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Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"Behandlung von suizidalen Kindern und Jugendlichen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Psychische Probleme und Suizidversuche von Kindern und Jugendlichen sind als Folge von Corona stark angestiegen. Expertinnen und Experten schlagen Alarm und fordern Sofortmassnahmen, um Behandlungsengp\u00e4sse zu beheben.</p><p>1. Ist sich der Bundesrat der m\u00f6glichen Folgen der Unterversorgung einer psychotherapeutischen Behandlung bewusst?</p><p>2. Gibt es Sch\u00e4tzungen \u00fcber die Zahl von Kindern und Jugendlichen, die keinen Zugang zu einer raschen Behandlung haben?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Dem Bundesrat war es immer ein grosses Anliegen, dass Kinder und Jugendliche durch die Massnahmen zur Pandemiebew\u00e4ltigung m\u00f6glichst wenig belastet werden. Dennoch zeigte das vom BAG in Auftrag gegebene Monitoring, dass die Pandemie nachweislich zu einer st\u00e4rkeren psychischen Belastung gef\u00fchrt hat. Die strukturelle Unterversorgung bei der psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist eine Tatsache und war schon vor der Pandemie gegeben. Die Krise hat diese leider noch akzentuiert. Der Bundesrat ist besorgt, dass offenbar lange Wartelisten bestehen und die Versorgung nicht mehr in allen F\u00e4llen gew\u00e4hrleistet werden kann. Dem Bund stehen keine Angaben \u00fcber die Anzahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie die Wartefristen zur Verf\u00fcgung. Es fanden und finden diverse Gespr\u00e4che mit den Kantonen und den Fachgesellschaften statt, um L\u00f6sungen f\u00fcr die aktuelle Situation zu finden. Klar ist, dass der Bund keine gesetzliche Grundlage hat - auch nicht im Covid-19-Gesetz -, um Behandlungspl\u00e4tze durch Bundesmittel zu finanzieren. Diese Aufgabe f\u00e4llt in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. Der Bundesrat begr\u00fcsst in diesem Sinne ausdr\u00fccklich, dass manche Kantone bereits reagiert und Mittel gesprochen haben, um die Gesundheitsversorgung von psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen zu verbessern, und fordert die \u00fcbrigen Kantone auf, rasch Massnahmen in die Wege zu leiten. Um der akuten Unterversorgung zu begegnen, sind vermehrt auch andere Berufsgruppen wie beispielsweise Fachpersonen der Schulsozialarbeit oder der Ergotherapie gefordert, sich den N\u00f6ten von Kindern und Jugendlichen anzunehmen. Der Departementsvorsteher EDI wird dieses wichtige Thema kurzfristig an der Sitzung vom 7. M\u00e4rz 2022 mit den kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direkteren aufnehmen. Eine gewisse Entlastung ist zumindest f\u00fcr ambulante Therapien zu erwarten, wenn ab Juli 2022 das Anordungsmodell f\u00fcr psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Kraft tritt.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1646611200000)\/","SubmittedBy":"Guggisberg Lars","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1646611200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1758205893053)\/","SubmissionDate":"\/Date(1646179200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}