{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224576,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224576,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4576","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie werden die \u00fcberregionalen Leistungen gr\u00f6sserer ausserschulischer Mint-Lernorte vom Bund unterst\u00fctzt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Wer zuk\u00fcnftige Generationen f\u00fcr MINT-Themen begeistern will, muss fr\u00fch beginnen. </p><p>Neben den Schulen bieten ausserschulische Lernorte Erfahrungen und Schl\u00fcsselerlebnisse, die Neugierde und Interesse wecken. Im Swiss Science Exploration Network sind vier ausserschulische Lernorte mit grosser \u00fcberregionaler Reichweite und langj\u00e4hrigem Leistungsausweis zusammengeschlossen: L'ideatorio Lugano, Espace des inventions Lausanne, Verkehrshaus der Schweiz Luzern und Swiss Science Center Technorama Winterthur. Die Akademien der Wissenschaften haben ihnen aufgrund ihrer Bedeutung und Reichweite im MINT III Programm eine eigene F\u00f6rderkategorie gewidmet:</p><p>Gef\u00f6rdert wurde bisher nur die Entwicklung neuer Angebote, nicht deren Verstetigung. Beitr\u00e4ge vom Bundesamt f\u00fcr Kultur werden f\u00fcr Verkehrshaus und Technorama nur f\u00fcr den eigentlichen Museumsbetrieb, aber nicht f\u00fcr die Schulangebote gesprochen.</p><p>Die ausserschulischen Lernangebote reichen weit \u00fcber die Grenzen des Heimatkantons hinaus. Die vier H\u00e4user erreichen mehr als 850 000 G\u00e4ste j\u00e4hrlich, darunter aus der ganzen Schweiz mehr als 150 000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Klassenverband und 300 000 Kinder und Jugendliche bei Freizeitbesuchen. Diese Leistungen k\u00f6nnen nicht allein von den Standortkantonen unterst\u00fctzt werden. </p><p>Im Sinne der Subsidiarit\u00e4t w\u00e4re es sinnvoll und wichtig, dass die Bereitstellung dieser \u00fcberregionalen Angebote zur St\u00e4rkung der Jugend und zur Nachwuchsf\u00f6rderung in den Ingenieur- und Naturwissenschaften auch vom Bund unterst\u00fctzt wird. </p><p>Folgende Fragen stellen sich:</p><p>1. Was wird der Bundesrat tun, damit f\u00fcr die MINT-Nachwuchsf\u00f6rderung nicht nur die \u00fcberregionalen Angebote der Begabtenf\u00f6rderung von Schweizer Jugend forscht oder der Schweizerischen Studienstiftung durch den Bund unterst\u00fctzt werden, sondern auch die \u00fcberregionalen Angebote zur F\u00f6rderung von Neugier und Interesse f\u00fcr Wissenschaft und Technik auf Primar- und Sekundar-Stufe 1?</p><p>2. Wird es in der neuen BFI-Botschaft erneut Mittel zur F\u00f6rderung von ausserschulischen MINT-Angeboten mit grosser \u00fcberregionaler Reichweite geben?</p><p>Wenn nicht, welche anderen finanziellen Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten treten an deren Stelle?</p><p>3. Wird der Bundesrat statt einer reinen Projektf\u00f6rderung einen Teil der Mittel auch f\u00fcr den Betrieb und die Verstetigung der zuvor neu entwickelten \u00fcberregional genutzten Angebote der ausserschulischen MINT-Lernorte bereitstellen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p align=\"both\">Der Bundesrat anerkennt die Bedeutung der Nachwuchsf\u00f6rderung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie der ausserschulischen Lernorte als erg\u00e4nzendes Angebot zu den Bildungsinstitutionen.</p><p align=\"both\">1. Im Bereich der MINT-Nachwuchsf\u00f6rderung bestehen zahlreiche Angebote. Die Datenbank educamint.ch der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) umfasst mehrere hundert Angebote und bietet damit insbesondere Lehrpersonen aller Schulstufen einen umfassenden \u00dcberblick. Auf Primarstufe und Sekundarstufe I liegt die Zust\u00e4ndigkeit in erster Linie bei den Kantonen. Die Sensibilisierung und Begeisterung von Jugendlichen f\u00fcr MINT-F\u00e4cher durch ausserschulische Aktivit\u00e4ten ist das Hauptziel des MINT-Mandats, mit dem das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) die Akademien der Wissenschaften Schweiz (nachfolgend: Akademien) beauftragt hat. Die Akademien erf\u00fcllen das Mandat seit der Periode 2013-2016 im Rahmen der Botschaft \u00fcber die F\u00f6rderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft). Gem\u00e4ss diesem Mandat ist vorgesehen, dass die Akademien in der F\u00f6rderperiode 2021-2024 Aktivit\u00e4ten gr\u00f6sserer Institutionen mit \u00fcberregionaler Reichweite mit einem Betrag von insgesamt rund 4,2 Millionen Franken unterst\u00fctzen. Dies sind namentlich der Espace des inventions in Lausanne, L'ideatorio in Lugano, das Verkehrshaus Luzern und das Technorama in Winterthur. F\u00fcr weitere Informationen: www.akademien-schweiz.ch &gt; Themen &gt; MINT F\u00f6rderung &gt; MINT 2021-2024 &gt; Projekte 2021-2024.</p><p align=\"both\">2. Die Weiterf\u00fchrung der Unterst\u00fctzung der Aktivit\u00e4ten von Institutionen mit grosser \u00fcberregionaler Reichweite wird auf der Grundlage der Wirkungspr\u00fcfung der in der BFI-Periode 2021-2024 eingef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten beurteilt. Den Entscheiden des Bundesrats zur BFI-Botschaft 2025-2028 kann nicht vorgegriffen werden. Die Botschaft wird im Fr\u00fchling 2023 in die Vernehmlassung geschickt werden. Eine erste Analyse zeigt, dass die bisher umgesetzten Massnahmen schweizweit gesch\u00e4tzt werden und sehr wichtig sind. Sie helfen insbesondere, das Interesse der Kinder und Jugendlichen f\u00fcr den MINT-Bereich zu wecken, und tragen gleichzeitig zur F\u00f6rderung der Chancengerechtigkeit sowie zur Verringerung des Fachkr\u00e4ftemangels im MINT-Bereich bei.</p><p align=\"both\">3. Das SBFI verf\u00fcgt \u00fcber keine Rechtsgrundlage, um den erw\u00e4hnten Institutionen direkt Projekt- und/oder Betriebsbeitr\u00e4ge auszurichten. Auf der Basis von Artikel\u00a011 des Forschungs- und Innovationsf\u00f6rderungsgesetzes (FIFG; SR 420.1) kann das SBFI den Akademien lediglich Aufgaben wie die Nachwuchsf\u00f6rderung im MINT-Bereich \u00fcbertragen. Auch die Akademien selber haben aufgrund der gesetzlichen Vorgaben keine M\u00f6glichkeit, den betreffenden Institutionen Betriebsbeitr\u00e4ge zu gew\u00e4hren; sie k\u00f6nnen sie ausschliesslich mit Projektbeitr\u00e4gen unterst\u00fctzen. Was die Verstetigung der bereits bestehenden Angebote angeht, k\u00f6nnen die Institutionen bereits im Rahmen des aktuellen MINT-Auftrags 2021-2024 eine Finanzierung beantragen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1676419200000)\/","SubmittedBy":"Gugger Niklaus-Samuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1734684340000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522632047)\/","SubmissionDate":"\/Date(1671148800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Medien und Kommunikation"}}