{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224490,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224490,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4490","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"35 Jahre nach der Annahme der Rothenthurm-Initiative. Eine Bestandsaufnahme dr\u00e4ngt sich auf!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht \u00fcber die Umsetzung der Rothenturm-Initiative und eine Bestandsaufnahme \u00fcber den Moorschutz in der Schweiz zu erstellen. Ein Teil dieses Berichts soll sich dem Schutz organischer B\u00f6den in der Landwirtschaft und den Synergien zwischen diesen beiden Themen und insbesondere den Pufferzonen widmen. Schliesslich sollen Wege zur Verbesserung aufgezeigt werden, damit die Moore, diese f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und das Klima wesentlichen Gebiete, endlich gesch\u00fctzt werden.</p>","ReasonText":"<p>35 Jahre nach Annahme der Eidgen\u00f6ssischen Volksinitiative zum Schutz der Moore geht es diesen f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und das Klima so wichtigen Feuchtgebieten nicht gut. Laut Umweltschutzverb\u00e4nden wurde seither ein Teil der Moore aufgewertet und konnte so erhalten werden. \"Doch in 80 Prozent der Hochmoore besteht dringender Sanierungsbedarf und in gegen 70 Prozent der Flachmoore nimmt die unerw\u00fcnschte Verbuschung zu\".</p><p>Der Moorschutz wurde zu grossen Teilen den Kantonen \u00fcbertragen. Sie setzen ihn mehr oder weniger tatkr\u00e4ftig um. Oft kommt es wegen Aktivit\u00e4ten, die in der N\u00e4he ausge\u00fcbt werden, zu Konflikten zwischen den unterschiedlichen Nutzerinnen und Nutzern, insbesondere wegen der landwirtschaftlichen Nutzung des angrenzenden Bodens. Drainagen sind in diesen Gebieten sehr verbreitet und tragen zur unerw\u00fcnschten Austrocknung der Moore und zum Verschwinden von Torfb\u00f6den durch Mineralisierung der organischen Materie bei. Die Revitalisierung und die Errichtung von Pufferzonen sind in diesem Zusammenhang zentral, aber \u00e4usserst heikel.</p><p>Gleichzeitig sehen wir, wie die organischen B\u00f6den in besorgniserregender Weise verschwinden. Dies f\u00fchrt zu Problemen bei der landwirtschaftlichen Produktion und zu erheblichen Auswirkungen auf das Klima. Ein wirklicher Moorschutz setzt eine umfassende Reflexion voraus, die auch das umliegende Land miteinschliesst. Es braucht neue landwirtschaftliche Praktiken, um das Verschwinden der organischen B\u00f6den zu verhindern, den CO2-Ausstoss zu begrenzen, die Produktion aufrechtzuerhalten und den vollst\u00e4ndigen Schutz der Moore zu erm\u00f6glichen. Man wird nicht darum herumkommen, die Wasserdynamik in den Feuchtgebieten wiederherzustellen. Der Bundesrat muss den Landwirtinnen und Landwirten gangbare Alternativen anbieten, denn sie erleben sehenden Auges, wie ihre Arbeitsgrundlage verschwindet und ihre Zukunft bedroht ist.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Zustand der Biotope und Moorlandschaften wird bereits regelm\u00e4ssig evaluiert:</p><p>- Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) erhebt periodisch den Stand der kantonalen Umsetzung der Biotope und Moorlandschaften von nationaler Bedeutung. Die Ergebnisse der Umfragen 2010, 2014 und 2018 wurden im jeweiligen Jahr ver\u00f6ffentlicht. Die Ergebnisse der Umfrage von 2021 wurden 2022 publiziert. Eine n\u00e4chste Umfrage ist 2025 vorgesehen; dabei werden unter anderem die Fortschritte der Programmvereinbarungsperiode 2020 - 2024 beurteilt werden k\u00f6nnen.</p><p>- Die Eidgen\u00f6ssische Forschungsanstalt f\u00fcr Wald, Schnee und Landschaft (WSL) erfasst seit 2011 im Auftrag des BAFU Ver\u00e4nderungen in den Biotopen von nationaler Bedeutung (Wirkungskontrolle Biotopschutz Schweiz, WBS). Mit Hilfe von Felderhebungen und Luftbildanalysen \u00fcberpr\u00fcft die WSL, ob sich die Biotope gem\u00e4ss den Schutzzielen entwickeln. Die WBS ist als Langzeit\u00fcberwachung aufgebaut; die Ersterhebung endete 2017, die Zweiterhebung wird 2023 abgeschlossen sein und anschliessend publiziert werden.</p><p>- 2018 hat das BAFU den \"Bericht zu Handen der UREK-S zu rechtlichen und sachlichen Fragen des Moorschutzes\" verfasst (parlament.ch &gt; Bericht zu Handen der UREK-S zu rechtlichen und sachlichen Fragen des Moorschutzes). Der Bericht stellt umfassend die Rechtsgrundlagen und deren Wirkung, das Vorgehen der Inventarisierung, die Leistungen der Moore sowie die Umsetzung und den Vollzug einschliesslich Beispielen dar.</p><p>- Das angenommene Postulat Bourgeois 19.3639 verlangt einen Bericht zur Kohlenstoffsequestrierung in den verschiedenen B\u00f6den der Schweiz. Es integriert unter anderem auch die Frage nach dem Potenzial der Schweizer B\u00f6den, langfristig Kohlenstoff zu binden und zu speichern. Den Bericht in Erf\u00fcllung des Postulats wird der Bundesrat voraussichtlich im ersten Halbjahr 2023 vorlegen.</p><p>Aufgrund der bereits publizierten Resultate, Wirkungsanalysen und weiteren laufenden Aktivit\u00e4ten beurteilt der Bundesrat das Anliegen des Postulats als bereits erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1676419200000)\/","SubmittedBy":"Fivaz Fabien","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1678060800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690497702210)\/","SubmissionDate":"\/Date(1671062400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}