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Neben einem opferzentrierten Ansatz und dem Einbezug von Fachstellen sind folgende Fragen priorit\u00e4r zu beachten:</p><p>- Was brauchen Opfer von sexualisierter Gewalt, um gut unterst\u00fctzt und gesch\u00fctzt zu sein, sowie den Zugang zur Strafverfolgung zu finden?</p><p>- Was sind die H\u00fcrden f\u00fcr Opfer, Unterst\u00fctzung zu holen wie auch Anzeige zu machen?</p><p>- Worin wurzeln diese H\u00fcrden?</p><p>- Welche Rolle spielt dabei das Geschlecht der Betroffenen? Und was ben\u00f6tigen Menschen mit intersektionalen Diskriminierungen?</p><p>- Mit welchen Massnahmen kann die Begleitung von Opfern verbessert werden, um die Anzeigenquote und somit die Beurteilung vor Gericht bei sexualisierter Gewalt in den Kantonen zu erh\u00f6hen? </p>","ReasonText":"<p>Sexualisierte Gewalt ist in der Schweiz weit verbreitet. Besonders h\u00e4ufig betroffen sind Frauen. Es zeigt sich jedoch in der Praxis, dass nicht alle Betroffenen den Zugang zu Beratung und Schutz finden und nur wenige eine Anzeige erstatten (Umfrage des gfs-Instituts von 2019). Zudem hat 2021 eine Studie der ZHAW aufgezeigt, dass sich die Verurteilungsquoten bei Vergewaltigungen in den Kantonen massiv unterscheiden: So kommt es im Kanton Waadt bei rund 2/3 der Verfahren zu einer Verurteilung, w\u00e4hrend dies im Kanton Z\u00fcrich nur bei 7 Prozent der F\u00e4lle der Fall ist. Das CEDAW-Committee der UNO fordert 2022 die Schweiz entsprechend auf, diese Situation zu analysieren und entsprechende Massnahmen zu eruieren und umzusetzen. Auch der 2022 von Bundesr\u00e4tin Karin Keller-Sutter gestartete Dialog \"Sexuelle Gewalt\", zusammen mit den Kantonen, will die Verbesserung der Unterst\u00fctzung und Begleitung der Opfer wie auch der Strafverfolgung angehen. Damit die Massnahmen wirklich wirksam sein k\u00f6nnen, ist der Einbezug der Opferperspektive von zentraler Bedeutung. So fordert auch GREVIO, das unabh\u00e4ngige Gremium von Expertinnen und Experten des Europarats zur Istanbul-Konvention die Schweiz auf, die Opferperspektive mehr zu beachten in der Bek\u00e4mpfung von Gewalt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1676419200000)\/","SubmittedBy":"von Falkenstein Patricia","BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|1216","Category":null,"Modified":"\/Date(1779310883603)\/","SubmissionDate":"\/Date(1671148800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Strafrecht"}}