsverordnung (MAV) nicht einhalten. Konkret halten von den 91 Deutschschweizer Gymnasien (ohne Graub\u00fcnden) 24 die Verordnung nicht ein, was den Prozentsatz der \"Illegalit\u00e4t\" auf 26,3 Prozent ansteigen l\u00e4sst. </p><p>1. Hat der Bundesrat Kenntnis von der EDK-Befragung? Wie beurteilt er sie? </p><p>2. Wenn ein Gymnasium die MAV nicht einh\u00e4lt, sind die ausgestellten Maturit\u00e4tsausweise dann trotzdem schweizerisch anerkannt? </p><p>3. Wer ist daf\u00fcr zust\u00e4ndig, zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob ein Kanton oder ein Gymnasium die MAV einh\u00e4lt: der Bund, die EDK oder die Schweizerische Maturit\u00e4tskommission? </p><p>4. Haben die f\u00fcr die \u00dcberpr\u00fcfung zust\u00e4ndigen Institutionen davon Kenntnis, dass verschiedene Deutschschweizer Gymnasien die MAV seit Jahren nicht einhalten? </p><p>5. Was gedenkt der Bund zu unternehmen, damit die MAV auch durch die 24 Deutschschweizer Gymnasien korrekt umgesetzt und die dritte Landessprache nicht benachteiligt wird? </p><p>6. Bewirkt die gegenw\u00e4rtige Passivit\u00e4t des Bundes nicht eine negative Dynamik, die der Mehrsprachigkeit unseres Landes schadet? </p><p>7. Kann man - unter Ber\u00fccksichtigung des F\u00f6deralismus und der Autonomie der Kantone - aufgrund der Bundesverordnung von den Bundesbeh\u00f6rden nicht einen gr\u00f6sseren Einsatz erwarten? </p><p>8. H\u00e4lt es der Bund, in Zusammenarbeit mit der EDK, nicht f\u00fcr angebracht, 2023/24 erneut eine Befragung durchzuf\u00fchren, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die MAV schweizweit korrekt umgesetzt wird und die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler so die M\u00f6glichkeit haben, Italienisch auch als Grundlagenfach zu belegen? </p><p>9. H\u00e4lt es der Bund nicht f\u00fcr angebracht, eine Akkreditierung einzuf\u00fchren, damit sich die korrekte Umsetzung der MAV durch die Gymnasien \u00fcberpr\u00fcfen l\u00e4sst? Akkreditierungen gibt es bereits f\u00fcr Hochschulen und in der Berufsbildung. Warum also nicht dieses Verfahren auch auf die Gymnasien ausweiten? </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./4. Der Bundesrat hat die Ergebnisse der Zusatzbefragung der Kantone zu den Empfehlungen der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) zur F\u00f6rderung der Landessprache Italienisch an den Schweizer Gymnasien mit Interesse zur Kenntnis genommen. Er teilt die Einsch\u00e4tzung der EDK in ihrem Beschluss vom 28. Oktober 2022, wonach die Entwicklung in den Kantonen grunds\u00e4tzlich als positiv zu werten ist, wenngleich zum Teil noch Nachholbedarf besteht (www.edk.ch &gt; Dokumentation &gt; Rechtstexte und Beschl\u00fcsse &gt; Beschl\u00fcsse).</p><p>2./3. Die Schweizerische Maturit\u00e4tskommission (SMK) pr\u00fcft die Gesuche der Kantone um Anerkennung von Maturit\u00e4tszeugnissen, die diese an kantonalen und kantonal anerkannten Gymnasien ausstellen. Sie stellt dazu dem Eidgen\u00f6ssischen Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und der EDK Antrag auf Genehmigung oder Ablehnung. Die schweizweite Anerkennung erfolgt, wenn die Anerkennungsbedingungen des Maturit\u00e4tsanerkennungsreglements (MAR) respektive der Maturit\u00e4tsanerkennungsverordnung (MAV; SR 413.11) erf\u00fcllt sind. Gem\u00e4ss geltendem Recht erteilte Anerkennungen werden nicht periodisch \u00fcberpr\u00fcft.</p><p>5./6. Die laufende Revision (<a href=\"http://www.matu2023.ch\">www.matu2023.ch</a>) der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und EDK betreffend Anerkennung der gymnasialen Maturit\u00e4t, \u00fcber die zusammen mit der Revision von MAR/MAV bis Ende September 2022 ein Vernehmlassungsverfahren durchgef\u00fchrt wurde, sieht neu als Aufgabe der SMK vor, regelm\u00e4ssig die Einhaltung der Mindestanforderungen durch die anerkannten Maturit\u00e4tsschulen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Im Auftrag des Standortkantons, des WBF und der EDK sollen dar\u00fcber hinaus spezifische \u00dcberpr\u00fcfungen vorgenommen werden k\u00f6nnen, wenn sich eine solche aufgrund eines aktuellen Anlasses als erforderlich erweist. Diese zus\u00e4tzlichen Pr\u00fcfm\u00f6glichkeiten gelten auch f\u00fcr die Vorgaben betreffend den Italienischunterricht.</p><p>7./8./9. Die Vernehmlassungsergebnisse werden zurzeit ausgewertet. Die revidierten Rechtsgrundlagen der gymnasialen Maturit\u00e4t sollen im August 2024 in Kraft treten. Bis zum Ablauf der geplanten \u00dcbergangsfrist werden alle bereits anerkannten Gymnasien das Anerkennungsverfahren gem\u00e4ss den angepassten Anerkennungsbedingungen erneut durchlaufen m\u00fcssen. Zus\u00e4tzliche spezifische Akkreditierungsverfahren sind daher nicht erforderlich. </p><p>Auch dar\u00fcber hinaus sind Bund und Kantone bestrebt, die Landessprache Italienisch an den Gymnasien zu f\u00f6rdern. So unterst\u00fctzt der Bund seit 2016 Pilotprojekte zweisprachiger Unterrichtsprogramme an Gymnasien zur F\u00f6rderung der italienischen Sprache. Um Jugendliche zu ermutigen, Italienisch vermehrt als Schulfach zu w\u00e4hlen, unterst\u00fctzt er auch Projekte zur Sensibilisierung f\u00fcr die italienische Sprache und Kultur an Schulen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1676419200000)\/","SubmittedBy":"Romano Marco","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1701949385000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523091370)\/","SubmissionDate":"\/Date(1670889600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Bildung|Kultur"}}