{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224569,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224569,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4569","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Anrechnung von QII-Wiesen und -Hecken an die zus\u00e4tzlichen 3,5 Prozent BFF auf offenen Ackerfl\u00e4chen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Verordnung und gesetzlichen Vorschriften zu den 3,5 Prozent BFF auf offenen Ackerfl\u00e4chen so anzupassen, dass die QII-Wiesen und -Hecken, welche auf und direkt angrenzend an die Ackerfl\u00e4chen stehen, zus\u00e4tzlich zu den vorgeschlagenen BFF Ackerbauelementen angerechnet werden k\u00f6nnen. Diese Wiesen und Hecken mit QII-Qualit\u00e4t bieten fast \u00fcber die gesamte Vegetationszeit ein Bl\u00fcten und Nahrungsangebot f\u00fcr Insekten und dienen als R\u00fcckzugsort. Zudem k\u00f6nnen dank der m\u00f6glichen Schnittnutzung Problemunkr\u00e4uter und deren Verbreitung verhindert werden.</p>","ReasonText":"<p>Der vorgeschlagene Katalog an anrechenbaren BFF Elementen f\u00fcr die geforderten 3,5 Prozent BFF auf Ackerfl\u00e4che beinhaltet verschiedene Ackerbauelemente. Jedoch fehlen darin die zwei wichtigen Elemente der extensiven Wiese QII und der Hecke QII. In der Landwirtschaft wurden, vielfach unterst\u00fctzt durch kantonale Biodiversit\u00e4tsprogramme, viele extensive Wiesen und Hecken mit QII Standard geschaffen. Dies Fl\u00e4chen erbringen gerade auch im Ackerbaugebiet eine hohe Biodiversit\u00e4tsleistung.</p><p>Die aktuell geforderten 3,5 Prozent BFF auf Ackerfl\u00e4chen mit dem vorgeschlagenen Fl\u00e4chenkatalog, f\u00fchren zu einer Reduktion der BFF Fl\u00e4chen auf Gr\u00fcnland, da die Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen diese optimieren um keine Produktionsfl\u00e4che zu verlieren und den gesamtbetrieblichen Fl\u00e4chenanteil an BFF nicht zwingend erh\u00f6hen werden. Diese Entwicklung ist nicht zielf\u00fchrend, da auch Fl\u00e4chen mit hoher Qualit\u00e4t, welche direkt neben oder auf ehemaligen Ackerfl\u00e4chen liegen, wieder gepfl\u00fcgt und zu BFF auf Ackerfl\u00e4chen umgewandelt werden.</p><p>Speziell im Biolandbau ist der Respekt vor der weiterf\u00fchrenden Nutzung von BFF Ackerelementen (Buntbrachen usw.), nach deren zeitlichen Ablauf, sehr gross. Denn trotz guter Pflege breiten sich darin Wurzelunkr\u00e4uter aus, welche aufgrund der fehlenden M\u00f6glichkeit eines Herbizideinsatzes, kaum noch bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen. Extensive Wiesen QII bilden dazu eine sinn- und wertvolle Alternative.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat am 13. April 2022 das erste \"Verordnungspaket f\u00fcr sauberes Trinkwasser und eine nachhaltigere Landwirtschaft\" verabschiedet. Damit wurde ein erster Teil der parlamentarischen Initiative (Pa. Iv.) 19.475 \"Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren\" umgesetzt. Im Verordnungspaket enthalten ist die neue Anforderung an den \u00f6kologischen Leistungsnachweis (\u00d6LN) eines Anteils von 3,5 Prozent an Biodiversit\u00e4tsf\u00f6rderfl\u00e4chen (BFF) auf der Ackerfl\u00e4che. Diese Anforderung tritt auf den 1. Januar 2024 in Kraft.</p><p>An die 3,5 Prozent BFF angerechnet werden k\u00f6nnen alle BFF-Typen, die auf der Ackerfl\u00e4che angelegt werden. Dies erm\u00f6glicht eine administrativ einfache und wirkungsvolle Umsetzung. Aufgrund der Ergebnisse der Vernehmlassung zum \"Verordnungspaket f\u00fcr sauberes Trinkwasser und eine nachhaltigere Landwirtschaft\" hat der Bundesrat weiter die Anrechnung der regionsspezifischen BFF auf Ackerfl\u00e4che aufgenommen. Auch diese BFF werden auf der Ackerfl\u00e4che angelegt und k\u00f6nnen in den Agrarinformationssystemen einfach gehandhabt werden. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen die produzierenden BFF \"Getreide in weiter Reihen\" zu 50 Prozent angerechnet werden.</p><p>Die mit der Motion geforderte zus\u00e4tzliche Ber\u00fccksichtigung von Hecken und extensiven Wiesen w\u00fcrde einerseits zu zus\u00e4tzlichem administrativem Aufwand f\u00fchren. Andererseits h\u00e4tte sie unweigerlich weniger neue BFF auf Ackerfl\u00e4chen zur Folge. Dies w\u00fcrde die Zielerreichung der Absenkpfade schm\u00e4lern, weil insgesamt auf weniger Fl\u00e4che im Ackerland auf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel und D\u00fcngern verzichtet werden m\u00fcsste und weniger N\u00fctzlinge gef\u00f6rdert w\u00fcrden. Der Bundesrat teilt zudem die Bef\u00fcrchtung nicht, bestehende BFF mit Qualit\u00e4t w\u00fcrden umgebrochen, um an deren Stelle Acker-BFF anzulegen: Die ausgerichteten Direktzahlungen sind auf solchen Fl\u00e4chen in der Summe derart hoch, dass der Umbruch wirtschaftliche Verluste zur Folge h\u00e4tte.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1676419200000)\/","SubmittedBy":"Strupler Manuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718122888000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522784597)\/","SubmissionDate":"\/Date(1671148800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Raumplanung und Wohnungswesen"}}