{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230317,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20230317,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.317","BusinessType":3,"BusinessTypeName":"Standesinitiative","BusinessTypeAbbreviation":"Kt. Iv.","Title":"F\u00fcr eine koh\u00e4rente Bundespolitik im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999,</p><p>Artikel 115 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 2002 \u00fcber die Bundesversammlung und</p><p>Artikel 156 des Gesch\u00e4ftsreglementes vom 13. September 1985 des Grossen Rates des Kantons Genf (Loi portant r\u00e8glement du Grand Conseil de la R\u00e9publique et canton de Gen\u00e8ve);</p><p>und in Anbetracht dessen, dass</p><p>- die Verantwortung im Bereich der sexuellen Gesundheit der gesamten Bev\u00f6lkerung haupts\u00e4chlich auf den Frauen lastet,</p><p>- die Kosten im Bereich der reproduktiven Gesundheit (Verh\u00fctung eingeschlossen) fast ausschliesslich von den Frauen getragen werden,</p><p>- gewisse gyn\u00e4kologische Krankheiten, insbesondere die Endometriose, oft schlecht und sehr sp\u00e4t diagnostiziert werden,</p><p>- die f\u00fcr lesbische Frauen, Bisexuelle und Transmenschen spezifischen Probleme von der Gesundheitspolitik weitgehend ignoriert werden und&nbsp;</p><p>- der Mangel an verl\u00e4sslichen Daten \u00fcber die gesundheitlichen Probleme, die speziell diese Bev\u00f6lkerungsgruppen betreffen, eine auf die Bed\u00fcrfnisse dieser Personen abgestimmte Gesundheitspolitik verhindert,</p><p>fordert der Grosse Rat des Kantons Genf die Bundesversammlung und den Bundesrat dazu auf,&nbsp;</p><p>Verh\u00fctungsmittel f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner, deren Wirksamkeit nachgewiesen ist, insbesondere die Pille, Spiralen, Verh\u00fctungspflaster, Kondome, Vasektomie und die Pille danach, ob mit oder ohne Rezept, in den Leistungskatalog der Grundversicherung der Krankenkassen aufzunehmen.</p>","ReasonText":"<p>In einer Zeit, in der viel \u00fcber die skandal\u00f6se Lohnungleichheit zwischen Frauen und M\u00e4nnern sowie \u00fcber die prek\u00e4ren Lebensverh\u00e4ltnisse vieler Frauen gesprochen wird, geht die Ungleichheit im Bereich der Gesundheit beinahe unter. Fast alle Kosten f\u00fcr die sexuelle Gesundheit, die Verh\u00fctung und die reproduktive Gesundheit werden von den Frauen getragen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der vorliegenden Initiative finden diese Situation ungerecht. Die Frauen sollen diese Kosten nicht l\u00e4nger allein tragen m\u00fcssen.</p><p>S\u00e4mtliche Kosten im Zusammenhang mit der sexuellen Gesundheit, insbesondere diejenigen in Zusammenhang mit Verh\u00fctung und Monatshygiene, m\u00fcssen von der Krankenversicherung \u00fcbernommen werden \u2013 ohne Franchise und Selbstbehalt. In diesem Sinne wurde vorliegender an Bern gerichteter Vorstoss im Grossen Rat eingereicht.</p><p>Die Krankenversicherung muss s\u00e4mtliche Kosten im Zusammenhang mit sexueller Gesundheit erstatten</p><p>Da die Frauen derzeit die Hauptverantwortung f\u00fcr die sexuelle Gesundheit der gesamten Bev\u00f6lkerung und nahezu alle Kosten im Bereich der reproduktiven Gesundheit (Verh\u00fctung eingeschlossen) tragen, fordern die Initiantinnen und Initianten, dass s\u00e4mtliche Kosten f\u00fcr Monatshygiene, Verh\u00fctungsmittel, gyn\u00e4kologischer Beratung, Schwangerschaft oder Abtreibung g\u00e4nzlich von der Krankenversicherung erstattet werden.</p><p>Wenn in Frankreich die Kosten f\u00fcr Verh\u00fctungsmittel \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen und Schottland die Kosten f\u00fcr Monatshygieneprodukte von Studentinnen erstattet, sollte dies auch in der Schweiz m\u00f6glich sein. Des Weiteren verlangt die Initiative vom Bund, seine Gesundheitspolitik dahingehend zu revidieren, dass die Verantwortung f\u00fcr die sexuelle Gesundheit gleichm\u00e4ssig zwischen M\u00e4nnern und Frauen aufgeteilt wird.</p><p>Bed\u00fcrfnisse von lesbischen und Transmenschen ber\u00fccksichtigen</p><p>Die vorliegende Initiative fordert zudem, dass die f\u00fcr lesbische Frauen, Bisexuelle und Transmenschen spezifischen Probleme von der Gesundheitspolitik nicht l\u00e4nger ignoriert werden. Heute verhindert der Mangel an verl\u00e4sslichen Daten \u00fcber die gesundheitlichen Probleme, die speziell diese Bev\u00f6lkerungsgruppen betreffen, eine Gesundheitspolitik, die auf die Bed\u00fcrfnisse dieser Personen abgestimmt ist. Es ist h\u00f6chste Zeit, grossangelegte Studien durchzuf\u00fchren, welche die spezifischen Bed\u00fcrfnisse dieser Bev\u00f6lkerungsgruppen im Bereich Gesundheit feststellen, und eine Gesundheitspolitik umzusetzen, die diesen Bed\u00fcrfnissen Rechnung tr\u00e4gt. Schliesslich verlangt diese Initiative auch, dass bei den Gesundheitsfachpersonen eine Kampagne durchgef\u00fchrt wird f\u00fcr systematische Screenings von sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten sowie von gewissen sexuellen Krankheiten bei Frauen, die oft \u00fcbersehen werden (so beispielsweise Endometriose).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Genf","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1742475303000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":"IV","Modified":"\/Date(1763110973180)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695600000000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}