{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20230405,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20230405,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.405","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Gleichwertigkeit \u00f6ffentlicher und privater Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung ","Description":null,"InitialSituation":"<p>-</p>","Proceedings":"<p>20.11.2023 Pa.Iv. Zur\u00fcckgezogen</p>","DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Parlament wird ersucht, das Berufsbildungsgesetz (SR 412.10) in Artikel\u00a049 wie folgt zu erg\u00e4nzen:</p><p>Artikel\u00a049</p><p>1. Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung besteht aus \u00f6ffentlichen und privaten Anbietern. Sie unterst\u00fctzt Jugendliche und Erwachsene bei der Berufs- und Studienwahl sowie bei der Gestaltung der beruflichen Laufbahn. </p><p>2. Sie erfolgt durch Information und durch pers\u00f6nliche Beratung, die von \u00f6ffentlichen und privaten Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterinnen und -beratern wahrgenommen werden. </p><p>3. F\u00fcr Personen ohne Sek-II-Abschluss werden die Beratungen kostenlos angeboten. In allen anderen F\u00e4llen darf die staatliche Durchf\u00fchrung, F\u00f6rderung oder Unterst\u00fctzung der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung den Wettbewerb nicht beeintr\u00e4chtigen. </p><p>4. Der Bund bestimmt eine Ombudsstelle, welche f\u00fcr die Behandlung von Beschwerden im Zusammenhang mit der Umsetzung von Absatz\u00a02 und 3 zust\u00e4ndig ist.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweizerische Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) bestand schon immer aus privaten und \u00f6ffentlichen, qualifizierten Anbieterinnen und Anbietern mit eidgen\u00f6ssisch anerkannter Ausbildung. </p><p>Der Schweizerische Verband f\u00fcr Berufsberatung (SVB) war bis 2011 Koordinator und F\u00f6rderer der Berufsberatung in der Schweiz. Der Verband hielt die privaten und \u00f6ffentlichen kreativen Kr\u00e4fte zusammen und sorgte f\u00fcr eine qualitative Weiterentwicklung der Schweizerischen Berufsberatung. Dabei hat er die privaten Berufsberatungen stark einbezogen. Diese trugen wesentlich zur Entwicklung der heutigen modernen Berufs-, Studien und Laufbahnberatung bei. </p><p>Heute erbringt das neu geschaffene Schweizerische Dienstleistungszentrum f\u00fcr Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) im Auftrag der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) und des Staatsekretariates f\u00fcr Bildung Forschung und Innovation (SBFI) diese Dienstleistungen. Die Konferenz der Stellenleiterinnen und Stellenleiter der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (KBSB) hat praktisch das Monopol \u00fcber Ausgestaltung und Kooperation in der BSLB. Sie beruft sich dabei auf das Berufsbildungsgesetz aus dem Jahre 2004, indem die privaten Berufs- Studien- und Laufbahnberatungen nicht erw\u00e4hnt sind. </p><p>Mit ihren Weisungen an die kantonalen Beratungsstellen verdr\u00e4ngt die KBSB die privaten Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterinnen und -berater von ihrem angestammten Markt der Laufbahn und Karriereberatung. Selbst in Projekte wie VIAMIA, das vom Bund zu 80 Prozent subventioniert wird, wurden die privaten Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterinnen und -berater nicht einbezogen. Mit der Maxime der KBSB entwickelt sich die \u00f6ffentliche Berufsberatung zu einer staatsmonopolistischen Institution, was nicht im Interesse der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, der Organisationen der Arbeit, der Kantone und des Bundes sein kann. Der laufend neue Anspruch an mehr Ressourcen ist augenf\u00e4llig. Die \u00f6ffentliche Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung ist verantwortlich f\u00fcr den Service Public. Sie soll bildungsferne Personen, ohne Sek II Abschluss, kostenlos beraten und unterst\u00fctzen. Sie hat daf\u00fcr zu sorgen, dass im BIZ alle anerkannten Informations- und Lernmedien zum Thema vorhanden sind und ihre Mitarbeitende die Besucherinnen und Besucher entsprechend unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. F\u00fcr weniger privilegierte Personen verf\u00fcgt die Schweiz mit den Institutionen RAV, IV, Arbeitsintegrationsinstitutionen und Sozialhilfe \u00fcber ein Auffangnetz, das ja wiederum mit der \u00f6ffentlichen Berufsberatung zusammenarbeitet. </p><p>Die privaten Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/-innen verf\u00fcgen \u00fcber die gleiche eidgen\u00f6ssisch anerkannte Ausbildung wie die \u00f6ffentlichen. Sie haben sich im Verband Laufbahnswiss (<a href=\"http://www.laufbahnswiss.ch\">www.laufbahnswiss.ch</a>) organisiert, welcher gemeinsame Ethik- und Qualit\u00e4tsstandards sicherstellt. Die Mitglieder verf\u00fcgen \u00fcber langj\u00e4hrige Erfahrungen in der Berufs- Studien- und Laufbahnberatung. Viele sind in der Karriereberatung t\u00e4tig, schulen F\u00fchrungskr\u00e4fte, Coaches und Mitarbeitende in Unternehmen. Einzelne sind Dozentinnen und Dozenten, bilden FH-Studierende, Beratungsfachleute und Berufsberatende aus, die sp\u00e4ter in \u00f6ffentlichen oder privaten BSLB t\u00e4tig sind. Sie haben langj\u00e4hrige Erfahrung in der Projektmitarbeit von Bund und Kantonen sowie, in der Entwicklung und Herausgabe von praxistauglichen Lernmedien zur Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung. Die privaten BSLB k\u00f6nnen daher mit ihrer langj\u00e4hrigen Erfahrung und ihren fachlichen Spezialisierungen im Bildungs- und Arbeitsmarkt einen wichtigen Beitrag im Bundesprojekt \"Berufsbildung 2030\" leisten. </p><p>Die Schweizerische Berufs-, Studien und Laufbahnberatung wird gest\u00e4rkt, wenn die \u00f6ffentliche Hand die privaten Berufs-, Studien- und Laufbahnberatenden bei der Erbringung der Beratungsdienstleistungen einbezieht. Das gilt auch f\u00fcr Bundesprojekte wie VIAMIA, die mit dem Einbezug der privaten Beratungsanbieter ihrem eigenen Anspruch, n\u00e4mlich alle Zielgruppen zu erreichen, besser gerecht werden k\u00f6nnen. In diesem Sinne wirkt sich die Gesetzesrevision kostensparend und effizienzsteigernd f\u00fcr die \u00f6ffentliche BSLB aus. </p><p>Mit vorliegendem Initiativtext passen wir im BBG 2004, den Artikel\u00a049 gem\u00e4ss dem neueren Weiterbildungsgesetz, WEBIG 2017, Artikel\u00a09, an. Damit wird eine faire Basis f\u00fcr eine konstruktive und wettbewerbsgerechte Kooperation zwischen \u00f6ffentlicher und privater Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung sichergestellt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Noser Ruedi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1700438400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1740646167040)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678752000000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}