{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224500,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224500,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4500","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Die Ursachen der Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern m\u00fcssen in Bezug auf den Zivilstand vertieft \u00fcber alle Altersstufen untersucht werden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bund ver\u00f6ffentlicht jeweils die Statistik \u00fcber die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern. Diese werden prominent in den Medien diskutiert. Aufgrund der festgestellten Unterschiede entsteht der Eindruck, dass die Wirtschaft Frauen beim Lohn systematisch diskriminieren w\u00fcrde, ohne den als unerkl\u00e4rbar ausgewiesenen Gr\u00fcnden detailliert nachzugehen. Dieser Eindruck ist h\u00f6chst problematisch und gezielt zu untersuchen. </p><p>Die Lohngleichheitsanalyse verursacht einen unerkl\u00e4rten Widerspruch, weil Firmen die bei der Einstellung Frauen bevorzugen w\u00fcrden, einen Wettbewerbsvorteil aufgrund der tieferen Kosten h\u00e4tten. Neuere Untersuchungen wie das Wirtschaftsmonitoring des Kantons Z\u00fcrich vom Dezember 2021 (Seite 17) stellen die erheblichen Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern nur bei den verheirateten Paaren fest, nicht aber bei den Ledigen \u00fcber alle Altersstufen.</p><p>Diese Auswertungen legen den Schluss nahe, dass die Lohnunterschiede prim\u00e4r dadurch entstehen, weil M\u00fctter nach der Geburt ihr Besch\u00e4ftigungspensum stark reduzieren oder f\u00fcr eine Zeit ganz dem Arbeitsmarkt fernbleiben. </p><p>Es ist wichtig, dass die Ursachen f\u00fcr diese Lohnunterschiede vertieft, neutral und wissenschaftlich untersucht werden. Dabei muss die Berufserfahrung, die Dauer der Arbeitsunterbr\u00fcche und die Dauer von Teilzeitpensen ber\u00fccksichtigt werden. Die vom Bundesamt f\u00fcr Statistik verwendeten Daten zur Lohnanalyse liefern hier keine oder zu wenig detaillierte Angaben.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, eine wissenschaftliche Studie in Auftrag geben, welche spezifisch den unerkl\u00e4rten Teil der Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern mit neuesten wissenschaftlichen Methoden eingehend untersucht. Dabei sind m\u00f6gliche Ursachen f\u00fcr Lohndifferenzen wie Mutterschaft, Erwerbsunterbr\u00fcche, Zivilstand, Berufserfahrung nach Altersstufen zu untersuchen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Statistik liefert alle zwei Jahre Referenzindikatoren zu den Lohnunterschieden zwischen Frauen und M\u00e4nnern. Die Faktoren, die zur spezifischen Berechnung des erkl\u00e4rten bzw. unerkl\u00e4rten Anteils der Lohnunterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern ber\u00fccksichtigt wurden, entsprechen einerseits den international anerkannten und validierten theoretischen Anforderungen (ILO, OECD, Eurostat) und andererseits den unmittelbar aus den Unternehmensbuchhaltungen verf\u00fcgbaren Daten. Die Analyse auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) enth\u00e4lt bereits nach Zivilstand und Altersgruppe aufgeschl\u00fcsselte Statistiken.</p><p>Das Postulat Dobler greift grossenteils den Inhalt des Postulats Noser 14.3388 auf, das 2015 Gegenstand eines detaillierten bundesr\u00e4tlichen Berichts war. Dieser basierte auf einer Studie, mit der die Universit\u00e4t St. Gallen beauftragt wurde (Felfe, Ch.; Trageser, J.; Iten, R. 2015: Studie zu den statistischen Analysen der Eidgenossenschaft betreffend die Lohngleichheit von Frau und Mann. Schlussbericht).</p><p>Die Sekund\u00e4rdaten, die untersucht wurden, um den Variablenkatalog gegebenenfalls vervollst\u00e4ndigen zu k\u00f6nnen (AHV-Register, Arbeitslosenregister, Bev\u00f6lkerungsstatistik), erm\u00f6glichen keine systematische und vollst\u00e4ndige Erfassung der effektiven Abwesenheiten (Unterbr\u00fcche aufgrund von Kinderbetreuung, Arbeitslosigkeit, Langzeitkrankheit usw.) von Personen auf dem Arbeitsmarkt. Dazu m\u00fcsste man die Erwerbsbiografie jeder einzelnen Person nachverfolgen k\u00f6nnen. Diese biografischen Daten werden in den Unternehmensbuchhaltungen nicht erfasst und ihre Erhebung w\u00fcrde f\u00fcr die Unternehmen einen erheblichen Zusatzaufwand bedeuten. Dar\u00fcber hinaus gibt es kein einheitliches, wissenschaftlich anerkanntes Modell, das die individuellen Lebens- und Erwerbsverl\u00e4ufe nach finanziellen Kriterien beurteilt.</p><p>Zudem ist zu ber\u00fccksichtigen, dass bestimmte Variablen zwar einen informativen Mehrwert bieten k\u00f6nnen, um bestehende Lohnunterschiede zu beschreiben, aber nicht als Rechtfertigung von Lohnunterschieden verwendet werden d\u00fcrfen. Gem\u00e4ss dem Gleichstellungsgesetz (GlG; SR 151.1) ist jegliche Lohndiskriminierung zwischen den Geschlechtern unter Berufung auf den Zivilstand oder auf die famili\u00e4re Situation verboten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1676419200000)\/","SubmittedBy":"Dobler Marcel","BusinessStatus":216,"BusinessStatusText":"Abschreibungsantrag liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44|1236","Category":null,"Modified":"\/Date(1779310904393)\/","SubmissionDate":"\/Date(1671148800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Menschenrechte"}}