{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20224586,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20224586,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.4586","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"W\u00e4rmeinseln. Welche Ausbildung in Architektur und Stadtplanung? Was ist mit dem Aktionsplan des Bundes?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Wegen intensiveren und h\u00e4ufigeren Hitzewellen werden die St\u00e4dte zu Glut\u00f6fen. Ein zentraler Punkt des Aktionsplans 2020-2025 des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel betrifft die Verringerung von W\u00e4rmeinseln. Die Bepflanzung und der Erhalt nat\u00fcrlicher R\u00e4ume verbessern Zirkulation und Qualit\u00e4t der Luft und k\u00fchlen den urbanen Raum. Die Gestaltung von Geb\u00e4uden und die Wahl der Aussenverkleidung sind f\u00fcr die Begrenzung der W\u00e4rmespeicherung entscheidend. So spielt die Farbe von Fassaden und B\u00f6den eine Rolle, weil diese, je nachdem, mehr oder weniger Sonnenstrahlung reflektieren. Die Aussenanlagen sollten keine Steinw\u00fcste sein, sondern begr\u00fcnt werden. Dass es immer mehr Klimaanlagen gibt, versch\u00e4rft das Problem, weil diese Anlagen eine enorme Menge an Treibhausgase ausstossen und weil sie die Hitze aus den Geb\u00e4uden herausleiten und damit den Hitzeinseleffekt verst\u00e4rken.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um Antwort auf folgende Fragen:</p><p>- Sind diese Herausforderungen Teil der Ausbildung in Architektur und St\u00e4dteplanung (ETH, FHS und Berufsbildung)? Und wie steht es mit der Weiterbildung? </p><p>- Architektinnen und Architekten sind bereits sensibilisiert f\u00fcr die Energieeffizienz von Geb\u00e4uden; Vorschriften wurden erlassen. Wie steht es im Hinblick auf die Auswirkungen der Bauten auf die Aussentemperatur. Ist eine Regulierung beabsichtigt?</p><p>- Im Aktionsplan 2020-2025 erw\u00e4hnt der Bundesrat die Verteilung von Faktenbl\u00e4ttern \u00fcber diese Herausforderungen. Wann soll die Wirkung auf die Anpassung der St\u00e4dte, die Sensibilisierung, die Information und Koordination analysiert werden? Welche Rolle spielt dabei das SBFI?</p><p>- Das Bundesamt f\u00fcr Wohnungswesen hat bez\u00fcglich Bauten und Baustoffe das Thema der grossen Hitze in sein Wohnforschungsprogramm 2020-2023 aufgenommen. Es wird darauf hingewiesen, das Individuum stehe im Zentrum. Was ist darunter zu verstehen? Welche konkreten Ergebnisse wurden bei der Anpassung an das Klima damit erzielt? Verf\u00fcgt das BWO \u00fcber die Grundlagen, die notwendig sind, um die Gefahren und Risiken, die mit der Zunahme der Perioden grosser Hitze verbunden sind, zu verstehen? </p><p>- Reichen die Ressourcen, die f\u00fcr die Umsetzung der Massnahmen zur Anpassung der St\u00e4dte und der Ausbildung in den erw\u00e4hnten Berufen vorgesehen sind, f\u00fcr den Zeitraum 2022-2025 aus? </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1) Um die mit dem Klimawandel zunehmende Hitzebelastung im Siedlungsgebiet einzud\u00e4mmen, m\u00fcssen St\u00e4dte und Gemeinden klimaangepasst gestaltet werden. Dabei sind insbesondere Raumplanerinnen und Raumplaner sowie Architektinnen und Architekten gefordert. Entsprechende Ausbildungen werden unter anderem an der EPF Lausanne und ETH Z\u00fcrich, der Ostschweizer Fachhochschule OST sowie der HES-SO und der Universit\u00e4t Genf angeboten. Die Thematisierung von Hitzeinseln h\u00e4ngt von den jeweiligen Lehrpl\u00e4nen ab. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) unterst\u00fctzt derzeit den Aufbau eines CAS Stadtklima/Hitzeminderung (Arbeitstitel, Kursstart voraussichtlich im Herbst 2023) an der Hochschule Luzern HSLU in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Kanton Z\u00fcrich sowie dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA).</p><p>2) Im Bericht \"ClimaBau - Planen angesichts des Klimawandels\" der HSLU im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Energie (BFE) und des BAFU wurde der Einfluss des Klimawandels auf den Energieverbrauch und das Innenraumklima von typischen Schweizer Wohnbauten untersucht. Im Rahmen des Pilotprogramms \"Anpassung an den Klimawandel\" des Bundes wurde ein Katalog von Baumaterialien f\u00fcr den Hochbau und deren Wirkung auf das Aussenraumklima zusammengestellt. Zudem wurden verschiedene Strassenbel\u00e4ge bez\u00fcglich ihrer erw\u00e4rmenden Wirkung untersucht. Basierend auf den Klimaszenarien CH2018 wurde eine Erg\u00e4nzung zum SIA Merkblatt 2028 \"Klimadaten f\u00fcr Bauphysik, Energie- und Geb\u00e4udetechnik\" erarbeitet. Eine zus\u00e4tzliche Reglementierung ist nicht vorgesehen.</p><p>3) Das Bundesamt f\u00fcr Raumplanung (ARE) hat im April 2022 die Erg\u00e4nzung des Leitfadens Richtplanung \"Umgang mit dem Klimawandel im kantonalen Richtplan\" (Massnahme AP1-r1 im Aktionsplan 2020-2025 \"Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz\") ver\u00f6ffentlicht. Das BAFU publizierte 2022 das Faktenblatt \"Boden im Siedlungsgebiet\" (AP2-s2) sowie die Arbeitshilfe \"Regenwasser im Siedlungsraum. Starkniederschlag und Regenwasserbewirtschaftung in der klimaangepassten Siedlungsentwicklung\". Die Hitzebelastung im Siedlungsraum war ein Fokusthema der Evaluation der Anpassungsstrategie im Jahr 2017. Eine weitere Evaluation zu diesem Thema ist aktuell nicht geplant. Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) war nicht involviert. Hingegen arbeiten das BAFU und das SBFI im Bereich Nachhaltigkeit zusammen und sorgen beispielsweise daf\u00fcr, dass das Thema \"Hitzeinseln\" in die Profile der beruflichen Grundbildung und der h\u00f6heren Berufsbildung f\u00fcr Bauberufe aufgenommen wird.</p><p>4) Bei der Anpassung an die zunehmende Hitzebelastung sollen nicht nur technische Aspekte, sondern auch die Perspektiven verschiedener Bev\u00f6lkerungsgruppen (je nach Gesundheit, Wohnstandort und Verf\u00fcgung \u00fcber finanzielle Ressourcen) ber\u00fccksichtigt werden. Das Bundesamt f\u00fcr Wohnungswesen (BWO) hat im Rahmen des Pilotprogramms den erw\u00e4hnten Katalog f\u00fcr Baumaterialien im Aussenbereich entwickeln lassen (Antwort auf Frage 2). Dieser wird in einem Nachfolgeprojekt erweitert. In einem weiteren, noch nicht abgeschlossenen Projekt wird die optimale Bauart von Geb\u00e4uden im zuk\u00fcnftigen Klima im Kanton Tessin untersucht.</p><p>5) Die Umsetzung und Finanzierung der Massnahmen des Aktionsplans 2020-2025 \"Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz\" erfolgt im Rahmen der jeweiligen Sektorpolitiken. Die meisten Massnahmen k\u00f6nnen mit den verf\u00fcgbaren Ressourcen umgesetzt werden. F\u00fcr st\u00e4dteplanerische Massnahmen sind die Kantone und Gemeinden zust\u00e4ndig. Mit dem Pilotprogramm unterst\u00fctzt sie der Bund bei der Entwicklung von innovativen Massnahmen, u.a. gegen die zunehmende Hitzebelastung im Siedlungsgebiet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1676419200000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1679011200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32|52|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1715158462770)\/","SubmissionDate":"\/Date(1671148800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5117,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung|Umwelt|Raumplanung und Wohnungswesen"}}