{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224567,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224567,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4567","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Sinnvolle Umsetzung der zus\u00e4tzlichen 3,5 Prozent Biodiversit\u00e4tsf\u00f6rderung auf Ackerfl\u00e4chen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen so anzupassen, dass \u00fcber ein Punktesystem oder auf eine andere Art weitere Biodiversit\u00e4tsleistungen der Ackerfl\u00e4chen anerkannt und in einer passenden Form an die 3,5 Prozent Biodiversit\u00e4tsf\u00f6rderfl\u00e4chen (BFF) auf Ackerfl\u00e4che, die ab 2024 gelten, angerechnet werden. Diese Leistungen k\u00f6nnen in Randbereichen, als Fahrgassen, als Untersaaten oder direkt angrenzend zu den Ackerfl\u00e4chen erfolgen. Die Struktur und das Mosaik, welches der Betrieb bildet, soll ebenfalls in das Beurteilungssystem miteinbezogen werden.</p>","ReasonText":"<p>Die aktuell geforderten 3,5 Prozent BFF auf Ackerfl\u00e4chen f\u00fchren zu einer Reduktion der BFF auf Gr\u00fcnland, da die Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen gezwungen sind, diese zu optimieren.</p><p>Ackerfl\u00e4chen und deren nahe Umgebung lassen sich durch geschicktes Management, neue Anbausysteme mit Untersaaten, bl\u00fchende Zwischenkulturen, Bl\u00fchstreifen f\u00fcr N\u00fctzlinge, bl\u00fchende Fahrgassen, aber vor allem auch durch gezielte Pflege und Gestaltung in den Randbereichen (Einsaat von extensiven Mischungen mit Ackerkr\u00e4utern), Vorhaupten und Fahrgassen der Ackerfl\u00e4chen aufwerten. Diese Bereiche bieten reichlich Potential als Nahrungsangebote und Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Individuen, die auf Ackerlebensr\u00e4ume ausgerichtet sind.</p><p>Die Fl\u00e4chenkonkurrenz zwischen BFF und Produktionsfl\u00e4chen wird reduziert, und ein solches System kann dazu animieren, die Randbereichen zu verbreitern. Somit bilden solche Elemente eine sinnvolle Nutzungsm\u00f6glichkeit von Rand-, Rest- und Arbeitsfl\u00e4chen. Durch die heutige exakte Ausbringung von Hilfsstoffen werden diese Randbereiche kaum belastet.</p><p>Das teilweise Befahren f\u00fchrt zu St\u00f6rung, die einerseits durch hohe Qualit\u00e4t der nicht betroffenen Bereiche, andererseits aber auch durch eine angepasste Saatgutzusammensetzung, die ein Befahren ertr\u00e4gt, kompensiert werden kann. \u00dcber alles gesehen wird das Mosaik an Lebensr\u00e4umen und speziell auch die Vernetzung auf den Fl\u00e4chen gef\u00f6rdert, da sich diese Elemente meist streifenf\u00f6rmig in die Landschaft einf\u00fcgen.</p><p>Diese Randbereiche und Strukturen sollen nicht als neue, fl\u00e4chenentsch\u00e4digte Elemente aufgenommen werden, sondern die Vielfalt auf den Ackerfl\u00e4chen soll \u00fcber ein Punktesystem aufgezeigt und in passender Form zu den geforderten 3,5 Prozent BFF angerechnet werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat am 13. April 2022 das erste \"Verordnungspaket f\u00fcr sauberes Trinkwasser und eine nachhaltigere Landwirtschaft\" verabschiedet. Damit wurde ein erster Teil der parlamentarischen Initiative (Pa. Iv.) 19.475 \"Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren\" umgesetzt. Im Verordnungspaket enthalten ist die neue Anforderung an den \u00f6kologischen Leistungsnachweis (\u00d6LN) eines Anteils von 3,5 Prozent an Biodiversit\u00e4tsf\u00f6rderfl\u00e4chen (BFF) auf der Ackerfl\u00e4che. Diese Anforderung tritt auf den 1.1.2024 in Kraft.</p><p>An die 3,5 Prozent BFF angerechnet werden k\u00f6nnen alle BFF-Typen, die auf der Ackerfl\u00e4che angelegt werden. Die bestehenden Instrumente (BFF-Typen auf Ackerfl\u00e4che und die Vernetzungsprojekte) lassen gen\u00fcgend Spielraum, um die 3,5 Prozent auf Betrieben mit mehr als 3 ha offener Ackerfl\u00e4che zu erreichen. Dies erm\u00f6glicht eine administrativ einfache und wirkungsvolle Umsetzung. Der Vorschlag der Motion w\u00fcrde das System verkomplizieren, da Anforderungen an die Umsetzung der betroffenen zus\u00e4tzlichen Elemente festgelegt werden m\u00fcssten, um eine Wirkung zu erzielen. Eine Anrechnung von zus\u00e4tzlichen, bereits bestehenden Elementen an die 3,5 Prozent BFF w\u00fcrde zu einer verminderten Wirkung in Bezug auf die Ziele der parlamentarischen Initiative und zu einem administrativen Mehraufwand f\u00fcr Landwirtschaft und Vollzug f\u00fchren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1676419200000)\/","SubmittedBy":"Strupler Manuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718122657000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522740120)\/","SubmissionDate":"\/Date(1671148800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Raumplanung und Wohnungswesen"}}